
Normann Stadler
Frankfurter Sparkasse IRONMAN: Großes Sportfest mit Weltklasse
tri2b.com - Redaktion am 18.07.2006 - 18:08 Uhr
Die weltgrößte IRONMAN Hawaii-Qualifikation bringt in der Region FrankfurtRheinMain erneut die Weltklasse an den Start. Mehr als 2.000 Teilnehmer aus über 40 Nationen und viele Hunderttausend Zuschauer machen den IRONMAN zu einem großen internationalen Sportfest.
Dass der IRONMAN in der gesamten Region Frankfurt-RheinMain jährlich Hunderttausende Zuschauer an die bestens abgesperrten Strecken bringt, hat auch der zuständige Weltverband erkannt. So wird der IRONMAN in Frankfurt zukünftig die „IRONMAN European Championship“ sein und damit auch sportlich enorm aufgewertet. Der
IRONMAN Germany wird somit im „kleinen Jubiläum“ (5.Jahr) erstmals als offizielle IRONMAN Europameisterschaft geführt.
Stark besetztes Männerfeld
Es ist daher kein Wunder, dass das Rennen 2006 bereits frühzeitig im August 2005 ausgebucht war. Normann Stadler, Weltmeister des Jahres 2004 und Vorjahressieger in Frankfurt, trifft auf weitere Weltklasseathleten. Namen wie beispielsweise Vize-Weltmeister Cameron Brown (Neuseeland), Thomas Hellriegel (erster deutscher
Hawaii Champion 1997), Lothar Leder aus Darmstadt, den ersten Sieger in Frankfurt aus dem Jahr 2002, Stephan Vuckovic (Silbermedailliengewinner auf der Olympischen Distanz im Jahr 2000) versprechen einen spannenden Wettkampfverlauf. Markus Forster (3. Platz 2005), Timo Bracht, der Newcomer Michael Göhner und die Lokalmatadore Kai Hundertmarck, Uwe Widmann und Frank Vytrisal runden das Elite-Feld der Männer ab.
Bei den Frauen ist neben der Vorjahres-Zweiten Nina Eggert (Schöneck) und der Dänin Lisbeth Kristensen erstmals auch Nicole Leder aus Darmstadt am Start. Weitere starke IRONMAN-Athleten aller Altersklassen, aus dem In- und Ausland, werden schließlich das Rennen zu einer echten „IRONMAN European Championship“ machen.
Sieger darf sich mit Europameistertitel schmücken
Titelträger kann im Übrigen auch ein Nicht-Europäer werden und sich so den prestigeträchtigen Titel sowie einen Großteil des stattlichen Preisgeldes von insgesamt $ 100.000 sichern (bisher: $ 50.000), bzw. seine jeweilige Altersklasse als IRONMAN-Europameister für sich entscheiden.
Die Sieger der Age-Groups (Altersklassen/Amateure) dürfen sich nicht nur mit dem Titel schmücken, sie haben für das darauf folgende Jahr automatisch das kostenlose Startrecht zur Verteidigung ihres Titels.
Doch ob Profi, ambitionierter Amateur (von 18 bis 80 Jahre) oder IRONMAN-Anfänger: Sie alle kommen zur IRONMAN European Championship, um die fantastische Stimmung entlang der Strecken zu erleben.
Der Schwimmstart erfolgt wie immer um 7 Uhr am Langener Waldsee, wo schon frühmorgens viele tausend Zuschauer das Spektakel des „aufgewühlten Wassers“ verfolgen werden. Nach dem im See absolvierten 3,8 km Schwimmkurs geht es auf die insgesamt rund 180 Kilometer lange Radstrecke, welche in einem Zwei-Rundenkurs durch die beiden Landkreise Main-Kinzig und Wetterau führt.
Tour-Atmosphäre am Heartbreak Hill
Die Highlights und bekanntesten Stimmungshochburgen auf der Radstrecke werden wieder in Maintal-Hochstadt sein (Streckenabschnitt „The Hell“), in Friedberg und Bad Nauheim und natürlich am von den Athleten gefürchteten Anstieg in Bad Vilbel (deshalb auch „Heartbreak Hill“ genannt). Dort erleben die Zuschauer die Teilnehmer aus aller Welt hautnah und erzeugen eine wunderbare „Tour de France“ Atmosphäre, welche positives Gänsehaut Gefühl für jeden garantiert.
Die abschließende Marathonstrecke wird auf einem Kurs über vier Runden auf beiden Seiten des Frankfurter Mainufers (ab Mainkai/Eiserner Steg) von den Athleten absolviert. Auch hier können die zahlreichen Zuschauer die Teilnehmer nah und direkt sehen und erleben, sozusagen das „Schwitzen der Teilnehmer“ mitfühlen. Die gesamte Laufstrecke vom Mainkai/Eiserner Steg, in Richtung Westhafen, als auch auf der Museumsuferseite hin zur Gerbermühle, ist mit vielen Stimmungszonen, Partymeilen und Verpflegungsstellen versehen. Es herrscht hier ein echte und weltweit einmalige Sportvolksfest-Stimmung, welche nicht nur die Athleten immer wieder motiviert.
Der Höhepunkt und Abschluss der Laufstrecke und des Rennens ist dann der Zieleinlauf auf dem Römerberg, wo die letzten 200 Meter zu einem wahren Triumphlauf für jeden der Finisher werden. Die dortige Stimmung in der Tribünenarena, direkt vor der historischen Kulisse des Römers, gibt allen Teilnehmern und Zuschauer wirklich unvergessliche Momente. Die ersten Zieleinläufe werden gegen 15 Uhr erwartet, der gesamte Wettkampf wird mit einer eindrucksvollen Lightshow um 23 Uhr beendet.
Zurück