Specials Events 2006 IM Germany

Stimmung am Ausstieg

Jeder ein Sieger

IRONMAN Germany: Höllische Stimmung mit Gänsehautgarantie

tri2b.com - Redaktion am 09.07.2006 - 16:47 Uhr

Der IRONMAN Germany gilt als eines der stimmungsvollsten Rennen der IRONMAN-Serie. Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben die Zuschauer entlang der Wettkampfstrecken in, und rund um die Mainmetropole. Im vergangenen Jahr waren es weit über 300.000 begeisterte Triathlonfans, die die Athleten auf „dem längsten Tag des Jahres“ begleiteten und ihnen in den Stimmungshochburgen entlang des Rennkurses die Unterstützung zukommen ließen, die es braucht um nach 226 Kilometern ein erfolgreiches Finish am Frankfurter Römer erleben zu können. Einen stimmungsvollen Auftakt hat der IRONMAN Germany am Langener Waldsee, 12 Kilometer südlich von Frankfurt.

Auch wenn das Gelände am Langener Waldsee auf den ersten Blick riesig erscheint, sollte man sich früh genug auf den Weg machen, um stressfrei den Auftakt des IRONMAN Germany genießen zu können. Tatsächlich sind die Zufahrten zu dem See so etwas wie ein Nadelöhr, an dem es am Wettkampfmorgen schon mal den einen oder anderen Stau geben kann. Doch mit 10.000 Parkplätzen ist reichlich Kapazität vorhanden um die Fahrzeuge aller Besucher schließlich aufnehmen zu können. Am See selber hat man einen hervorragenden Blick auf den Schwimmstart und den Verlauf des Rennens während der Auftaktdisziplin. Die sanft ansteigenden Hänge sind bereits seit Sonnenaufgang mit rund 15.000 Zuschauern gefüllt und bieten einen stimmungsvollen Rahmen, wenn die Athleten das Wasser im See zum kochen bringen. Richtig eng wird es dann an den spektakulären Zuschauerpunkten entlang der Absperrgitter beim Landgang der Schwimmer nach der Hälfte der Schwimmstrecke und bergan beim Schwimmausstieg, wenn die 3,8 Kilometer hinter den Athleten liegen. Diese Stimmungsnester darf man sich jedoch in keinem Fall entgehen lassen.

Höllische Stimmung trägt die Athleten über das Kopfsteinpflaster von Maintal
Man hört den gewaltigen Lärmpegel des ersten Stimmungsnestes der Radstrecke bereits von weitem. Die kleine Gemeinde Maintal-Hochstadt bietet im historischen Ortskern eine Stimmung und ein Ambiente, wie man es von den großen Frühjahresklassikern der Radprofis aus Belgien oder Frankreich kennt. Nach einer kleinen Linkskurve geht es hinein in die Hölle von Maintal, liebevoll „The Hell“ genannt. Während es für die Athleten auf ca. 500 Metern Kopfsteinpflaster bergauf geht, stehen die Zuschauer entlang der historischen Fassaden in mehreren Reihen hintereinander und veranstalten einen Höllenlärm. Entlang der Steigung können sich die Zuschauer hier auch reichlich mit Trinkflaschen als Souvenirs eindecken, denn diese verabschieden sich auf der Kopfsteinpflaster-Strecke gerne aus den Flaschenhaltern der Triathleten. Der nächste nicht weniger attraktive Punkt für Zuschauer des IRONMAN Germany befindet sich am nördlichen Wendepunkt der Radstrecke, in Friedberg. Die Kreisstadt des Wetterau-Kreises befindet sich an diesem Tag im Ausnahmezustand. Tausende von begeisterten Zuschauern an der Burgmeile im Zentrum Friedbergs schicken die Athleten zurück in Richtung Frankfurt. Die Stadt Frankfurt bereits am Horizont in Sichtweite wartet auf die Radfahrer ein drittes, nicht minder beeindruckendes Fanfest. Der Heartbreak-Hill in Bad Vilbel bietet für Zuschauer und Eisenmänner Tour de France-Stimmung mit Gänsehautgarantie. Dichtgedrängt stehen hier Tausende von Zuschauern und lassen den Athleten nur eine kleine Schneise, wenn es den letzten Anstieg vor Frankfurt hinaufgeht.

Marathon am Main – Riesenspektakel vor der Finishline
Die drei Runden der abschließenden Marathonstrecke bieten entlang des Mains eine Vielzahl perfekter Zuschauerpunkte. Während die Athleten auf beiden Seiten des Flusses ihre letzten 42 Kilometer absolvieren, haben die Zuschauer auf den Mainbrücken, in den Grünanlagen und auf zahlreichen Bänken entlang der Strecke einen optimalen Blick auf den Rennverlauf. Die begehrten Plätze auf den Tribünen entlang der letzten drei- bis vierhundert Meter bevor die Läufer zum Frankfurter Römer in Richtung Ziel abbiegen sind schon früh gefüllt. Auch hier herrscht eine tolle Partystimmung, die den Sportlern die letzten Meter zu einem würdigen und stimmungsvollen Finish werden lässt. Eine riesige Tribüne mit reichlich Platz ist schließlich auch noch auf dem Frankfurter Römer aufgebaut. Von hier hat man ebenso freie Sicht auf den Zieleinlauf der Sportler, als auch auf die große Lasershow, die den „längsten Tag des Jahres“ schließlich beschließen wird.




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