Wer in den letzten Tagen in Lanzarote angekommen ist, dem wurde schnell klar, warum der Wind beim IRONMAN Lanzarote das Rennen meist stark beeinflusst. So bließ der Wind am Dienstag äußerst stürmisch aus nordöstlicher Richtung über die Insel. Einige Palmen hätten sich wohl gerne hingelegt, so wurden ihre Wedel in die Horizonale gedrückt. Zum Rennen am Samstag soll sich laut der Wettervorhersagen der Wind abgeschwächen und auch eine leichte Bewölkung wird erwartet. Es deutet also alles auf gute äußere Bedingungen hin. Wir sind gespannt.
Auch für die Organisatoren läuft alles nach Plan. Die Wechselzone auf der Strandpromenade von Puerto del Carmen wird von Tag zu Tag größer. Seit heute ist die Durchfahrt für den Straßenverkehr gesperrt. Der Zielturm und die Radständer werden platziert. Kenneth Gasque, Renndirektor des IRONMAN Lanzarote, freut sich auf ein spannendes Rennen und erzählte von seinen Erfahrungen bei den Cyclassics in Hamburg: "Dieses Radrennen in Hamburg ist einfach phantastisch. So viele Leute auf dem Rad und auf der Strecke, einfach unglaublich. Es ist zwar ein Rennen, aber für mich war es ein Erlebnis. Mit meiner Frau habe ich vor Jahren die 60 Kilometer Runde gemacht. Wir haben nur jedes Mal einen Schreck bekommen, als wir einen Krankenwagen hörten. Ich hoffe uns bleiben Stürze am Samstag. Vielleicht komme ich zu den Triathlon-Weltmeisterschaften nach Hamburg."
Ein ausführliches Interview mit Kenneth Gasque folgt am Freitagabend.