Specials Events 2007 IM Hawaii Kona Live

King of Kona

IM Hawaii: Die Stimmen von der Pressekonferenz

H. Eggebrecht für tri2b.com am 13.10.2007 - 22:00 Uhr

Chris McCormack (Hawaii-Sieger):
Die letzten 400 Meter auf dem Alii Drive sind unbeschreiblich. Es ist ein ganz besonderer Moment. Ich will das jetzt genießen, meine Freunde sind da, meine Familie. Mit diesem Rennen hier hab ich sehr viel über meinen Körper erfahren, wie er funktioniert. Ich bin stolz, dass mein Name jetzt in dieser Liste steht, mit Namem wie Mark Allen oder Dave Scott. Der Moment des Sieges war so emotional für mich, da damit alle Erinnerungen auf dem Weg dahin verbunden sind. Ich werde auf jeden Fall zurückkommen nach Kona, jetzt mit dem Sieg ist der Druck nicht mehr so groß wie bisher.

Torbjorn Sindballe (3. Platz):
Bisher war es in meinen Ironman-Rennen immer so, dass das Radfahren gut oder sehr gut war und das Laufen dann nur bis Kilometer 15 geklappt hat. Auf der Mittelstrecke und der kürzeren ITU-Langstrecke hat es ja schon geklappt. Ich habe viel getüftelt und ausprobiert und einige Sachen geändert. Ich habe ein paar Kilos verloren, das Longsleeve-Shirt getragen und meinen Handschuh, den ich mit Eis fülle. Wir haben das auch hier in Kona vorher getestet.

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Craig Alexander (2. Platz): Für Normann und Faris ist es natürlich schade. Eine so lange Vorbereitung und dann macht ihnen eine Erkrankung einen Strich durch die Rechnung. Sie sind so tolle Athleten. Drei Siege in den letzten drei Jahren gehen auf ihr Konto. Sie wissen wie, es geht, hier zu gewinnen. Ich denke, ihr Dropout wird sie umso hungriger für das nächstes Jahr machen.

Tim DeBoom (4. Platz): Es war schon etwas windig heute, aber lange nicht so schlimm wie in früheren Jahren. Vielmehr war es extrem heiß. Als wir in Kawaihae wieder auf den Highway abgebogen sind, hat man schon gesehen, dass die Berge komplett frei sind und keine Wolken reinziehen. Die ganze Woche über hatten wir ab Mittag immer Wolken, die die Temperatur etwas nach unten drückten. Heute können dieses Rennen 15 oder 20 Athleten gewinnen. Zu Mark Allens Zeiten hat es noch drei bis vier Athleten gegeben, die ihm Paroli bieten konnten. Die Konkurrenz ist viel größer geworden.

Chrissie Wellington (Hawaii-Siegerin)
Es war erst mein zweiter Ironman und der erste Start in Kona. Deshalb konnte ich nicht viel Erfahrungen mit bringen. Als Ziel hatte ich mir die Top Ten gesetzt. Als Profi starte ich erst seit Februar.

Samantha McGlone (2. Platz):
Es war hier mein erster Ironman und ein langer harter Tag. Auf den letzten Kilometern musste ich ganz schön beissen. Aber das ist Ironman.

Kate Major (3. Platz):
Diesmal hab ich mich besser gefühlt als im Vorjahr. Das Rennen war gut und ich bin sehr glücklich mit meiner Leistung. Diesmal war es auf der Radstrecke auch kein so großes Problem, als die guten Agegrouper auf uns auffuhren.



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