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Portrait: Andreas Raelert

tri2b.com - Redaktion am 25.09.2009 - 08:43 Uhr
Es war im Mai 2008. Beim Weltcup-Rennen in Madrid suchte die Deutsche Triathlon-Union nach ihrem dritten Starter für die Olympischen Spiele in Peking. Andreas Raelert gehörte noch zum engeren Kreis, fiel aber den extremen Wetterbedingungen – ohnehin nicht das Ding des Rostockers – zum Opfer.

Für Andreas Raelert wurde es da Zeit zum Umdenken nach zwei Olympiateilnahmen. Etwas Neues wollte er ausprobieren und fand die langen Distanzen für sich. Er nannte die Langdistanzrennen in Deutschland und natürlich den Ironman Hawaii als neue Ziele. Wie schnell er die verwirklichen konnte, überraschte ihn selbst ein wenig. Mit seinem Sieg beim Ironman 70.3 in Monaco setzte er gleich eine erste Duftmarke. Bei der WM über die gleiche Distanz wurde er Zweiter – und machte auch deutlich, wo seine große Stärke liegt: Mit einem schnellen Lauf pflügte er damals durchs Feld. Im November zeigte er bei seinem ersten Ironman, dass er trotz seiner Fähigkeiten in der dritten Disziplin doch eine gewisse Ausgewogenheit besitzt. Immerhin liegen seine sportlichen Wurzeln beim Schwimmen, bevor er 1992 zum Triathlon wechselte. Schnell hatte der Rostocker damals den Sprung in den Nationalkader geschafft, in der Elite angekommen, etablierte er sich schnell in der Weltspitze über die Olympische Distanz. Zu gern wäre Raelert auch ein drittes Mal bei Olympia dabei gewesen. Den Frust darüber bewältigte er mit neuen Erfolgen auf den Ironman-Distanzen.

Steckbrief:
Name: Andreas Raelert
Geboren: 11. August 1976
Wohnhaft: Hamburg/Saarbrücken
Nation: Deutschland
Größe: 184 cm
Gewicht: 72 kg
Beruf: Triathlet
Hobbies:
Web: www.andreas-raelert.de

Größte Erfolge:
2009: 3 Platz Ironman Hawaii, Platz 4 Ironman Germany

2008: Platz 1 Ironman Arizona, Platz 1 Ironman 70.3 Monaco, Platz Ironman 70.3 Clearwater (WM), Platz 1 Militär-WM, Platz 4 EM Lissabon

2007: Platz 4 Deutsche Meisterschaft, Platz 5 Weltcup Kitzbühel, Platz 10 Weltcup Salford

2005: 2x Platz 1 Bundesliga, Platz 1 Europacup Echternach, Platz 3 Europacup Alanya, Platz 3 Europacup Palermo, Platz 9 Weltcup Madrid, Platz 9 Weltcup Peking

2004: Platz 3 Deutsche Meisterschaft, Platz 4 Weltcup Gamagori, Platz 6 Europameisterschaft, Platz 6 Olympia Athen

2003: Platz 2 Deutsche Meisterschaft, Platz 6 Europameisterschaft, Platz 9 Weltcup Athen, Platz 12 WM

2002: Platz 2 Deutsche Meisterschaft

2001: Platz 2 Deutsche Meisterschaft, Platz 6 Europameisterschaft, Platz 6 Weltcup Lausanne, Platz 8 Weltcup Renne

2000: Platz 9 Weltcup Sydney, Platz 12 Olympia Sydney

1999: Platz 1 Europacup Echternach

1997: Platz 2 EM Mannschaft

1996: Platz 1 Deutsche Meisterschaft Junioren, Platz 2 WM Junioren, Platz 3 EM Junioren
Weiterführende Informationen:
Website von Andreas und Michael Raelert

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