QCR 2008: Starke Jäger für Chris McCormack
TEAMChallenge/tri2b.com am 17.05.2008 - 21:21 Uhr
Schon Ende 2008 hatte der vierfache Rothsieger Chris McCormack verkündet neben seinem schon zugesagten Start im Frankenland auch in Frankfurt beim dortigen Ironman zu starten. Stehen dort die Herausforderer mit Faris Al-Sultan und Normann Stadler schon seit langem fest , so ist jetzt auch das Fragezeichen hinter den vermeintlichen McCormack-Jägern in Roth gelüftet. Stephan Vuckovic, der Hawaii-Dritte und extrem starke Radfahrer Torbjørn Sindballe aus Dänemark, der Australier Pete Jacobs und der Südafrikaner Raynard Tissink sind die Topstarter am 13. Juli in Roth.
McCormack wird sich also ins Zeug legen müssen, will er nur eine Woche nach seinem Start beim IRONMAN Germany auch seinen Titel beim „Best Old Race“ verteidigen. Noch nie zuvor hat ein Triathlet innerhalb so kurzer Zeit erfolgreich zwei Wettkämpfe auf höchstem Niveau bestritten. In Triathlon-Fachkreisen wird dies für unmöglich gehalten, doch der Welttriathlet gibt sich kämpferisch: „Für mich ist es wichtig, etwas zu versuchen, was noch nie vorher gemacht wurde. Es ist eine Riesenaufgabe, und ich bin selbst gespannt, wie es ausgeht. Ein Misserfolg zählt für mich nicht, ich kann niemals scheitern.“, so hatte sich McCormack im tri2b.com-Interview geäußert.
Sindballe blickt in Richtung Weltbestzeit
Als schärfster Herausforderer steht der Hawaii-Dritte Torbjørn Sindballe aus Dänemark bereits in den Startlöchern. Sindballe bereitet sich auf seine Roth-Premiere mit einer Erkundungstour im Frühling und wissenschaftlich ausgefeilter Trainingsmethodik perfekt vor, sein Ziel für die nächsten Jahre ist nicht Geringeres als ein neuer Weltrekord, den McCormack im letzten Jahr um drei Minuten verfehlt hat. Auch der Deutsche Stephan Vuckovic, Silbermedaillengewinner von Sidney, und der 26-jährige Pete Jacobs aus Australien, der im Vorjahr beim QCR überraschend mit einer Fabelzeit von 8:09:18 Stunden auf dem dritten Platz landete, werden McCormack jagen. Gefahr droht dem Hawaii-Sieger auch von Raynard Tissink aus Südafrika (Sieg beim IRONMAN Korea 2007) und von dem Franzosen Patrick Vernay, der gerade erst den IM Australia siegreich beendete. Auch „Hells on Wheels“ Thomas Hellriegel, der sich mit einem beeindruckenden Comeback letztes Jahr in Roth als Vierter zurückgemeldet hat, und Publikumsliebling Kieran Doe aus Neuseeland (Sieg beim Ironman Canada 2007) zählen zum Kreis der Top-Favoriten beim Quelle Challenge Roth. Darüber hinaus rechnen sich die beiden Franzosen Francois Chabaud und Sebastien Berlier, der Kanadier Luke Dragstra (Sieger des Quelle Challenge Wanaka 2007) und nicht zuletzt die Deutschen Mark Pschebizin (Überraschungssieger des Quelle Challenge Wanaka 2008), Markus Forster, Olaf Sabatschus, Steffen Liebetrau, Sven Sundberg, Konstantin Bachor und Christoph Fürleger Chancen auf vorderste Plätze aus.
Vorjahressiegerin van Vlerken führt das Frauenfeld an
Extrem dünn wird die Luft beim Quelle Challenge Roth diesmal für die Frauen: Das weltweit beste Frauenfeld der Saison wird den Wettkampf ausgesprochen spannend machen, alles ist möglich. Ob die „Fliegende Holländerin“ Yvonne van Vlerken ihren Überraschungssieg des Vorjahres wiederholen kann, wird sie unter anderem mit der deutschen Star-Athletin Nina Eggert ausmachen müssen, aber auch mit der beliebten Roth-Gewinnerin Belinda Granger, die erst vor kurzem wieder den IRONMAN Malaysia gewonnen hat. Auch die Roth-bekannte und in der gerade begonnenen Saison bereits extrem erfolgreiche Ungarin Erika Csomor (Sieg beim IM Arizona und 70.3 IM California) Wanaka-Siegerin Gina Ferguson (Neuseeland) und die US-Amerikanerin Hillary Biscay, die sich bei namhaften Wettkämpfen der westlichen Hemisphäre immer wieder spannende Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, zählen zum Kreis der Top-Favoritinnen in Roth. Ebenso haben die Australierinnen Charlotte Paul (1. Platz IRONMAN Western Australia 2007) und Rebekah Keat (6. Platz IM Hawaii), die Neuseeländerin Merryn Greenwood und Leanda Cave aus England (unter anderem Hawaii-Achte) das Zeug, ganz vorne mit einzugreifen, wie auch die schnellen deutschen Athletinnen Celia Kuch, Christine Waitz, Anja Ippach und nicht zuletzt Roth-Urgestein Ute Mückel, die 2007 verletzungsbedingt nicht starten konnte und heuer beweisen will, dass sie es noch kann.
McCormack wird sich also ins Zeug legen müssen, will er nur eine Woche nach seinem Start beim IRONMAN Germany auch seinen Titel beim „Best Old Race“ verteidigen. Noch nie zuvor hat ein Triathlet innerhalb so kurzer Zeit erfolgreich zwei Wettkämpfe auf höchstem Niveau bestritten. In Triathlon-Fachkreisen wird dies für unmöglich gehalten, doch der Welttriathlet gibt sich kämpferisch: „Für mich ist es wichtig, etwas zu versuchen, was noch nie vorher gemacht wurde. Es ist eine Riesenaufgabe, und ich bin selbst gespannt, wie es ausgeht. Ein Misserfolg zählt für mich nicht, ich kann niemals scheitern.“, so hatte sich McCormack im tri2b.com-Interview geäußert.
Sindballe blickt in Richtung Weltbestzeit
Als schärfster Herausforderer steht der Hawaii-Dritte Torbjørn Sindballe aus Dänemark bereits in den Startlöchern. Sindballe bereitet sich auf seine Roth-Premiere mit einer Erkundungstour im Frühling und wissenschaftlich ausgefeilter Trainingsmethodik perfekt vor, sein Ziel für die nächsten Jahre ist nicht Geringeres als ein neuer Weltrekord, den McCormack im letzten Jahr um drei Minuten verfehlt hat. Auch der Deutsche Stephan Vuckovic, Silbermedaillengewinner von Sidney, und der 26-jährige Pete Jacobs aus Australien, der im Vorjahr beim QCR überraschend mit einer Fabelzeit von 8:09:18 Stunden auf dem dritten Platz landete, werden McCormack jagen. Gefahr droht dem Hawaii-Sieger auch von Raynard Tissink aus Südafrika (Sieg beim IRONMAN Korea 2007) und von dem Franzosen Patrick Vernay, der gerade erst den IM Australia siegreich beendete. Auch „Hells on Wheels“ Thomas Hellriegel, der sich mit einem beeindruckenden Comeback letztes Jahr in Roth als Vierter zurückgemeldet hat, und Publikumsliebling Kieran Doe aus Neuseeland (Sieg beim Ironman Canada 2007) zählen zum Kreis der Top-Favoriten beim Quelle Challenge Roth. Darüber hinaus rechnen sich die beiden Franzosen Francois Chabaud und Sebastien Berlier, der Kanadier Luke Dragstra (Sieger des Quelle Challenge Wanaka 2007) und nicht zuletzt die Deutschen Mark Pschebizin (Überraschungssieger des Quelle Challenge Wanaka 2008), Markus Forster, Olaf Sabatschus, Steffen Liebetrau, Sven Sundberg, Konstantin Bachor und Christoph Fürleger Chancen auf vorderste Plätze aus.
Vorjahressiegerin van Vlerken führt das Frauenfeld an
Extrem dünn wird die Luft beim Quelle Challenge Roth diesmal für die Frauen: Das weltweit beste Frauenfeld der Saison wird den Wettkampf ausgesprochen spannend machen, alles ist möglich. Ob die „Fliegende Holländerin“ Yvonne van Vlerken ihren Überraschungssieg des Vorjahres wiederholen kann, wird sie unter anderem mit der deutschen Star-Athletin Nina Eggert ausmachen müssen, aber auch mit der beliebten Roth-Gewinnerin Belinda Granger, die erst vor kurzem wieder den IRONMAN Malaysia gewonnen hat. Auch die Roth-bekannte und in der gerade begonnenen Saison bereits extrem erfolgreiche Ungarin Erika Csomor (Sieg beim IM Arizona und 70.3 IM California) Wanaka-Siegerin Gina Ferguson (Neuseeland) und die US-Amerikanerin Hillary Biscay, die sich bei namhaften Wettkämpfen der westlichen Hemisphäre immer wieder spannende Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, zählen zum Kreis der Top-Favoritinnen in Roth. Ebenso haben die Australierinnen Charlotte Paul (1. Platz IRONMAN Western Australia 2007) und Rebekah Keat (6. Platz IM Hawaii), die Neuseeländerin Merryn Greenwood und Leanda Cave aus England (unter anderem Hawaii-Achte) das Zeug, ganz vorne mit einzugreifen, wie auch die schnellen deutschen Athletinnen Celia Kuch, Christine Waitz, Anja Ippach und nicht zuletzt Roth-Urgestein Ute Mückel, die 2007 verletzungsbedingt nicht starten konnte und heuer beweisen will, dass sie es noch kann.
Fotoserie: QCR 2008: Starke Jäger für Chris McCormack
Weiterführende Informationen:
| Website der Challenge Roth |











