Ironman Lanzarote: Puerto del Carmen - Ein heißes Plaster
A. Thomma für tri2b.com am 21.05.2009 - 13:30 Uhr

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Unaufhaltsam rückt der Renntag näher. Am Samstag (23. Mai 2009) startet die 18. Auflage des Ironman Lanzarote Canarias Triathlon. Während die Aufbauarbeiten der Wechselzone und des Zielbereichs an der Promenade in ehemaligen Fischerdörfchen Puerto del Carmen an Intensität und Präsenz gewinnen, legen immer mehr Athleten die Beine hoch. Nicht nur die Trainingsintensität hat sich im Laufe der Woche reduziert, auch der Wind hat sich von böigen 40 Stundenkilometern am Sonntag und Montag auf einen leichten Luftzug abgeschwächt. Von ungewohnt stark zu ungewöhnlich schwach, hoffentlich keine Metapher für die zahlreichen Profis.
Am Donnerstag vor dem Rennen präsentiert sich der Himmel nahezu strahlend blau, einzelne feine Schleierwolken erinnern noch an die stärkere Bewölkung der letzten Tage. Für das Rennen würden sich heute gute Bedingungen auf der Radstrecke bieten und stehende Hitze auf der Laufstrecke. Aber das Wetter auf Lanzarote ist so zuverlässig wie sprichwörtlich die Deutsche Bahn pünktlich.
Nicht nur das Rennen könnte heiß werden, auch der Kampf um die Krone von Lanzarote ist spannend wie selten. Mit Ain-Alar Juhanson (EST) und Bert Jammaer (BEL) stehen die Sieger von 2005 und 2006 bzw. der Vorjahresschnellste am Strand. Teemu Toivanen (FIN) und Stephan Vuckovic haben auch schon Podestplätze errungen. Mit Stephen Bayliss (GBR), Olaf Sabatschus, Scott Neyedli (GBR) stehen weitere schnelle Athleten bereit, die die Nachfolge von Bert Jammaer antreten können und wollen. Der Wind wird mit Sicherheit zwischen starken und übermächtigen Radfahrern selektieren, aber die Entscheidung über Sieg oder Silber fällt auf der Strandpromenande über 42 wellige Kilometer ohne Schatten.
Auf der Radstrecke führt mit Sicherheit kein Weg, nur ein winziger Pfad an dem estischen Hünen Ain-Alar Juhanson vorbei. Besonders die schnellste Radzeit des Ironman Hawaii 2008 zeugt von seiner Kraft auf zwei Rädern. Gleichzeitig hört man, dass er über den Winter an seiner Schwimmleistung gearbeitet habe. Somit dürfte der Rückstand nach den eröffnenden 3,8 Kilometern Schwimmen weniger als frühere sechs Minuten betragen. Für die Deutschen könnte der erfahrene Olaf Sabatschus mit seinen Kletterfähigkeiten die Kohlen aus dem Feuer holen. Der 38-Jährige überzeugte schon bei anderen extremen Rennen. Letztes Jahr gewann er den Inferno Triathlon. Auf der Laufstrecke werden die beiden schnellsten des Vorjahres Jammaer und Toivanen für Tempo sorgen. Sollten die Rückenbeschwerden von Stephan Vuckovic nicht seine Radleistung ruinieren, dann ist der Reutlinger auf der Laufstrecke immer einer der stärksten Läufer. Schon Ironman-Siege in ihrer Vita haben Stephen Bayliss (GBR) und Scott Neyedli (GBR), vielleicht bringen sie ihre britischen Landsleute auf der Strandpromenade zum Jubeln.
Bei den Frauen geht die zwischzeitlich verheiratete Bella Bayliss (Comerford, GBR) als Titelverteidigerin an den Start. Letztes Jahr siegte sie in einer Reihe von erfolgreichen Ironmanwettkämpfen, diesmal geht sie mit weniger Wettkampfkilometern ins Rennen. Mit Tara Norton (CAN) und Heleen Bij de Vaate (NED) haben die Podestplatzierten vom Vorjahr noch eine Rechnung offen, aus den zehn Minuten Rückstand vom Ironman Lanzarote 2008 sollen jetzt im Ziel möglichst einige Sekunden Vorsprung geworden sein. Für alle Frauen gilt es nach dem Schwimmen die Lücke zur starken Schwimmerin Hillary Biscay (USA) zu schließen.
Die deutschen Farben werden von Kathrin Paetzold, die ihren Ausstieg beim Ironman Lanzarote 2006 mit einer Topplatzierung vergessen machen und sich nach einer soliden Schwimmleistung konstant nach vorne schieben will. Auch der Duathlonspezialistin Ulrike Schwalbe dürften die rund 2.500 Höhenmeter und der wellige Marathon entgegen kommen. Für die beiden deutschen Profifrauen gilt, je besser sie aus dem Wasser kommen, desto erfolgreicher sollte ihr Tag verlaufen.
Am Donnerstag vor dem Rennen präsentiert sich der Himmel nahezu strahlend blau, einzelne feine Schleierwolken erinnern noch an die stärkere Bewölkung der letzten Tage. Für das Rennen würden sich heute gute Bedingungen auf der Radstrecke bieten und stehende Hitze auf der Laufstrecke. Aber das Wetter auf Lanzarote ist so zuverlässig wie sprichwörtlich die Deutsche Bahn pünktlich.
Nicht nur das Rennen könnte heiß werden, auch der Kampf um die Krone von Lanzarote ist spannend wie selten. Mit Ain-Alar Juhanson (EST) und Bert Jammaer (BEL) stehen die Sieger von 2005 und 2006 bzw. der Vorjahresschnellste am Strand. Teemu Toivanen (FIN) und Stephan Vuckovic haben auch schon Podestplätze errungen. Mit Stephen Bayliss (GBR), Olaf Sabatschus, Scott Neyedli (GBR) stehen weitere schnelle Athleten bereit, die die Nachfolge von Bert Jammaer antreten können und wollen. Der Wind wird mit Sicherheit zwischen starken und übermächtigen Radfahrern selektieren, aber die Entscheidung über Sieg oder Silber fällt auf der Strandpromenande über 42 wellige Kilometer ohne Schatten.
Auf der Radstrecke führt mit Sicherheit kein Weg, nur ein winziger Pfad an dem estischen Hünen Ain-Alar Juhanson vorbei. Besonders die schnellste Radzeit des Ironman Hawaii 2008 zeugt von seiner Kraft auf zwei Rädern. Gleichzeitig hört man, dass er über den Winter an seiner Schwimmleistung gearbeitet habe. Somit dürfte der Rückstand nach den eröffnenden 3,8 Kilometern Schwimmen weniger als frühere sechs Minuten betragen. Für die Deutschen könnte der erfahrene Olaf Sabatschus mit seinen Kletterfähigkeiten die Kohlen aus dem Feuer holen. Der 38-Jährige überzeugte schon bei anderen extremen Rennen. Letztes Jahr gewann er den Inferno Triathlon. Auf der Laufstrecke werden die beiden schnellsten des Vorjahres Jammaer und Toivanen für Tempo sorgen. Sollten die Rückenbeschwerden von Stephan Vuckovic nicht seine Radleistung ruinieren, dann ist der Reutlinger auf der Laufstrecke immer einer der stärksten Läufer. Schon Ironman-Siege in ihrer Vita haben Stephen Bayliss (GBR) und Scott Neyedli (GBR), vielleicht bringen sie ihre britischen Landsleute auf der Strandpromenade zum Jubeln.
Bei den Frauen geht die zwischzeitlich verheiratete Bella Bayliss (Comerford, GBR) als Titelverteidigerin an den Start. Letztes Jahr siegte sie in einer Reihe von erfolgreichen Ironmanwettkämpfen, diesmal geht sie mit weniger Wettkampfkilometern ins Rennen. Mit Tara Norton (CAN) und Heleen Bij de Vaate (NED) haben die Podestplatzierten vom Vorjahr noch eine Rechnung offen, aus den zehn Minuten Rückstand vom Ironman Lanzarote 2008 sollen jetzt im Ziel möglichst einige Sekunden Vorsprung geworden sein. Für alle Frauen gilt es nach dem Schwimmen die Lücke zur starken Schwimmerin Hillary Biscay (USA) zu schließen.
Die deutschen Farben werden von Kathrin Paetzold, die ihren Ausstieg beim Ironman Lanzarote 2006 mit einer Topplatzierung vergessen machen und sich nach einer soliden Schwimmleistung konstant nach vorne schieben will. Auch der Duathlonspezialistin Ulrike Schwalbe dürften die rund 2.500 Höhenmeter und der wellige Marathon entgegen kommen. Für die beiden deutschen Profifrauen gilt, je besser sie aus dem Wasser kommen, desto erfolgreicher sollte ihr Tag verlaufen.
Weiterführende Informationen:
| Offizielle Website des IRONMAN Lanzarote |
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Videointerview Kathrin Paetzold
Einarmig schwimmen bringt mich voran -
Videointerview Ain-Alar Juhanson (engl.)
Die Radposition muss aerodynamisch sein und bequem -
Videointerview Stephan Vuckovic
Am Samstag werde ich sehen wo ich stehe -
Ironman Lanzarote - Der härteste Ironman der Welt
Prominente Startabsagen -
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Hallo
herzlichen Glückwunsch dem Verantsalter für den hervorragenden
Wettkampf Anerkennung allen Teilnehmern für die Leistung - vor allem aber herzliche Grüsse an Peter Schwieger aus Garbsen/Niedersachsen: "Wir sind stolz auf Dich."
Deine 2 Mansfelder