Ernährung im Ironman: Fast ein Drittel hat Magen-Darmprobleme

tri2b.com - Redaktion am 05.08.2009 - 23:24 Uhr
Ernährung im Ironman: Eine leichte Aufgabe, da hat man es als Zuschauer an der Strecke leichter
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Eine Forschungsgruppe der Universität Birmingham führt in Zusammenarbeit mit dem Medical Director des Ironman Germany in Frankfurt Dr. Klaus Pöttgen, eine Studie zur Erfassung von Energieaufnahme und gastro-intestinalen Problemen beim Ausdauersport durch. Teilnehmer des IM Germany am 5. Juli 2009 wurden dabei zu ihrer Ernährung während des Rennens sowie eventuell auftauchenden Magen-Darmproblemen befragt.

Der Teilnehmerkreis setzte sich aus 52 Amateurtriathleten (9 Frauen, 43 Maenner) sowie 3 Profis zusammen. Mit einer benötigten Gesamtzeit von 8:25-14:45 Stunden wurde dabei eine große Spanne des Teilnehmerfeldes erfasst. Unter den schwülheißen Bedingungen war das Rennen für 66% der befragten Teilnehmer härter als geplant, sie blieben unter den von ihnen angegebenen Erwartungen. Für nur 34% der Teilnehmer lief das Rennen nach Plan.

Einer der möglichen Gründe sind immer wieder auftauchende Magen-Darmprobleme. 28% der Studienteilnehmer gaben an von eben diesen Symptomen in Ihrer Leistung beeinträchtigt worden zu sein. Besonders häufig handelte es sich dabei um Probleme des oberen Verdauungstraktes wie beispielsweise Magenschmerzen.
Weiterführende Informationen:
Website der IRONMAN European Championship