Quelle Challenge Roth 2009 - Liveticker Teil 1

tri2b.com - Redaktion am 12.07.2010 - 06:30 Uhr

Am Sonntag, 12.07.09, erhalten sie hier ab 6:00 Uhr alle Informationen live aus Roth.
Die tri2b.com Redaktion


Auftakt-Pressekonferenz am Do. 09.07.09

Stadler will gewinnen, Wellington den Rekord

Vier Tage vor dem großen Showdown in Frankenland trafen sich im historischen Speisesaal von Schloss Ratibor die Topstarter der diesjährigen Quelle Challenge zur Auftaktpressekonferenz. Vorab gab Rennleiter Felix Walchshöfer die Ergebnisse der Pre-Competition Doping-Kontrollen bekannt. Sämtliche 51 am frühen Morgen durchgeführten Doping-Kontrollen waren negativ. Dann folgte die Stunde für die Stars: An der Spitze der zweifache Hawaii-Sieger Normann Stadler und die amtierende Weltmeisterin Chrissie Wellington, die beide als Favoriten für das „Best old Race“ gelten.

An seinem Führungsanspruch ließ der sympathische Stadler keinen Zweifel: „Ich bin hier, um zu gewinnen. Wenn bei mir am Sonntag alles passt, wird es für die anderen sehr, sehr schwer“. Seit 8. Juni ist Stadler Vater eines „sehr schweren Jungen“. Er startet bei seiner Challenge-Premiere auch für seinen Sohn Armand: „Ich will den Kleinen mit einem Sieg beschenken“. Allerdings liefen die bisherigen Auftritte von Stadler in Roth alles andere als erfolgreich. Als in Roth noch der Ironman Europe ausgetragen wurde, versuchte sich er sich dort viermal und kam kein einziges Mal ins Ziel.



Wellington will van Vlerkens Rekord
Ganz andere Ziele verfolgt die sieg-verwöhnte Britin Chrissie Wellington, die in Roth ihr Debüt gibt und „unglaublich glücklich“ ist, „an einem der berühmtesten und besten Rennen der Welt“ teilzunehmen. Sie will bei ihrer Roth-Premiere vor allem gewinnen, ganz klar – aber wenn es irgendwie geht, auch die erst ein Jahr alte Weltbestzeit von Yvonne Van Vlerken erneut pulverisieren. „Die Hürde ist sehr hoch“, so die stets fröhliche Rothaarige, „aber meine Taktik ist ganz einfach: Ich will so lange wie möglich so schnell wie möglich sein“. Zum Stichwort Weltbestzeit dann noch einmal Normann Stadler: „Ich will auch einen Weltrekord!“ Die alte Bestzeit von Luc van Lierde von 7:50:27 aus dem Jahr 1997 könne er zwar nicht toppen, („vielleicht gab‘s damals Rückenwind“), aber unter acht Stunden zu bleiben traut er sich durchaus zu.

Kampfansage von Vorjahressieger Vernay und Pete Jacobs
Vorjahressieger Patrick Vernay erkannte Stadlers Favoritenstatus an: „Mein Sieg letztes Jahr war für alle – auch für mich selbst – eine Überraschung, ich hatte einfach ein perfektes Rennen“. Dieses Jahr werde es für ihn schwer, Stadler sei extrem stark auf dem Rad. Er selbst, der jetzt zum dritten Mal den IM Australia gewonnen hat, sieht das als gutes Omen. „Ich fühle mich aktuell besser als vor dem IM Australia, werde versuchen, eine Marathonzeit von 2:40 Stunden anzustreben. Aber vor allem werde ich stark im Kopf sein“. Eine Kampfansage kam auch von Pete Jacobs, der seine Marathonzeit verbessert hat und auf jeden Fall unter der magischen Acht-Stunden-Grenze bleiben will. Er will aber noch mehr: „Ich war einmal Dritter in Roth und einmal Zweiter, jetzt hole ich den noch fehlenden ersten Platz!“

Auf das berühmte „Hellriegel-Wetter“ hofft Thomas Hellriegel, der dritte der Hawaii-Sieger im Starterfeld und aktueller Deutscher Meister über die Langdistanz, trotz strömendem Regen am Mittwoch noch immer: „Das ist alles jetzt schon runter gekommen, am Sonntag kann es nur besser werden“. Wegen „zu langsamen Laufens“ ist der Bruchsaler allerdings leicht verletzt: „Ich bin locker gejoggt, auf einmal hat es in der Wade gezwickt. Dabei war bisher alles super für mich: das Training, das neue Fahrrad, das neue Team…Jetzt schaun wir mal“.

Granger will nach Unfall unbedingt finishen
Keine Ambitionen auf den Sieg hat Publikumsliebling Belinda Granger. Die quirlige Australierin, die am Dienstag beim Radtraining unsanft mit einem Auto kollidiert war, kämpft noch mit Verletzungen an der linken Hand und dem rechten Bein, will aber am Sonntag auf jeden Fall starten und auch finishen. „Von meinen bisher 32 Langdistanzen hab ich es nur einmal nicht ins Ziel geschafft, das will ich in meiner Vita kein zweites Mal lesen“. Bei ihrem sechsten Start in Roth seien ihr diesmal Platzierung und Zeit ausnahmsweise mal nicht so wichtig. „Aber ich will dabei sein, denn ich liebe dieses Rennen, auch wenn mein Lächeln diesmal vielleicht nicht ganz so strahlend ausfällt wie gewohnt“.

Vielleicht ist Belindas Pech ein Glücksfall für Rebekah Keat, die dieses Jahr nacheinander den Challenge France und den Challenge Kraichgau für sich entscheiden konnte, denn: Belinda war bei diesen beiden Halbdistanzen nicht dabei. Keat stapelt tief: „Ich werde mich so gut wie möglich halten“. Und noch zwei Damen äußerten auf der Pressekonferenz eher leise Töne: die Ungarin Erika Csomor („Meine erste Langdistanz seit Hawaii, ich habe härter trainiert denn je und hatte im Winter mit kleineren Verletzungen zu kämpfen“) und Christine Waitz („Meine Physios haben noch Arbeit vor sich, es zwickt noch ein bisschen“). Doch von beiden weiß man, dass sie nicht der Typ für markige Sprüche, dafür aber für Überraschungen immer gut sind.

Schon drei Siege hat dieses Jahr Gina Ferguson im Gepäck: den IM Western Australia, den IM Neuseeland und nicht zuletzt den Challenge Wanaka. “Für mich war das ein guter Start in die Wettkampfsaison. Mein Ziel für Roth heißt einfach: schneller zu sein als im letzten Jahr“.

Wetter: Wahrscheinlich trocken und 20 Grad
Das stärkste Frauenfeld der diesjährigen Wettkampfsaison wird komplettiert von der Schottin Catriona Morrison, die bislang durch Kurzdistanzen bekannt ist und in Roth ihre aller erste Langdistanz bestreitet. Ihre Motivation, in Roth zu starten: „Roth ist einer der etabliertesten Wettkämpfe weltweit. Warum sollte ich Zeit damit verschwenden, bei irgendwelchen schottischen Meisterschaften mit nur einem einzigen Zuschauer zu starten“, ließ die lebhafte Blondine verlauten, hatte damit die Lacher auf ihrer Seite und setzte noch eins drauf: „Mit schlechtem Wetter hätte ich überhaupt kein Problem, das bin ich von zuhause gar nicht anders gewohnt“. Allerdings ist laut Wetterbericht für Sonntag trockenes Wetter und um die 20 Grad vorhergesagt.

Samstag 14:00 - Wetterbericht positiv
Der Check-In für die Athleten hat begonnen. Nach Tagen aprilhaften Wetters hat sich Petrus besonnen und die 4217 Sportler können sich auf trockene Bedingungen mit bis zu 23 Grad freuen.

Samstagnachmittag – CheckIn an der Lände Hilpoltstein
Am Nachmittag checkten an der Lände Hilpoltstein die 2.700 Einzelstarter der Quelle Challenge Roth 2009 ihre Räder ein. Schnell wurde das Radmaterial unter den gelben Schutzplanen versteckt, um sie vor Wind und Wetter zu schützen. tri2b.com hat gut zwölf Stunden vor dem Start letzte Stimmen von Athleten und Renndirektor Felix Walchshöfer eingefangen.



Felix Walchshöfer (Renndirektor):
Es läuft alles wunderbar. Die Wettervorhersage ist grandios für morgen. Dazu hat sich die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Runkfunk und dem Bayerischen Fernsehen unwahrscheinlich ausgezahlt. Wir erwarten wesentlich mehr Zuschauer als in den letzten Jahren. Chrissie Wellington ist für mich auf den Sieg gesetzt, wenn nicht was dazwischen kommt. Bei den Männern wird es sehr spannend. Für Normann würde es mich sehr freuen, wenn er es packt. Aber man sollte den Pete Jacobs nicht unterschätzen. Das ist so mein Tipp.

Bernd Uwe-Gutknecht (B5-Aktuell-Moderator und Roth-Rookie):
Das Wetter scheint morgen perfekt zu werden. Ich bin schon etwas nervös wegen dem Schwimmstart mit den Profis. Die schwimmen alle schnell weg. Ich hoffe, dass die Mädels etwas ziviler schwimmen als die Jungs, damit ich nicht allzu viel Schläge abgekommen. Die Vorbereitung hat super geklappt. Ich hatte in den ganzen acht Monaten nur einmal eine Muskelzerrung und eine Erkältung. Ich habe zuerst gedacht, ich müsste im Training viel öfter an die Grenzen gehen und mehr lange Läufe machen. Aber der Plan meines Trainers Matthias Fritsch hat nur drei Läufe über zwei Stunden vorgesehen. Ich habe zuerst gedacht, da würde ein drei Stunden Lauf nach dem anderen folgen. Was mich natürlich doch wieder nervös macht im Hinblick auf den Marathon. Außerdem dachte ich, ich müsste viel schneller im Training sein. Aber da war fast alles Grundlagentraining.

.Michael Göhner:
Wenn ich mich gut und locker fühle, dann werde ich auch aus einer Gruppe raus was probieren und mal etwas Tempo machen. Ich werde es dann nicht nur rein auf das Laufen ankommen lassen.

Ain-Alar Juhanson:
Ich hatte kein sehr gutes Rennen in Lanzarote. Ich hatte Probleme mit der Ernährung. Für Roth ist das jetzt ein ganz guter Umstand. Ich bin nicht ganz an meine Grenzen gegangen und war danach nicht so ausgebrannt. Im Juni habe ich mich mit Radrennen fit gemacht, für eine hoffentlich sehr schnelle Radzeit hier in Roth. Ich habe definitiv den 4:14 Stunden Radrekord im Blick. Aber dazu muss alles passen. Das Wetter, die Form. Es ist schließlich eine Ironman-Distanz. Da kann viel passieren.



Olaf Sabatschus:
Zuletzt hat ich Probleme beim Laufen mit dem Schienbein. Es hat ordentlich gezwickt. Ich weiß auch noch nicht wie es morgen im Marathon sein wird. Bisher war ich nur in Läufen um eine Stunde beschwerdefrei. Ich werde auch dann, wenn ich vielleicht die erste Gruppe wie im letzten Jahr nach dem Schwimmen erwische, nicht ungedingt um Biegen und Brechen mitfahren. Es sind mit Sindballe, Liebetrau und Beke schon drei Athleten nicht am Start, die sicher Top Ten gemacht hätten. Das sollte für mich jetzt auch möglich sein, selbst wenn ich auf dem Rad ein paar Minuten langsamer mache.

Kai Hundertmarck:
Das ist morgen mein letzter Wettkampf . Danach beende ich meine Karriere. Deshalb habe ich das Rennen hier auch bewusst ausgewählt. Roth sind nach wie vor die Wurzeln des deutschen Ironman-Sports. Es war für mich deshalb ein absolutes Muss diesen Wettkampf noch einmal zu machen. Ich hoffe morgen auf einen richtig schönen Tag um mich gebührend zu verabschieden. Ich werde versuchen meine Stärke, das Radfahren auszuspielen und nach den 180 km ordentlichen zu liegen. Und dann noch den Marathon ordentlich zu Ende zu bringen, dann bin ich zufrieden.

6:00 - Willkommen zur Quelle Challenge in Roth
Herzlich willkommen zur Quelle Challenge. Zwanzig Minuten vor dem Start herrscht noch die große Ruhe vor dem Sturm. Die Wetterbedingungen heute scheinen ideal, erwartet werden Temperaturen um die 20 Grad.

6:04 - Chrissie Wellington noch ganz relaxed
Rund 15 Minuten vor dem Rennen gibt sich Chrissie Wellington noch ganz relaxed. Sie plaudert mit Athleten - und hat noch nicht einmal den Neo an!

6:10 - noch 10 Minuten bis zum Start
Der Countdown läuft. Die Topathleten begeben sich in den Main-Donau-Kanal zur letzten Startvorbereitung. Die Zuschauerreihen auf der Kanalbrücke sind schon fünfreihig mit Fans gefüllt und auch die gegenüberliegende Kanalseite füllt sich mit vielen Zuschauern.

6:11 - Chrissie peilt den Rekord an
Am Samstag noch gab sich Chrissie Wellington schon kämpferisch. Ungewohnt für die Britin, die sonst ganz locker in die Rennen geht und die Wettkämpfe nimmt, wie sie kommen. Mit dieser Einstellung hat sie seit zwei Jahren kein Langdistanzrennen mehr verloren. In Roth will die Hawaii-Siegerin nun auch den Rekord: Es ist die Weltbestzeit von Yvonne van Vlerken zu knacken. Mit 8:45:48 Stunden knackte die Niederländerin den Uralt-Rekord von Paula Newby-Fraser - Wellington will das nun toppen. "Ich freue mich, in Roth zu sein", grinst sie schelmisch.

6:17 - Die Athleten gruppieren sich
Drei Minuten vor dem Start versammeln sich die Topathleten im Wasser. Jeder hat seine eigene Route gewählt.

6:20 - Start
Der Start ist erfolgt.

6:21 - die Post geht ab
Schon nach wenigen Metern bildet sich eine Spitze in der Normann Stadler und Patrick Vernay, der Vorjahresieger, gesichtet werden.

6:23 - bei 200 m
Nach drei Minuten hat sich die aus 400 Athleten bestehende 1. Startgruppe schon keilförmig aufgeteilt. In der Spitze ist aber alles noch dicht beisammen.

6:26 - Spitze formiert sich
Nach den ersten Metern im Wasser formiert sich bereits ein Spitzenduo: Pete Jacobs vorn, in seinem Sog Normann Stadler, dahinter ein noch recht großes Pack.

6:34 - Optimale Bedingungen
Es könnte auch diesmal wieder ein Tag der Rekorde werden. Im letzten Jahr - man erinnert sich - regnete es zum Start und auch auf der Radstrecke waren die Bedingungen zunächst nicht gut. Aber er fiel dann doch, der Rekord der Frauen. Heute nun scheinen die Bedingungen geradezu optimal: Temperaturen um die 20 Grad sind vorhergesagt. Und sollte der Wind im Vergleich zu gestern noch ein bisschen abschwächen, sind heute wieder Top-Zeiten zu erwarten.

6:43 - Jacobs weiter vorn, Verfolger formieren sich
Die Situation: Pete Jacobs hat an der Wende schon einen deutlichen Vorsprung, dahinter eine vierköpfige Verfolgergruppe mit Thomas Hellriegel - und Ain-Alar Juhanson! Ín der nächsten Gruppe folgt mit Anja Ippach schon die erste Frau, und auch Chrissie Wellington ist nicht weit weg.

6:50 - Juhanson will Radrekord
Ain-Alar Juhanson hat vor dem Rennen angekündigt, dass er es insbesondere auf den Radrekord abgesehen hat. Den hält noch immer Jürgen Zäck. 1999 fuhr er 4:14:16 Stunden - und gewann das Rennen in 7:56 Stunden...

6:54 - 2,8 Kilometer sind zurückgelegt
Jetzt haben die Athleten noch einen Schwimmkilometer vor sich. An der Spitze ist weiterhin mit Pete Jacobs, 150 Meter dahinter folgt eine achtköpfige Gruppe mit Hellriegel und Juhanson, weitere 50 Meter zurück die nächste Gruppe, in der mit Anja Ippach und Gina Ferguson auch die ersten Frauen sind

7:03 - Nur noch wenige Meter
Pete Jacobs hat nur noch wenige Meter vor sich und fast zwei Minuten Vorsprung auf eine Gruppe mit Normann Stadler und Thomas Hellriegel.

7:06 - Jacobs aus dem Wasser
Pete Jacobs ist nach 45:47 aus dem Wasser des Main-Donau-Kanals. Wie groß wird sein Vorsprung vor den Verfolgern sein?

7:13 - Etwas frisch am frühen Morgen
Es scheint doch noch etwas kühl zu sein heute morgen: Chrissie Wellington ist mit Armlingen unterwegs. Sie hat auch Rebekah Keat an ihrer Seite.

7:15 - Stadler als 10ter auf die Radstrecke
Rennfavorit Normann Stadler geht auf Rang 10 die 180 km lange Radstrecke durch den südlichen Landkreis Roth an. In der Wechselzone konnte der Mannheimer auf den führenden Jacobs gut 20 Sekunden gutmachen. Der aktuelle Rückstand beträgt 2:36 min.

7:33 - Stadler auf Kurs
Bei seiner Rückkehr nach Roth liegt Normann Stadler auf Kurs. Der frischgebackene Papa hat vor dem Rennen selbsbewusst angekündigt, dass der Sieg hier nur über ihn führen kann. Nicht weit von der Spitze scheint das Rennen für ihn momentan nach Plan zu laufen. Auf den ersten Radkilometern konnte er jedenfalls seinen Rückstnd auf Pete Jacobs schon etwas verkürzen. Rückblende: Bei seinem letzten Start in Roth 2001, damals noch ein Ironman-Rennen, musste Stadler das Rennen nach einem Tritt in den Magen beim Schwimmen vorzeitig aufgeben.


7:41 - km 20: Stadler holt auf
Bei km 20 kurz nach dem Selingstädter Berg hat Jacobs nur noch 1:30 min. Vorsprung vor Normann Stadler, der mittlerweile schon an Position zwei mit 200 m Vorsprung vor einer 6er Gruppe fährt. Darin vertreten Thomas Hellriegel, Patrick Vernay, David Bardi aus Frankreich, Tim Berkel aus Australien und Raynard Tissink (Südafrika)

7:42 - Frauen bei KM 15
Nach 15 Kilometern hat sich an der Spitze der Frauen ein Trio gefunden. Leanda Cave, Anja Ippach und Gina Ferguson geben derzeit den Ton an. Drei Minuten dahinter liegt das Duo Chrissie Wellington/Rebekah Keat, weitere drei Minuten zurück folgt die Zweite des Vorjahres Erika Csomor.

7:50 - Wellington holt auf
Bei km 21 in Alfershausen wird Chrissie Wellington nur noch 1:25 min hinter der derzeit führenden Anja Ippach gesichtet

7:53 - Tolle Stimmung
Die Franken sind schon früh auf den Beinen. In Thalmässing sind die Bänke entlang des Kurses schon gut gefüllt. Auch der Wind hat sich im Vergleich zu gestern gelegt, so dass wirklich Spitzenzeiten und ein spannender Renntag zu erwarten sind.

7:55 - Jacobs an der A9 Autobahnbrücke vor Greding
Nach 30 km führt Pete Jacobs mit nur noch knapp 90 Sekunden Vorsprung vor der 6er Gruppe mit Hellriegel, Vernay, Tissink, Markus Ornellas, Berkel, Bardi. Dabei sorgt Thomas Hellriegel für das Tempo in der fair fahrenden Gruppe. Zwei Kampfrichter sind derzeit auf Augenhöhe.

7:58 - Leanda Cave in Führung
Leanda Cave ist derzeit nach 30 km bei den Frauen definitiv die Führende. Sie liegt 1:30 min vor Ippach. Gefolgt von Wellington und Keat, die 2 min Rückstand zur Spitze haben.

8:00 - Stadler kommt
Noch führt Pete Jacobs. Aber wie lange noch? Nach 37 Kilometern hat er nur noch 1:03 Minuten Vorsprung auf Normann Stadler, der jetzt zu großer From aufzulaufen scheint und seine Stärke auf dem Velo ausspielen will.

8:02 - die 2. Männergruppe
In der nächsten Verfolgergruppe der Männer befinden sich kurz vor Greding Michael Göhner, Alexander Taubert, Clemens Coenen, Swen Sundberg, Chris McDonald, Michael Hoffmann, Olaf Sabatschus und Heiko Tewes

8:06 - Hellriegel führt Verfolger an
Mit einem Rückstand von 2:36 Minuten auf Jacobs kommt Thomas Hellriegel zur ersten Zwischenzeit. Mit ihm ein ganzen Pack, darunter auch Tim Berkel, Vorjahressieger Patrick Vernay, Raynard Tissink und auch Michael Göhner, der angekündigt hat, schon auf dem Rad Akzente setzen z wollen.

8:08 - Göhner noch mit über 5 min
Michael Göhner wird noch ein bisschen Druck machen müssen, derzeit liegt er 5:21 Minuten hinter Jacobs

8:12 - Frauen bei KM 37
Jetzt sind auch die Frauen an der ersten Zwischnezeitnahme angekommen. Leanda Cave führt mit 53 Sekunden vor Anja Ippach, die wohl bald von Chrissie Wellington aufgefahren wird. Die Britin liegt nur noch 1:03 Minuten hinter Cave, dicht bei ihr ist auch Rebekah Keat, auf Rang fünf derzeit Gina Ferguson mit 1:31 Minuten auf die Führende.

8:10 - Top Ten Männer in Greding
8:05 - 37 km in Greding
1. JACOBS, Pete ( AUS ) 25 M 1:42:00
2. STADLER, Normann ( GER ) 1:43:03 (+0:01:03)
3. HELLRIEGEL, Thomas ( GER ) 1:44:36 (+0:02:36)
4. BARDI, David ( FRA ) 1:44:40 (+0:02:40)
5. BERKEL, Tim ( AUS ) 1:44:41 (+0:02:41)
6. ORNELLAS, Marcus ( BRA ) 1:44:42 (+0:02:42)
7. VERNAY, Patrick ( FRA ) 1:44:44 (+0:02:44)
8. TISSINK, Raynard ( RSA ) 1:44:45 (+0:02:45)
9. GÖHNER, Michael ( GER ) 1:47:21 (+0:05:21)
10. SUNDBERG, Swen ( GER ) 1:47:23 (+0:05:23) Einen Überblick über alle Zeitabstände finden Sie links in der Navigation unter Zeitabstände Herren und Damen

8:18: Erste 7 Frauen in Greding
1. CAVE, Leanda ( GBR ) 1:50:46
2. IPPACH, Anja ( GER ) 1:51:39 (+0:00:53)
3. WELLINGTON, Chrissie ( GBR ) 1:51:49 (+0:01:03)
4. KEAT, Rebekah ( AUS ) 1:51:51 (+0:01:05)
5. FERGUSON, Gina ( NZE) 1:52:17 (+0:01:31)
6. MORRISON, Catriona ( SCO ) 1:56:00 (+0:05:14)
7. GRANGER, Belinda ( AUS ) 1:56:02 (+0:05:16)


8:17 - Daumen hoch
Jacobs zeigt den Daumen nach oben. Ein Zeichen, dass sich der Aussie gut gefühlt. Trotzdem ist es nur eine Frage der Zeit, wann Normann Stadler aufschließt. nach 42 Kilometern hatte er den Rückstand auf 30 Sekunden verkürzt. Stadler wirkt sehr konzentriert.Dahinter macht sich inzwischen auch Raynard Tissink auf die Verfolgung. Mit Kompressionsstrümpfen und Armlingen gibt er zwar ein etwas merkwürdiges Bild ab, aber er zeigt einen gehörigen Raddruck.

8:22 - Vorjahreszweite auf Rang acht
Auch die Zweite aus dem Vorjahr, Erika Csomor liegt noch gut im Rennen. Als Achte hat sie 6:28 Mnuten Rückstand auf die Spitze. Im vergangenen Jahr lief es ähnlich für die laufstarke Ungarin, die damals auch die Bestzeit von Newby-Fraser knackte.

8:28 - Wellington holt auf
Nach 43 km in Österberg schickt sich Wellington an, die Spitze zu übernehmen. Nur noch 15 Sekunden hat sie Rückstand auf Leanda Cave. Dahinter zieht sich das Verfolgerpack schon weit auseinander. Anja Ippach liegt 48 Sekunden hinter Wellington, und weitere 1:10 zurück folgt Rebekah Keat auf Rang vier

8:36 - In Sichtweite
Stadler hat Jacobs in Sichtweite! Nach 58 Kilometern bahnt sich ein Wechsel an der Spitze an. Mit 2:20 Rückstand folgt Tissink als Dritter, 3:30 auf die Spitze hat eine fünfköpfige Gruppe um Hellriegel

8:39 - Viel Zuschauer am Start
Es wird nicht nur am guten Wetter liegen: Zum Schwimmstart war der Zuschauerzuspruch - und damit auch die Stimmung - deutlich größer als noch in den Vorjahren. Zu verdanken ist das auch den Mediapartnern der Quelle Challenge Roth: Den Radiosendern BR3 und BR5, die kräftig die Werbetrommel rührten.

8:46 - Stadler in Führung
km 65: Normann Stadler in Führung! Pete Jacobs gibt sich aber nicht geschlagen und hält den Kontakt zum Norminator.

8:49 - Wellington kommt
Jetzt hat auch bei den Frauen die Spitze gewechselt. Chrissie Wellington liegt nach knapp 60 Kilometern rund zehn Sekunden vor Leanda Cave, und die Britin macht weiter Dampf

8:53 - Jacobs weiter hartnäckig
Am Solarer Berg, nach 70 Kilometern, hat sich Jacobs weiter an Stadler Hinterrad festgebissen. Der Deutsche macht einen starken Eindruck und lässt sich überhaupt nicht beirren.Der Vorsprung auf die Verfolger wächst derweil weiter an: Tissink hat nun 3:25 auf Stadler, die Gruppe mit Hellriegel und Vernay 4:35.

8:58 - Prominenz am Streckenrand
Inwischen haben auch prominente Triathleten den Weg an die Strecke gefunden. Faris Al-Sultan schaut mit Ina Reinders zu, auch der Kurzdistanzler Steffen Justus ist da sowie Stadlers neuer Teamkollege Timo Bracht, der in der vergangenen Woche noch in Frankfurt gewinnen konnte. Setzt Stadler die Erfolgsstory in Roth fort?

9:03 - Wellington baut Vorsprung aus
3 km vor dem Solarer Berg, bei km 67, kann Wellington ihren Vorsprung auf Cave auf 50 Sekunden ausbauen.

9:05 - Brachts Einschätzung
Timo Bracht verfolgt das Geschehen ganz genau. "Bisher läuft alles nach Plan für Normann. Er ist sehr gut geschwommen und macht einen verdammt starken Eindruck. Man sieht schon, dass der Abstand zu den nächsten Verfolgern immer größer wird. Nach dem Solarer Berg wird es bestimmt noch deutlicher", sagt der Athlet vom neuen Commerzbank Triathlon-Team.

9:05 - Top Ten Männer am Solarer Berg
1. STADLER, Normann ( GER ) 2:29:34
2. JACOBS, Pete ( AUS ) 2:29:35 (+0:00:01)
3. TISSINK, Raynard ( RSA ) 2:32:59 (+0:03:25)
4. HELLRIEGEL, Thomas ( GER ) 2:34:09 (+0:04:35)
5. VERNAY, Patrick ( FRA ) 2:34:10 (+0:04:36)
6. BERKEL, Tim ( AUS ) 2:34:11 (+0:04:37)
7. ORNELLAS, Marcus ( BRA ) 2:34:12 (+0:04:38)
8. BARDI, David ( FRA ) 2:34:14 (+0:04:40)
9. MCDONALD, Chris ( AUS ) 2:35:54 (+0:06:20)
10. COENEN, Clemens ( GER ) 2:35:55 (+0:06:21)

9:07 - Chrissie drückt
Chrissie Wellington macht jetzt ernst. Am Solarer Berg (70 km) hat sie ihren Vorsprung auf Leanda Cave auf 1:13 Minuten ausgebaut. Rebekah Keat hat 3:52, dann folgen Anja Ippach (5:17) und bereits Belinda Granger (5:35), die Platz um Platz gutmacht.

9:13 - Der Norminator drückt drauf
Normann Stadler ist der Wille, in Roth endlich erfolgreich zu sein, deutlich anzusehen. Kurz vor Ende der ersten Radrunde drückt er weiter aufs Tempo, gefolgt von Pete Jacobs.


... weiter mit Quelle Challenge Roth 2009 - Liveticker Teil 2