Opel IRONMAN Germany 2005: Stadler und Bentley gewinnen
tri2b.com - Redaktion am 10.07.2005 - 11:54 Uhr
Normann Stadler (8:20:50 Std.) und Lisa Bentley (9:15:31 Std.) sind die Sieger des Opel IRONMAN Germany. Der Mannheimer Hawaii-Sieger wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht, während der Vorjahressieger Stefan Holzner überhaupt nicht zurecht kam.
Der Spanier Hektor Llanos stieg als Erster nach 47:41 Minuten aus den Langener Waldsee, gefolgt von Cameron Brown und Uwe Widmann. Der Deutsche wechselte am schnellsten und ging als Führender auf die Radstrecke. Dahinter sortierten sich zunächst Llanos und Brown ein, weiter zurück dann auch in Abständen Normann Stadler, Steffen Liebetrau und Markus Forster.
Stadler und Hundertmarck die Stärksten auf dem Rad
Als stärkste Radfahrer erwiesen sich aber Stadler und Kai Hundertmarck. Während sich der Hawaii-Sieger ganz allmählich an die Spitze pirschte, rollte der Lokalmadator das Feld von hinten auf. Nach 65 Kilometern hatte der Norminator dann die Führung von Steffen Liebetrau übernommen und baute seinen Vorsprung von da an kontinuierlich aus. Unter den ersten Zehn waren neben den direkten Verfolgern des Führenden auch Jürgen Zäck, Stefan Holzner und Kai Hundertmarck. Der Eppheimer bolzte mit einem unheimlichen Tempo immer weiter nach vorn. Zunächst setzte er sich auf Platz drei, in der Schlussphase holte er sich auch noch den zweiten Platz von Liebetrau, den er sogar noch um zwei Minuten distanzierte.
Vorn aber drehte Stadler einsam, aber enorm stark seine Runden. Über fünf Minuten Vorsprung hatte er zehn Kilometer vor dem zweiten Wechsel, als er stürzte aber ohne folgenschwere Verletzungen weitermachen konnte. In 4.28:10 Stunden absolvierte der Mannheimer den Radkurs trotzdem in einer sehr schnellen Zeit und ging auch als Erster in den Marathon. Hinter ihm wechselten Hundertmarck und Liebetrau als nächste, gefolgt vom laufstarken Brown, Widmann, Forster, Holzner und Zäck. Damit musste die Entscheidung um die Plätze auf der Laufstrecke entlang des Mains fallen.
Hundertmarck wird durchgereicht, Stadler macht alles klar
Normann Stadler ließ nichts mehr anbrennen. Dahinter jedoch büßte Kai Hundertmarck mehr und mehr an Boden ein - bereits auf den ersten vier Kilometern hatte er knapp vier Minuten auf den Führenden verloren. Am Ende wurde der Ex-Radprofi förmlich durchgereicht und musste aufgeben. Zwischenzeitlich hatte sich Brown daran gemacht, Boden gut zu machen. Zunächst holte er Liebetrau ein und ließ den Lanzarote-Zweiten auch gleich wieder stehen. Damit war der Neuseeländer (8:28:39 Std.) deutlich auf Silberkurs, Normann Stadler (8:20:50 Std.) war zu diesem Zeitpunkt bereits außer Reichweite.
Markus Forster starker Dritter
Dritter hinter Brown wurde für viele überraschend Markus Forster (8:30:22 Std.). Bereits 2003 und 2004 in den Top Ten in Frankfurt, kam der Mittelfranke diesmal sogar auf´s Siegerpodest. Schon beim Radsplit hatte er ständig Kontakt zu den Favoriten, mit einem starken Marathon mischte er dann auch plötzlich ganz vorn mit und wurde schließlich Dritter. Vierter wurde Hektor Llanos vor dem nächsten Deutschen, Frank Vystrisal, der seinerseits noch Jürgen Zäck (6.), Uwe Widmann (7.) und Steffen Liebetrau (8.) distanzieren konnte. Völlig "unter" ging Stefan Holzner, der auf der Laufstrecke total einbrach und nach hinten durchgereicht wurde.
Lisa Bentley bei den Frauen nicht zu schlagen
Das Rennen der Frauen ging an Lisa Bentley (9:15:31 Std.). Die Kanadierin verwies Nina Eggert (9:26:22 Std.) und Imke Schiersch (9:36:03 Std.) auf die nächsten Plätze. Lange hatte Eggert, die auch als Erste aus dem Wasser stieg, das Rennen an der Spitze bestimmt. Hinter ihr reihten sich Lisa Bentley und Silke Hinrichs ein. Der Vorsprung, den sich Eggert erarbeitet hatte, schmolz allerdings mit zunehmender Renndauer. Als es wirklich ernst zu werden drohte für Eggert, vergrößerte sich aber wieder ihr Vorsprung. Mit knapp drei Minuten Vorsprung vor Bentley, die Hinrichs noch auf der Radstrecke hinter sich lassen konnte, wechselte Eggert in den Marathon.
Da war es dann vorbei mit dem Platz an der Sonne. Obwohl sie mit einem sehr starken Laufsplit überzeugte, hatte sie keine Chance gegen die Kanadierin. Bentley stürmte förmlich nach vorn, übernahm die Führung und hatte im Ziel schließlich knapp elf Minuten Vorsprung vor der Deutschen, die ihren zweiten Platz sicher nach Hause brachte. Dritte wurde Schiersch, die sich bereits auf der Radstrecke der Spitze zusammen mit Heidi Jesberger näherte und im Marathon ihre Ambitionen auf das Podium untermauerte.
Der Spanier Hektor Llanos stieg als Erster nach 47:41 Minuten aus den Langener Waldsee, gefolgt von Cameron Brown und Uwe Widmann. Der Deutsche wechselte am schnellsten und ging als Führender auf die Radstrecke. Dahinter sortierten sich zunächst Llanos und Brown ein, weiter zurück dann auch in Abständen Normann Stadler, Steffen Liebetrau und Markus Forster.
Stadler und Hundertmarck die Stärksten auf dem Rad
Als stärkste Radfahrer erwiesen sich aber Stadler und Kai Hundertmarck. Während sich der Hawaii-Sieger ganz allmählich an die Spitze pirschte, rollte der Lokalmadator das Feld von hinten auf. Nach 65 Kilometern hatte der Norminator dann die Führung von Steffen Liebetrau übernommen und baute seinen Vorsprung von da an kontinuierlich aus. Unter den ersten Zehn waren neben den direkten Verfolgern des Führenden auch Jürgen Zäck, Stefan Holzner und Kai Hundertmarck. Der Eppheimer bolzte mit einem unheimlichen Tempo immer weiter nach vorn. Zunächst setzte er sich auf Platz drei, in der Schlussphase holte er sich auch noch den zweiten Platz von Liebetrau, den er sogar noch um zwei Minuten distanzierte.
Vorn aber drehte Stadler einsam, aber enorm stark seine Runden. Über fünf Minuten Vorsprung hatte er zehn Kilometer vor dem zweiten Wechsel, als er stürzte aber ohne folgenschwere Verletzungen weitermachen konnte. In 4.28:10 Stunden absolvierte der Mannheimer den Radkurs trotzdem in einer sehr schnellen Zeit und ging auch als Erster in den Marathon. Hinter ihm wechselten Hundertmarck und Liebetrau als nächste, gefolgt vom laufstarken Brown, Widmann, Forster, Holzner und Zäck. Damit musste die Entscheidung um die Plätze auf der Laufstrecke entlang des Mains fallen.
Hundertmarck wird durchgereicht, Stadler macht alles klar
Normann Stadler ließ nichts mehr anbrennen. Dahinter jedoch büßte Kai Hundertmarck mehr und mehr an Boden ein - bereits auf den ersten vier Kilometern hatte er knapp vier Minuten auf den Führenden verloren. Am Ende wurde der Ex-Radprofi förmlich durchgereicht und musste aufgeben. Zwischenzeitlich hatte sich Brown daran gemacht, Boden gut zu machen. Zunächst holte er Liebetrau ein und ließ den Lanzarote-Zweiten auch gleich wieder stehen. Damit war der Neuseeländer (8:28:39 Std.) deutlich auf Silberkurs, Normann Stadler (8:20:50 Std.) war zu diesem Zeitpunkt bereits außer Reichweite.
Markus Forster starker Dritter
Dritter hinter Brown wurde für viele überraschend Markus Forster (8:30:22 Std.). Bereits 2003 und 2004 in den Top Ten in Frankfurt, kam der Mittelfranke diesmal sogar auf´s Siegerpodest. Schon beim Radsplit hatte er ständig Kontakt zu den Favoriten, mit einem starken Marathon mischte er dann auch plötzlich ganz vorn mit und wurde schließlich Dritter. Vierter wurde Hektor Llanos vor dem nächsten Deutschen, Frank Vystrisal, der seinerseits noch Jürgen Zäck (6.), Uwe Widmann (7.) und Steffen Liebetrau (8.) distanzieren konnte. Völlig "unter" ging Stefan Holzner, der auf der Laufstrecke total einbrach und nach hinten durchgereicht wurde.
Lisa Bentley bei den Frauen nicht zu schlagen
Das Rennen der Frauen ging an Lisa Bentley (9:15:31 Std.). Die Kanadierin verwies Nina Eggert (9:26:22 Std.) und Imke Schiersch (9:36:03 Std.) auf die nächsten Plätze. Lange hatte Eggert, die auch als Erste aus dem Wasser stieg, das Rennen an der Spitze bestimmt. Hinter ihr reihten sich Lisa Bentley und Silke Hinrichs ein. Der Vorsprung, den sich Eggert erarbeitet hatte, schmolz allerdings mit zunehmender Renndauer. Als es wirklich ernst zu werden drohte für Eggert, vergrößerte sich aber wieder ihr Vorsprung. Mit knapp drei Minuten Vorsprung vor Bentley, die Hinrichs noch auf der Radstrecke hinter sich lassen konnte, wechselte Eggert in den Marathon.
Da war es dann vorbei mit dem Platz an der Sonne. Obwohl sie mit einem sehr starken Laufsplit überzeugte, hatte sie keine Chance gegen die Kanadierin. Bentley stürmte förmlich nach vorn, übernahm die Führung und hatte im Ziel schließlich knapp elf Minuten Vorsprung vor der Deutschen, die ihren zweiten Platz sicher nach Hause brachte. Dritte wurde Schiersch, die sich bereits auf der Radstrecke der Spitze zusammen mit Heidi Jesberger näherte und im Marathon ihre Ambitionen auf das Podium untermauerte.













