Ironman 70.3: Vanhoenacker ist Favorit

René Penno für tri2b.com am 18.01.2012 - 12:36 Uhr
Die Anzahl von inzwischen über 50 Rennen über die Ironman-70.3-Distanz macht es möglich, dass die Stars der Szene die Wahl haben und sich hier und da aus dem Weg gehen können. Das auch schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison: Der Ironman 70.3 South Africa 2012 (22. Januar 2012) meldet zwar ein neues Rekordfeld, die Zahl der Topathleten ist aber überschaubar.

So gebührt Marino Vanhoenacker fast von allein die Rolle des Favoriten. Der Belgier startet mit neuem Partner auf der Brust und altbekannter Motivation in die neue Saison. In Buffalo City geht er als einer der Anwärter auf den Sieg ins Rennen. Stärkste Konkurrenz droht ihm vor allem von Ronnie Schildknecht aus der Schweiz und Swen Sundberg aus Deutschland, der im letzten Jahr Siebter war. Im Falle eines Sieges würde Marino Vanhoenacker die Nachfolge seines Landsmannes Frederik van Lierde antreten.

Auch bei den Frauen scheint ein belgischer Erfolg nicht unmöglich: Tine Deckers musste im letzten Jahr nur der Britin Jodie Swallow den Vortritt lassen und will nun mehr. Auch am Sonntag hat sie in der Britin die vermeintlich stärkste Kontrahentin. Ebenfalls mit Chancen aufs Podium gehen die Tschechin Lucie Zelenkova und Heleen bij de Vaate aus den Niederlanden ins Rennen. Deutsche Frauen sind nicht am Start.
Weiterführende Informationen:
Website des IM 70.3 South Africa

Anzeige

Ist es gut für den Triathlonsport, dass Lance Armstrong in der Ironman-Szene mitmischen will?
Titel Antworten
Ja, vom Medienhype um Armstrong profitiert der ganze Triathlonsport.
35%
Nein, Lance Armstrong verkörpert die alte Radsport-Ära. Die bestehenden Dopingvorwürfe aus dieser Zeit bringen auch den Triathlonsport in Verruf.
65%