Neuseeland: Debüt-Sieg für Docherty in Rekordzeit

René Penno für tri2b.com am 02.03.2013 - 08:53 Uhr
Zum Auftakt der Beste: Bevan Docherty
© Delly Carr / triathlon.org
Besser kann ein Heimrennen nicht laufen. Zumal es auch noch der erste Start über die komplette Ironman-Distanz war. Bevan Docherty gewann die Ausgabe 2013 des Ironman New Zealand und stellte bei seinem Sieg in 8:15:35 Stunden gleich einen neuen Streckenrekord auf. Fast zehn Minuten dahinter wurde Marko Albert aus Estland Zweiter, nochmal neun Minuten zurück belegte Cameron Brown Platz drei. Im Rennen der Frauen wiederholte Meredith Kessler ihren Sieg aus dem vergangenen Jahr.

Cameron Brown muss sich wohl damit abfinden, dass es für ihn keinen elften Sieg beim Ironman New Zealand geben wird. Zweimal machte ihm ein Sturm einen Strich durch die Rechnung, diesmal war ein Landsmann stärker. Schon nach dem Schwimmen hatte Brown viereinhalb Minuten Rückstand auf das Spitzenduo Docherty und Albert. Die beiden waren an diesem Tag nicht aufzuhalten, Cameron Brown blieb nur die Rolle des Verfolgers. Dabei musste er mit ansehen, wie Marko Albert und Bevan Docherty den Abstand zwischen sich und den Verfolgern immer größer ließ.

Brown mit erhobenen Haupt

Bis Docherty das Tempo weiter erhöhte, Albert bei Kilometer 135 überholte und dem Esten bis zum zweiten Wechsel noch drei Minuten abnahm. Docherty, der bis 2010 die Olympische Distanz wie kaum ein anderer mitprägte, setzte jetzt alles auf eine Karte und legte noch einen schnellen Marathon oben drauf: An die Zeit von 2:49:46 Stunden kam keiner seiner Konkurrenten auch nur annähernd heran. Der Sieg in seinem Heimatort Taupo war Docherty nicht mehr zu nehmen. Marko Alberts zweiter Platz geriet ebenfalls nicht mehr in Gefahr, Cameron Brown rannte erhobenen Hauptes auf Rang drei.

Meredith Kessler zeigte bei den Frauen ihren Konkurrentinnen gleich die Grenzen auf. Das Rennen gewann sie in den ersten beiden Disziplinen: Nach 47:37 Minuten stieg sie mit vier Minuten Vorsprung auf die Neuseeländerin Gina Crawford aus dem Wasser, auf dem Rad nahm Kessler ihrer vermeintlich stärksten Gegnerin nochmal über drei Minuten ab. In der Summe reichte das für den Sieg. Denn trotz eines schnelleren Marathons konnte Crawford, die an gleicher Stelle 2009 siegreich war, den Abstand nur noch auf dreieinhalb Minuten verkürzen. Dritte wurde mit Candice Hammond eine weitere Neuseeländerin.

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