draftathlon.com: Breiter Protest gegen neue Windschattenregel der DTU
tri2b.com - Redaktion am 01.02.2004 - 16:58 Uhr
Mit einer "Petition" wollen die Initiatoren der Plattform draftathlon.com eine Rücknahme der durch die DTU im Herbst beschlossenen Verkleinerung der so genannten Windschattenbox auf 5x2 Meter erreichen. Mehr als 300 Sportler haben sich seit dem gestrigen Launch eingetragen.
Die Anti-Drafting-Kampagne geht auf eine Initiative des Internetportals 3athlon.de zurück, das dafür zahlreiche Statements von Spitzensportlern eingeholt hat. Unter ihnen auch die dreifache Weltcupsiegerin Anja Dittmer, Nationalmannschaftssprecher Daniel Unger und der Deutsche Meister Maik Petzold. Während die Kaderathleten der DTU die Änderung der Regel überwiegend als zwar problematische, aber unausweichliche Entwicklung einschätzen, sorgt der Paragraph 5.2.3 der Sportordnung bei Jürgen Zäck, Normann Stadler, Lothar Leder und anderen erwartungsgemäß für scharfe Kritik.
Viele Sportler haben auf dem Diskussionsboard ihre Ablehnung der Regeländerung begründet. Die einhellige Meinung: Eine Verringerung des bisher gültigen Abstandes von zehn Metern zum Hinterrad des Vordermannes komme einer völligen Freigabe des Windschattenfahrens gleich und sei in der Praxis nicht mehr zu kontrollieren. Das Präsidium der DTU bezeichnet dagegen in seiner Stellungnahme die für die so genannte Triathlondistanz (Kurzdistanz) vorgesehene "Angleichung an das Regelwerk von ETU und ITU" als "notwendig" und in der Umsetzung "unproblematisch".
Die Anti-Drafting-Kampagne geht auf eine Initiative des Internetportals 3athlon.de zurück, das dafür zahlreiche Statements von Spitzensportlern eingeholt hat. Unter ihnen auch die dreifache Weltcupsiegerin Anja Dittmer, Nationalmannschaftssprecher Daniel Unger und der Deutsche Meister Maik Petzold. Während die Kaderathleten der DTU die Änderung der Regel überwiegend als zwar problematische, aber unausweichliche Entwicklung einschätzen, sorgt der Paragraph 5.2.3 der Sportordnung bei Jürgen Zäck, Normann Stadler, Lothar Leder und anderen erwartungsgemäß für scharfe Kritik.
Viele Sportler haben auf dem Diskussionsboard ihre Ablehnung der Regeländerung begründet. Die einhellige Meinung: Eine Verringerung des bisher gültigen Abstandes von zehn Metern zum Hinterrad des Vordermannes komme einer völligen Freigabe des Windschattenfahrens gleich und sei in der Praxis nicht mehr zu kontrollieren. Das Präsidium der DTU bezeichnet dagegen in seiner Stellungnahme die für die so genannte Triathlondistanz (Kurzdistanz) vorgesehene "Angleichung an das Regelwerk von ETU und ITU" als "notwendig" und in der Umsetzung "unproblematisch".
Weiterführende Informationen:
| Das Forum "draftathlon.com" |
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