DVD-Rezension: I Against Me
H. Eggebrecht für tri2b.com am 12.01.2011 - 22:58 Uhr

© Projekt-Triathlon.de
Zwei Jahre lang war das Team von Projekt-Digital um Dennis Wachter an den Triathlon-Schauplätzen dieser Welt unterwegs, um möglichst viele und bisher nicht gezeigte Blickwinkel des Triathlonsports einzufangen. Andreas Raelert, Timo Bracht und Sandra Wallenhorst sind dabei die Hauptdarsteller in der 90-minütigen Dokumentation „I Against Me“.
Angefangen vom Trainingsalltag, zu Hause oder im Frühjahrstrainingslager auf Mallorca, über die Ironman EM in Frankfurt, bis zum alljährlichen Showdown im Oktober beim Ironman auf Big Island/Hawaii wurden die drei Hauptdarsteller mit der Kamera begleitet. Besonders in Erinnerung bleiben die emotionalen Szenen von den Ironman-Rennen in Frankfurt und Hawaii. Als aktiver Triathlet kann man sichtlich mitfühlen, mit welcher Anspannung die Athleten nach der oft monatelangen und entbehrungsreichen Vorbereitung dem Tag X entgegen fiebern und sich je nach Rennverlauf Freude oder Enttäuschung breitmacht. Großartige Szenen, die die Faszination des Triathlonsports auch Außenstehenden näherbringt.
Neben den fesselnden Wettkampfbildern kommen in den Interviews aber auch nachdenkliche Töne ans Tageslicht. Die Bürde als Triathlonprofi ganz allein für seinen sportlichen Erfolg verantwortlich zu sein. Gewissenskonflikte, dass durch das tagesfüllende Training Familie oder Freunde zu kurz kommen. Oder dass auf dem Hochleistungsniveau in der Weltspitze des Triathlon auch eine gehörige Portion an Leidensfähigkeit, in Training und Wettkampf, von Nöten ist. Für altgediente Hobbytriathleten sicher gut nachvollziehbar, für Neueinsteiger oder Sportartfremde vielleicht sogar ein wenig abschreckend.
Abgerundet wird die Dokumentation mit Stimmen von den Besten der Besten. Im Mekka der Triathleten, in Kailua-Kona, konnte Wachter auch die Ironman-Ikonen Dave Scott und Mark Allen, beide sechsmalige Sieger, zum Mythos Ironman befragen.
Fazit:
90 Minuten echter Triathlonsport, in denen viele Facetten des Ausdauerdreikampfes aus Schwimmen, Radfahren und Laufen beleuchtet werden. Die teils episch wirkenden Filmaufnahmen, die auch etwas an die großen NBC-Ironman-Reportagen aus Hawaii erinnern, helfen ganz sicher über so manches Motivationsloch hinweg. Die Aussagen und Erzählungen von Raelert und Co. regen aber auch zum Nachdenken über sein eigenes Tun als Triathlet an.
Angefangen vom Trainingsalltag, zu Hause oder im Frühjahrstrainingslager auf Mallorca, über die Ironman EM in Frankfurt, bis zum alljährlichen Showdown im Oktober beim Ironman auf Big Island/Hawaii wurden die drei Hauptdarsteller mit der Kamera begleitet. Besonders in Erinnerung bleiben die emotionalen Szenen von den Ironman-Rennen in Frankfurt und Hawaii. Als aktiver Triathlet kann man sichtlich mitfühlen, mit welcher Anspannung die Athleten nach der oft monatelangen und entbehrungsreichen Vorbereitung dem Tag X entgegen fiebern und sich je nach Rennverlauf Freude oder Enttäuschung breitmacht. Großartige Szenen, die die Faszination des Triathlonsports auch Außenstehenden näherbringt.
Neben den fesselnden Wettkampfbildern kommen in den Interviews aber auch nachdenkliche Töne ans Tageslicht. Die Bürde als Triathlonprofi ganz allein für seinen sportlichen Erfolg verantwortlich zu sein. Gewissenskonflikte, dass durch das tagesfüllende Training Familie oder Freunde zu kurz kommen. Oder dass auf dem Hochleistungsniveau in der Weltspitze des Triathlon auch eine gehörige Portion an Leidensfähigkeit, in Training und Wettkampf, von Nöten ist. Für altgediente Hobbytriathleten sicher gut nachvollziehbar, für Neueinsteiger oder Sportartfremde vielleicht sogar ein wenig abschreckend.
Abgerundet wird die Dokumentation mit Stimmen von den Besten der Besten. Im Mekka der Triathleten, in Kailua-Kona, konnte Wachter auch die Ironman-Ikonen Dave Scott und Mark Allen, beide sechsmalige Sieger, zum Mythos Ironman befragen.
Fazit:
90 Minuten echter Triathlonsport, in denen viele Facetten des Ausdauerdreikampfes aus Schwimmen, Radfahren und Laufen beleuchtet werden. Die teils episch wirkenden Filmaufnahmen, die auch etwas an die großen NBC-Ironman-Reportagen aus Hawaii erinnern, helfen ganz sicher über so manches Motivationsloch hinweg. Die Aussagen und Erzählungen von Raelert und Co. regen aber auch zum Nachdenken über sein eigenes Tun als Triathlet an.
Weiterführende Informationen:
| I against Me |
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