IM Brasilien: Sieg für Sturla, Sabatschus Zweiter

tri2b.com - Redaktion am 26.05.2008 - 08:57 Uhr
Olaf Sabatschus zeigt sich fünf Wochen Sieg beim IRONMAN China auch beim IRONMAN Brasilien in guter Verfassung. Auf dem Rad hielt er sich zurück, um mit der schnellsten Laufzeit den lange führenden Franzosen Benjamin Sanson noch zu überholen. Der Argentinier Eduardo Sturla holte sich den Sieg. Bei den Frauen die Lokalmatadorin Fernanda Keller zum dritten Mal siegreich. Hillary Biscay (USA) und Ladislava Cisarovska (CHE) komplettierten das Podium.



Der Franzose Benjamin Sanson hatte das Rennen bis Laufkilometer 21 in der Hand. Mit der schnellsten Schwimmzeit des Tages und der zweitschnellsten Leistung auf dem Rad ging er mit rund sieben Minuten Vorsprung auf die Laufstrecke. Hier konnte der zweitplatzierte Argentinier Eduardo Sturla bei Kilometer 21 aufschließen und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Der Argentinier war mit zwei Knochenbrüchen in der rechten Hand gestartet und konnte nur mit Schmerzen schwimmen. Mit der schnellsten Radzeit konnte er sich bis zum zweiten Wechsel auf den Silberrang schieben.

Olaf Sabatschus tatiktiert geschickt
Nur fünf Wochen nach seinem Sieg inChina kontrollierte Olaf Sabatschus seine Kräfte auf dem Rad. Er versuchte nicht mit aller Macht die Führenden zu stellen oder den Abstand zu verkürzen. Er achtet darauf, dass die Lücke nicht zu groß wird. Als Vierter ging er auf die Laufstrecke. Der Rückstand auf Sanson betrug mehr als 19 Minuten. Auch der Argentinier Sturla war zu diesem Zeitpunkt mehr als 11 Minuten voraus. Aber mit dem schnellsten Marathon des Tages (2:55:45) konnte er sich ohne Probleme am zwischenzeitlichen Dritten Furtado Raul (BRA) und schließlich auch an Benjamin Sanson vorbeischieben. Der Franzose Sanson rette noch den dritten Platz ins Ziel, nachdem er mehr als sechs Stunden die Führungsposition inne hatte.

Lokalmatadorin Keller mit drittem Sieg
Auch im Frauenrennen sollte sich Geduld und Laufstärke auszeichnen. Fernanda Keller ging mit fast neun Minuten Rückstand auf Hillary Biscay auf die Laufstrecke und holte die Führende wie im Männerrennen bei Kilometer 20 ein. Nach einer Marathonzeit von 3:15 Stunden wurde sie mit dem frenetischen Jubel der Zuschauer am lautesten im Ziel begrüßt.

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