Xterra European Tour: Schlammschlacht in Tschechien
tri2b.com - Redaktion am 01.07.2009 - 11:30 Uhr
In Bestbesetzung und hoch motiviert war das German Cross Team mit Ronny Dietz, Felix Schumann und Jens Buder nach Hluboka gereist, um beim zweiten Europacup der Saison anzugreifen. Der starke Regen der Vortage tat sein Bestes die Wettkampfstrecken von 1,0 km Schwimmen, 38 km MTB und 11km Laufen so richtig schwer und eines Xterras würdig zu machen. Das Schwimmen musste wegen des Hochwassers der Moldau sogar in einen nahe gelegenen See verlegt werden; ein spannendes Rennen war angerichtet:
Beim Schwimmen konnten sich Ronny Dietz und Felix Schumann auch sehr gut in Szene setzen und stiegen zeitgleich mit dem Europameister und späteren Sieger Franky Batelier aus dem Wasser. Jens Buder musste nach seiner Problemdisziplin den erwarteten Rückstand von ca. 2 min. hinnehmen.
Schumann mit Sturz, Dietz mit Defekt
Weiter vorne entwickelte sich das Rennen unterdessen dramatisch. Auf den ersten 10 Bike-Kilometern noch zusammen unterwegs, ließen es Dietz und Schumann auf der ersten langen Abfahrt, die eher einer Rutschpartie im Bachbett glich ordentlich laufen. „Kurz vorher hatte uns der starke Tscheche Zadak überholt und Batelier war auf seiner Schokoladenstrecke schon etwas enteilt. Mir war klar, dass wir bergab wertvolle Zeit gewinnen konnten, also gaben wir Vollgas,“ kommentierte Dietz später. Leider wurde dies Schumann schnell zum Verhängnis. „Irgendwie hatte mein Reifen vorn schon etwas Luft verloren und in einer engen Kurve rutschte er dann von der Felge, so dass ich mich ordnungsgemäß in die Büsche würfelte.“ Plötzlich allein unterwegs kämpfte Dietz weiter und bekam nach einigen Kilometern Gesellschaft vom österreichischen Vizeweltmeister Michi Weiss. „Wir fuhren zusammen und das Tempo war absolut erträglich. Die Strecke ist jedoch extrem für das Material. Der Nationalpark ist das ganze Jahr geschlossen und die Wege sind eigentlich keine mehr.“ Wenige Kilometer später musste sich auch der Chemnitzer mit irreparablem Defekt der Strecke ergeben. „Das war sehr bitter, da Zadak in Sichtweite war und hinter uns ein Loch von über 2 Minuten. Ich habe gerade nicht die schlechteste Laufform und wäre also ziemlich sicher auf dem Treppchen gelandet.“
Nur Buder im Ziel
So musste Jens Buder die Kohlen für das Team aus dem Feuer holen und sicherte mit einem soliden Lauf durch den Regen und Schlamm einen hervorragenden 10.Platz in der Elite. Das nächste Highlight der Xterra European Tour steht im sächsischen Zittau mit der O-See-Challenge auf dem Programm, zugleich Deutsche Meisterschaft. Das German Cross Team wird im Vorfeld ein Trainingscamp vor Ort anbieten, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind.
Beim Schwimmen konnten sich Ronny Dietz und Felix Schumann auch sehr gut in Szene setzen und stiegen zeitgleich mit dem Europameister und späteren Sieger Franky Batelier aus dem Wasser. Jens Buder musste nach seiner Problemdisziplin den erwarteten Rückstand von ca. 2 min. hinnehmen.
Schumann mit Sturz, Dietz mit Defekt
Weiter vorne entwickelte sich das Rennen unterdessen dramatisch. Auf den ersten 10 Bike-Kilometern noch zusammen unterwegs, ließen es Dietz und Schumann auf der ersten langen Abfahrt, die eher einer Rutschpartie im Bachbett glich ordentlich laufen. „Kurz vorher hatte uns der starke Tscheche Zadak überholt und Batelier war auf seiner Schokoladenstrecke schon etwas enteilt. Mir war klar, dass wir bergab wertvolle Zeit gewinnen konnten, also gaben wir Vollgas,“ kommentierte Dietz später. Leider wurde dies Schumann schnell zum Verhängnis. „Irgendwie hatte mein Reifen vorn schon etwas Luft verloren und in einer engen Kurve rutschte er dann von der Felge, so dass ich mich ordnungsgemäß in die Büsche würfelte.“ Plötzlich allein unterwegs kämpfte Dietz weiter und bekam nach einigen Kilometern Gesellschaft vom österreichischen Vizeweltmeister Michi Weiss. „Wir fuhren zusammen und das Tempo war absolut erträglich. Die Strecke ist jedoch extrem für das Material. Der Nationalpark ist das ganze Jahr geschlossen und die Wege sind eigentlich keine mehr.“ Wenige Kilometer später musste sich auch der Chemnitzer mit irreparablem Defekt der Strecke ergeben. „Das war sehr bitter, da Zadak in Sichtweite war und hinter uns ein Loch von über 2 Minuten. Ich habe gerade nicht die schlechteste Laufform und wäre also ziemlich sicher auf dem Treppchen gelandet.“
Nur Buder im Ziel
So musste Jens Buder die Kohlen für das Team aus dem Feuer holen und sicherte mit einem soliden Lauf durch den Regen und Schlamm einen hervorragenden 10.Platz in der Elite. Das nächste Highlight der Xterra European Tour steht im sächsischen Zittau mit der O-See-Challenge auf dem Programm, zugleich Deutsche Meisterschaft. Das German Cross Team wird im Vorfeld ein Trainingscamp vor Ort anbieten, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind.
Weiterführende Informationen:
| Website des German Cross-Team | |
| Website des Xterra Czech |
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