Under pressure: Die Wirkungsweise von Kompressions-Sportbekleidung
Daniela Pezenburg am 26.05.2009 - 23:37 Uhr
Täglich werden etwa 10.000 Liter Blut durch die Arterien in die Organe und Muskeln und durch die Venen zurück zum Herzen transportiert. Die gradiente Kompression von Funktionsbekleidung macht sich dieses Prinzip zu Eigen und beschleunigt die Blutzirkulation. Der Effekt: Erhöhung der Muskelausdauer, Muskelstärke und Regenrationsfähigkeit durch erhöhten Sauerstofftransport.
Gradiente Kompression bedeutet, dass der Druck, den das Material auf den Körper ausübt, variiert. Er nimmt in Richtung der Hände und Füße zu. Das hat zwei entscheidende Effekte auf den Blutkreislauf. Zum einen entlastet er die Gefäßwände der Venen und fördert somit den Transport des Blutes - entgegen der Schwerkraft – zum Herzen. Zum anderen wird die Durchblutung der Arterien gesteigert. Denn die Muskulatur der Arterienwand reagiert auf Druckunterschiede. Als Folge der Erhöhung des Umgebungsdruckes durch die gradiente Kompression entspannt sich die Muskulatur. Der Durchmesser der Arterien weitet sich und die Durchblutung sowie die Sauerstoffversorgung der Muskulatur steigt.
Leistungssteigernde Wirkung
Diese beiden Funktionsweisen der gradienten Kompression - die Entlastung der Venen sowie die Erhöhung des Arteriendurchmessers - wirken sich deutlich auf die Muskulatur aus.
Die Hauptursache der Muskelermüdung sind Vibrationen, die während sportlicher Aktivität durch Kräfte auf die Muskeln ausgelöst werden. Diese müssen durch zusätzlichen Energieaufwand reduziert werden. Die gradiente Kompression verringert die Muskelvibrationen und zögert so die Muskelermüdung hinaus.
Die wichtigste Wirkung ist die Verbesserung der Blutzirkulation und damit einhergehend die Durchblutung der Muskulatur. Sauerstoff wird schneller in den Muskel transportiert und kann von ihm besser aufgenommen werden. Der Sauerstoffverbrauch verringert sich und die Erwärmung der Muskulatur wird deutlich verkürzt. Dies führt auch dazu, dass die Leistungsfähigkeit der Muskeln sowie der Muskelausdauer und Muskelstärke erhöht wird.
Durch den graduell abgestuften Druck wird das sauerstoffarme Blut der Venen zum Herzen hin gedrückt. Dabei verbessert sich der Blutrückfluss im venösen System und mehr als 30 Prozent. Laktat und andere Stoffwechselprodukte werden schneller vom Muskel abgebaut und durch den erhöhten Sauerstofftransport besser entsorgt. Dadurch wird die Regeneration beschleunigt. Muskelschäden werden zügiger repariert, Muskelschmerzen verringert und damit die Erholungsphase deutlich verkürzt.
Eine Frage des Materials
Eine zusätzliche Wirkung von Kompressionsbekleidung ist der Kühlungseffekt. Durch das Spezialgewebe wird die Verdunstung des Schweißes gefördert und die Körpertemperaturkontrolle verbessert.
Die enge Passform der Kompressionskleidung bietet einen verbesserten Muskel- und Gewebehalt. So können nicht nur Schäden an Muskeln und Weichteilen während der sportlichen Betätigung verringert werden, auch ein Anschwellen der Muskeln mit einhergehender Wassereinlagerung nach dem Sport wird so minimiert. Dieser Effekt beeinflusst signifikant die Stärke und Dauer von Muskelkater.
Wichtig für die optimale Wirkung von Kompressionsbekleidung ist neben der Kompressionsstärke, d.h. die Stärke des verwendeten Garns, der Einsatz eines zum Herzen hin graduierten Schnittes. Die Kompression muss so angepasst sein, dass sie einen ausgewogenen, genauen Druck auf die Oberfläche bestimmter Körperteile ausübt. Nur so kann eine Steigerung der Blutzirkulation erreicht werden, und die Leistungsfähigkeit deutlich verbessert werden.
Gradiente Kompression bedeutet, dass der Druck, den das Material auf den Körper ausübt, variiert. Er nimmt in Richtung der Hände und Füße zu. Das hat zwei entscheidende Effekte auf den Blutkreislauf. Zum einen entlastet er die Gefäßwände der Venen und fördert somit den Transport des Blutes - entgegen der Schwerkraft – zum Herzen. Zum anderen wird die Durchblutung der Arterien gesteigert. Denn die Muskulatur der Arterienwand reagiert auf Druckunterschiede. Als Folge der Erhöhung des Umgebungsdruckes durch die gradiente Kompression entspannt sich die Muskulatur. Der Durchmesser der Arterien weitet sich und die Durchblutung sowie die Sauerstoffversorgung der Muskulatur steigt.
Leistungssteigernde Wirkung
Diese beiden Funktionsweisen der gradienten Kompression - die Entlastung der Venen sowie die Erhöhung des Arteriendurchmessers - wirken sich deutlich auf die Muskulatur aus.
Die Hauptursache der Muskelermüdung sind Vibrationen, die während sportlicher Aktivität durch Kräfte auf die Muskeln ausgelöst werden. Diese müssen durch zusätzlichen Energieaufwand reduziert werden. Die gradiente Kompression verringert die Muskelvibrationen und zögert so die Muskelermüdung hinaus.
Die wichtigste Wirkung ist die Verbesserung der Blutzirkulation und damit einhergehend die Durchblutung der Muskulatur. Sauerstoff wird schneller in den Muskel transportiert und kann von ihm besser aufgenommen werden. Der Sauerstoffverbrauch verringert sich und die Erwärmung der Muskulatur wird deutlich verkürzt. Dies führt auch dazu, dass die Leistungsfähigkeit der Muskeln sowie der Muskelausdauer und Muskelstärke erhöht wird.
Durch den graduell abgestuften Druck wird das sauerstoffarme Blut der Venen zum Herzen hin gedrückt. Dabei verbessert sich der Blutrückfluss im venösen System und mehr als 30 Prozent. Laktat und andere Stoffwechselprodukte werden schneller vom Muskel abgebaut und durch den erhöhten Sauerstofftransport besser entsorgt. Dadurch wird die Regeneration beschleunigt. Muskelschäden werden zügiger repariert, Muskelschmerzen verringert und damit die Erholungsphase deutlich verkürzt.
Eine Frage des Materials
Eine zusätzliche Wirkung von Kompressionsbekleidung ist der Kühlungseffekt. Durch das Spezialgewebe wird die Verdunstung des Schweißes gefördert und die Körpertemperaturkontrolle verbessert.
Die enge Passform der Kompressionskleidung bietet einen verbesserten Muskel- und Gewebehalt. So können nicht nur Schäden an Muskeln und Weichteilen während der sportlichen Betätigung verringert werden, auch ein Anschwellen der Muskeln mit einhergehender Wassereinlagerung nach dem Sport wird so minimiert. Dieser Effekt beeinflusst signifikant die Stärke und Dauer von Muskelkater.
Wichtig für die optimale Wirkung von Kompressionsbekleidung ist neben der Kompressionsstärke, d.h. die Stärke des verwendeten Garns, der Einsatz eines zum Herzen hin graduierten Schnittes. Die Kompression muss so angepasst sein, dass sie einen ausgewogenen, genauen Druck auf die Oberfläche bestimmter Körperteile ausübt. Nur so kann eine Steigerung der Blutzirkulation erreicht werden, und die Leistungsfähigkeit deutlich verbessert werden.
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