IRONMAN Wisconsin 2003: Skilangläufer Dave Harju siegt in Madison
tri2b.com - Redaktion am 08.09.2003 - 15:07 Uhr
Mit einem Überraschungssieg des Außenseiters Dave Harju endete die zweite Auflage des IRONMAN Wisconsin. Uwe Widmann wurde nach einem starken Rennen Dritter.
Harju nutzt die Chance
In Abwesenheit der IRONMAN Topstars, die sich allesamt auf den großen Showdown auf Hawaii vorbereiten, nutzte der international weitgehend unbekannte Kanadier Dave Harju seine Chance. In 8:55:26 Std. gewann er erstmals ein Rennen der IRONMAN Weltserie. Der frischgebackene Sieger kommt eigentlich aus dem Lager der Skilangläufer, wendete sich dann dem Duathlonsport zu, bevor er den Umstieg auf die Triathlonlangdistanz wagte. Harjus international bestes Ergebnis war bisher ein elfter Platz beim diesjährigen IRONMAN Lake Placid.
Uwe Widmann auf dem Rad vorn
Dabei sah es sehr lange sogar nach einem möglichen Sieg des Deutschen Uwe Widmann aus. Der Hofheimer lieferte nach seinem verkorksten Auftritt beim IRONMAN Germany ein starkes Rennen ab und lag nach dem Radfahren in Front. Die Führung musste Widmann allerdings auf der Laufstrecke schon zum Beginn an Harju abgeben, der wiederum vom stark aufkommenden Langdistanzeuropameister Torbjorn Sindballe (DEN) eingeholt wurde.
Harju fightet gegen Sindballe
Harju ließ sich aber von Sindballe nicht abschütteln, holte sich die Führung zurück und siegte sogar mit komfortablen fünf Minuten Vorsprung vor dem Dänen (9:00:56 Std.). Uwe Widmann, zwischenzeitlich auf der Laufstrecke von Krämpfen geplagt, lief in 9:02:50 Std. als Dritter über die Ziellinie.
Auf Rang vier kam mit der besten Laufzeit des Tages der Tscheche Petr Vabrousek. Als zweiter Deutscher Top-Ten Finisher lief Jürgen Hauber in 9:29:42 Stunden auf Rang sieben ins Ziel, während der mitfavorisierte, als „enfant terrible“ bekannte Chucky Veylupek völlig entkräftet erst nach über elf Stunden das Ziel erreichte.
Gollnick mit zweitem Sieg in Madison
Bei den Damen siegte erwartungsgemäß die Vorjahressiegerin Heather Gollnick (USA) in 9:46:28 Stunden vor ihrer Landsfrau Mary Uhl (10:06:39). Rang drei ging an die Wahlspanierin Lori-Lynn Leach (10:20:30). Die auf dem Rad noch in Führung liegende Desiree Ficker (USA) musste auf der Laufstrecke ihrem hohen Tempo Tribut zollen und gab das Rennen später auf.
Harju nutzt die Chance
In Abwesenheit der IRONMAN Topstars, die sich allesamt auf den großen Showdown auf Hawaii vorbereiten, nutzte der international weitgehend unbekannte Kanadier Dave Harju seine Chance. In 8:55:26 Std. gewann er erstmals ein Rennen der IRONMAN Weltserie. Der frischgebackene Sieger kommt eigentlich aus dem Lager der Skilangläufer, wendete sich dann dem Duathlonsport zu, bevor er den Umstieg auf die Triathlonlangdistanz wagte. Harjus international bestes Ergebnis war bisher ein elfter Platz beim diesjährigen IRONMAN Lake Placid.
Uwe Widmann auf dem Rad vorn
Dabei sah es sehr lange sogar nach einem möglichen Sieg des Deutschen Uwe Widmann aus. Der Hofheimer lieferte nach seinem verkorksten Auftritt beim IRONMAN Germany ein starkes Rennen ab und lag nach dem Radfahren in Front. Die Führung musste Widmann allerdings auf der Laufstrecke schon zum Beginn an Harju abgeben, der wiederum vom stark aufkommenden Langdistanzeuropameister Torbjorn Sindballe (DEN) eingeholt wurde.
Harju fightet gegen Sindballe
Harju ließ sich aber von Sindballe nicht abschütteln, holte sich die Führung zurück und siegte sogar mit komfortablen fünf Minuten Vorsprung vor dem Dänen (9:00:56 Std.). Uwe Widmann, zwischenzeitlich auf der Laufstrecke von Krämpfen geplagt, lief in 9:02:50 Std. als Dritter über die Ziellinie.
Auf Rang vier kam mit der besten Laufzeit des Tages der Tscheche Petr Vabrousek. Als zweiter Deutscher Top-Ten Finisher lief Jürgen Hauber in 9:29:42 Stunden auf Rang sieben ins Ziel, während der mitfavorisierte, als „enfant terrible“ bekannte Chucky Veylupek völlig entkräftet erst nach über elf Stunden das Ziel erreichte.
Gollnick mit zweitem Sieg in Madison
Bei den Damen siegte erwartungsgemäß die Vorjahressiegerin Heather Gollnick (USA) in 9:46:28 Stunden vor ihrer Landsfrau Mary Uhl (10:06:39). Rang drei ging an die Wahlspanierin Lori-Lynn Leach (10:20:30). Die auf dem Rad noch in Führung liegende Desiree Ficker (USA) musste auf der Laufstrecke ihrem hohen Tempo Tribut zollen und gab das Rennen später auf.
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