Xterra WM: Österreicher Michi Weiss auf Rang zwei
H. Eggebrecht für tri2b.com am 26.10.2008 - 17:52 Uhr
Zwei Mountainbiker haben die Xterra Weltmeisterschaft (1,5 km Schwimmen, 30 km Mountainbike, 11 km Trairun) auf Maui/Hawaii dominiert. Der bisher in der Cross-Triathlon-Szene völlig unbekannte Spanier Rubén Ruzafa siegte knapp vor dem österreichischen Triathlonsenkrechtstarter Michi Weiss. Bei den Frauen setzte sich wie im Vorjahr die Britin Julie Dibens durch.
Im Ziel nach 2:37:36 Stunden hatte der 24-jährige Spanier nur 34 Sekunden Vorsprung vor Michi Weiss (2:38:10), die beide in ihrer Paradedisziplin den Grundstein für den Erfolg legten. Auf den schwierigen Bikepisten entlang der Hänge des Haleakala Vulkans waren sie die einzigen, die knapp unter eineinhalb Stunden blieben. Schon der drittbeste Biker im Feld, der später siebtplatzierte US-Amerikaner Josiah Middaugh war über drei Minuten länger auf dem MTB unterwegs. Dritter wurde der kanadische Kurzdistanztriathlet Brent Mahon (2:40:56), der zwar im Wasser und auf der Laufstrecke die Tagesbestzeit vorlegte, auf der technisch schwierigen Bikestrecke aber acht Minuten auf die beiden Erstplatzierten verlor. Bester Deutscher wurde Nico Pitzenmaier auf Platz 19. In der Geschichte der seit 1996 ausgetragenen Xterra WM ist Ruzafa der bisher jüngste Sieger. Zum Start hatte sich der spanische Mountainbikemeister erst vor zwei Monaten entschieden, nach einem Gespräch mit seinem Landsmann und zweimaligen Xterra-Sieger Eneko Llanos.
Caveman Stoltz mit Pannenteufel
Zuerst sah es nach dem Schwimmen so aus, als ob der Titelverteidiger und dreimalige Xterra-Sieger Conrad Stoltz auf dem Weg zu seinem vierten Titel ist. Fast zeitgleich mit den schnellsten Schwimmern aus dem Wasser konnte sich der Südafrikaner schnell an die Spitze setzen und hatte nach gute der Hälfte der MTB-Strecke 90 Sekunden Vorsprung herausgearbeitet. Wenig später sorgte ein Schleicher im Reifen für den ersten Pannenstop, der ihm schon die Führung kostete. Kurz danach verabschiedete sich der komplette Hinterreifen und Stolz nahm die Abfahrten hinunter an die Küste auf der Felge in Angriff. Damit waren alle Siegchancen vergeben und Stoltz kämpfte sich trotzdem noch auf einem respektablen zwölften Platz ins Ziel vor dem Maui Price Hotel.
Dibens verteidigt Vorsprung
Julie Dibens (3:03:57) rettete bei ihrer Titelverteidigung den Vorsprung nach dem Radfahren vor der extrem stark aufkommenden Kanadierin Danelle Kabush (3:04:56) ins Ziel. Kabush nahm der Siegerin auf den tiefen Trailpfaden fast fünf Minuten ab und sicherte sich den zweiten Platz vor der Amerikanerin Shonny Vanlandingham (3:10:49). Dibens ist mit ihrem Sieg nach Melanie McQuaid (2005/2006) erst die zweite Frau, der eine Titelverteidigung auf Maui gelungen ist. Nur um Sekunden geschlagen mußte die Schweizer Hoffnung Renata Bucher (3:11:06) mit dem undankbaren Platz vier Vorlieb nehmen. Als zweite Europäerin in den Top Ten finishte die Östereicherin Carina Wasle auf Rang acht.
Double an Llanos und Matter
Die traditionelle Kombiwertung aus Ironman Hawaii und Xterra Maui entschied bei den Männern zum dritten Mal in Folge Eneko Llanos für sich (2. IM Hawaii, 6. Xterra Maui). Bei den Frauen ging dieser Titel nach 2006 zum zweiten Mal an die Schweizerin Sibylle Matter (13. IM Hawaii, 14 Xterra Maui). Aus Deutschland konnten sich Armin Hohenadler, Jorg Schneider, Beate Kleindienst und Manfred Klittich über ein gelungenes Double-Finish freuen.
Im Ziel nach 2:37:36 Stunden hatte der 24-jährige Spanier nur 34 Sekunden Vorsprung vor Michi Weiss (2:38:10), die beide in ihrer Paradedisziplin den Grundstein für den Erfolg legten. Auf den schwierigen Bikepisten entlang der Hänge des Haleakala Vulkans waren sie die einzigen, die knapp unter eineinhalb Stunden blieben. Schon der drittbeste Biker im Feld, der später siebtplatzierte US-Amerikaner Josiah Middaugh war über drei Minuten länger auf dem MTB unterwegs. Dritter wurde der kanadische Kurzdistanztriathlet Brent Mahon (2:40:56), der zwar im Wasser und auf der Laufstrecke die Tagesbestzeit vorlegte, auf der technisch schwierigen Bikestrecke aber acht Minuten auf die beiden Erstplatzierten verlor. Bester Deutscher wurde Nico Pitzenmaier auf Platz 19. In der Geschichte der seit 1996 ausgetragenen Xterra WM ist Ruzafa der bisher jüngste Sieger. Zum Start hatte sich der spanische Mountainbikemeister erst vor zwei Monaten entschieden, nach einem Gespräch mit seinem Landsmann und zweimaligen Xterra-Sieger Eneko Llanos.
Caveman Stoltz mit Pannenteufel
Zuerst sah es nach dem Schwimmen so aus, als ob der Titelverteidiger und dreimalige Xterra-Sieger Conrad Stoltz auf dem Weg zu seinem vierten Titel ist. Fast zeitgleich mit den schnellsten Schwimmern aus dem Wasser konnte sich der Südafrikaner schnell an die Spitze setzen und hatte nach gute der Hälfte der MTB-Strecke 90 Sekunden Vorsprung herausgearbeitet. Wenig später sorgte ein Schleicher im Reifen für den ersten Pannenstop, der ihm schon die Führung kostete. Kurz danach verabschiedete sich der komplette Hinterreifen und Stolz nahm die Abfahrten hinunter an die Küste auf der Felge in Angriff. Damit waren alle Siegchancen vergeben und Stoltz kämpfte sich trotzdem noch auf einem respektablen zwölften Platz ins Ziel vor dem Maui Price Hotel.
Dibens verteidigt Vorsprung
Julie Dibens (3:03:57) rettete bei ihrer Titelverteidigung den Vorsprung nach dem Radfahren vor der extrem stark aufkommenden Kanadierin Danelle Kabush (3:04:56) ins Ziel. Kabush nahm der Siegerin auf den tiefen Trailpfaden fast fünf Minuten ab und sicherte sich den zweiten Platz vor der Amerikanerin Shonny Vanlandingham (3:10:49). Dibens ist mit ihrem Sieg nach Melanie McQuaid (2005/2006) erst die zweite Frau, der eine Titelverteidigung auf Maui gelungen ist. Nur um Sekunden geschlagen mußte die Schweizer Hoffnung Renata Bucher (3:11:06) mit dem undankbaren Platz vier Vorlieb nehmen. Als zweite Europäerin in den Top Ten finishte die Östereicherin Carina Wasle auf Rang acht.
Double an Llanos und Matter
Die traditionelle Kombiwertung aus Ironman Hawaii und Xterra Maui entschied bei den Männern zum dritten Mal in Folge Eneko Llanos für sich (2. IM Hawaii, 6. Xterra Maui). Bei den Frauen ging dieser Titel nach 2006 zum zweiten Mal an die Schweizerin Sibylle Matter (13. IM Hawaii, 14 Xterra Maui). Aus Deutschland konnten sich Armin Hohenadler, Jorg Schneider, Beate Kleindienst und Manfred Klittich über ein gelungenes Double-Finish freuen.
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