Ironman 70.3 Phuket: Steffen und O’Donnell gewinnen Premiere

René Penno für tri2b.com am 05.12.2010 - 07:39 Uhr
Caroline Steffen ging mit sechs Minuten Vorsprung auf die Marathonstecke
© http://www.triaphoto.com
Timothy O’Donnell und Caroline Steffen haben die Premiere der Ironman 70.3 Asia-Pacific Championship gewonnen. O’Donnell verwies in Phuket Massimo Cigana aus Italien, der vor einer Woche noch den Phuket Laguna-Triathlon gewonnen hatte, und den Japaner Hideo Fukui auf die nächsten Plätze. Bei den Frauen war die Hawaii-Zweite Caroline Steffen eine Klasse für sich.

Nach 3:59:42 Stunden war Timothy O’Donnell im Ziel. Der Amerikaner, als Dritter der Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Clearwater bestens mit der halben Distanz vertraut, zeigte von Beginn an, dass er dieses Rennen gewinnen will. Auf den ersten Kilometern der anspruchsvollen Radstrecke startete er seine Flucht und hatte damit bereits für eine Vorentscheidung gesorgt. Denn die Verfolger mit Massimo Cigana, dem Briten Paul Ambrose und Hideo Fukui kamen an den Amerikaner nicht mehr heran. Der nahm knappe zwei Minuten an Vorsprung mit auf die Laufstrecke und baute die mit einem zügigen Tempo rasch auf drei Minuten aus. Seinen Kontrahenten hatte er damit den Schneid abgekauft, im Ziel hatte er immer noch über zwei Minuten Vorsprung vor Cigana, der zwar ebenfalls ein hohes Tempo im Halbmarathon ging, aber O’Donnell nicht mehr gefährlich werden konnte. Hinter dem Sieger der Vorwoche überraschte der Japaner Hideo Fukui als Dritter. Er schüttelte auf der Laufstrecke noch Domenico Passuello und Paul Ambrose ab. Als bester Deutscher rannte Jan Raphael auf Rang acht. Der Commerzbank-Athlet aus Hannover hatte besonders im Halbmarathon seine Qualitäten bewiesen, als er noch bis in die Top Ten vorstieß.

Steffen klar die Beste, Riesler auf Rang sechs
Caroline Steffen wurde bei den Frauen ihrer Favoritenrolle gerecht. Auch sie hatte schon früh auf dem Rad die Initiative ergriffen und bis zum zweiten Wechsel sechs Minuten auf Belinda Granger aus Australien herausgefahren. Somit reichte der Schweizerin ein solider Halbmarathon (1:27:17), um den Sieg in der thailändischen Urlaubsregion perfekt zu machen. Zweite wurde dank der schnellsten Laufzeit die Australierin Melissa Rollison (1:23:31) vor Belinda Granger. Hinter Samantha McGlone wurde Diana Riesler Sechste. Die Merseburgerin, in diesem Jahr Siegerin des TriStar222 Sardinia, war erst einen Tag zuvor angereist und hatte sich die Radstrecke mit dem Motorrad angeschaut. Das reichte aus, um zwischenzeitlich als Vierte am Podium zu kratzen.

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