Mit dem Rad in den Flieger: Wer fährt schon gern mit einem Leihrad?

© Hannes Hawaii Tours
Ein kleiner Vergleich:
Allgemeines:
Grundsätzlich müssen Fahrräder in einer speziellen Bike-Box, einem Fahrradkoffer oder einer Fahrradtasche transportiert werden. Mit etwas Bastelerfahrung kann auch ein stabiler Radkarton,den man beim Radhändler bekommt, so angepaßt werden, dass er dem Rad guten Schutz bietet. Einige Fluggesellschaften bieten sogar Bikeboxen gegen eine Gebühr zum Transport an.
KLM/ Airfrance
Innerhalb der Freigepäckmenge darf ein Fahrrad bis 20 kg mitgenommen werden. Bis zu diesem Gewicht fallen keine Zusatzkosten an, solange das Gesamtgepäck innerhalb der erlaubten Freigepäckmenge liegt. Für jedes zusätzliche Kilogramm Gepäck, einschließlich des Fahrrads, über 20 kg oder für ein zusätzliches Fahrrad, muss ein spezieller Fixtarif gezahlt werden, der bei KLM/Airfrance je nach Zielland zu erfragen ist. Kommt man über die Freigepäckgrenze, ein Fahrrad zählt als ein Gepäckstück, muss ein besonderer Festtarif bezahlt werden.
Die Anmeldung muss mindestens 48 Stunden vor Abflug online oder telefonisch erfolgen.
Air Berlin
Bis 30 Kg darf ein Fahrrad bei Air Berlin wiegen, damit es mitgenommen werden darf. Pro Flugstrecke zahlt man 25 Euro.
LTU
Die Fluggesellschaft LTU gehört zu Air Berlin, daher gelten die gleichen Regelungen für den Transport eines Fahrrades.
Bei beiden Fluggesellschaften muss die Anmeldung vor Abflug online oder telefonisch erfolgen. Gleiches gilt für die Anmeldung und die Kosten für TuiFly.
Germanwings
Germanwins unterscheidet bei den Kosten zwischen innerdeutschen Flügen (mit MwSt.) und Flügen ins europäische Ausland (ohne MwSt.). Die Kosten pro Strecke betragen 25 Euro bzw. 29,75 Euro innerhalb Deutschlands.
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