Schneller Schwimmen durch eine stabile Wasserlage

Stefan Drexl für tri2b.com am 15.07.2011 - 18:13 Uhr

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Kraulschwimmen ist die schnellste Art sich schwimmend durch das Wasser zu bewegen. Voraussetzung dafür sind eine stabile Körperhaltung und Wasserlage, um den Wasserwiderstand möglichst gering zu halten. Die richtige Technik hilft einen ökonomischeren Vortrieb und ein gutes Wassergefühl zu entwickeln.

Wasserwiderstand

Der Widerstand im Wasser nimmt mit der Bewegungsgeschwindigkeit exponentiell zu. Selbst mit viel Training kommt man daher schnell an einen Punkt, an dem eine ausschließliche Verbesserung des Vortriebs mit Armen und Beinen kaum mehr einen Geschwindigkeitszuwachs bringt. Der weitere Erfolg liegt vielmehr in der Verbesserung der stromliniengünstigen Köperhaltung und der stabilen Wasserlage, sowie deren Einhaltung während des gesamten Bewegungsablaufs.

Die stabile Wasserlage für optimalen Vortrieb
Foto: Die stabile Wasserlage für optimalen Vortrieb
Rechte: www.stefandrexl.com


Körperhaltung

Eine hohe Kopfhaltung mit Blick nach vorne und ein durchhängender Rücken sind deutliche Kennzeichen einer schlechten Körperhaltung. Wird der Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule gehalten und das Becken nach hinten gekippt nimmt man eine bessere und geradere Körperhaltung ein. Das kann man sehr gut an einer Wand stehend üben, in dem man geradeaus schaut und dabei versucht den Rücken nur mit der Rumpfmuskulatur fest an die Wand zu drücken. Streckt man nun die Arme gerade nach oben und kann damit noch die Wand berühren ohne den Rücken von der Wand zu lösen zeigt das eine hohe Beweglichkeit und ist eine gute Voraussetzung für eine optimale Wasserlage.

Wasserlage

Eine gute Wasserlage setzt die Fähigkeit voraus, im Wasser auf dem Bauch als auch auf dem Rücken schweben zu können. Dabei nutzt man den statischen Auftrieb des Wassers indem man den Körperschwerpunkt und den Volumenmittelpunkt so nah wie möglich zusammen bringt. Man nimmt dazu die oben beschriebene Körperhaltung ein und macht sich möglichst lang. Der Brustkorb wird gleichzeitig leicht ins Wasser gepresst, er verleiht dem Köper den meisten Auftrieb, das Becken wird nach hinten gekippt. Den Kopf dabei nicht nach unten drücken, sondern ein langer Hals mit einem leichten Doppelkinn hält ihn in richtiger und gerader Position. Die flache und schwebende Wasserlage ist die Grundposition für die richtige Technik im Kraulen und in allen vier Schwimmlagen.

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