Schwerelos schweben, im Wasser essentiell
Stefan Drexl für tri2b.com am 12.07.2011 - 18:30 Uhr

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Gute Schwimmer zeichnet es aus, sich im Wasser nicht abzumühen. Mit nur wenigen Armzügen gleiten sie scheinbar mühelos an der Wasseroberfläche durch das Becken. Aber wie geht das? Die Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit im Wasser schwerelos zu schweben.
Viele Schwimmer gehen davon aus, dass sie eher „Sinker“ sind, nur weil Hüfte und Beine absinken. Andererseits ist es nur wenigen möglich mit halbvoller Lunge bewegungslos auf dem Boden des Beckens zu sitzen. Die Meisten sind eigentlich „Schweber“ mit nur schlechten Fertigkeiten im Wasser zu schweben. Das lässt sich jedoch trainieren.
Um die Fähigkeit des Schwebens im Wasser zu trainieren ist es wichtig zu wissen, was den Schwimmer eigentlich daran hindert zu schweben. Drei Gruppen lassen sich dabei erkennen:
Foto: 02 Wasserlage Körperhaltung – geradeaus schauen kann sich zwar gut anfühlen, eine zu hohe Kopfhaltung führt aber zum Absinken der Beine
Rechte: www.stefandrexl.com
• viele Schwimmer schwimmen „bergauf“: der Kopf ist höher als die Schultern, die Hüfte liegt tiefer als die Schultern, und die Füsse sind gleich noch einmal deutlich tiefer. Sie schwimmen gegen einen bis zu dreimal höheren Widerstand an. Das hat zur Folge, dass ihre Schwimmgeschwindigkeit augenblicklich zusammenbricht, sobald der Antrieb nachlässt.
• einige Schwimmer brauchen fast den gesamten Beinschlag, nur um Hüfte und Beine an der Wasseroberfläche zu halten oder davor zu bewahren noch tiefer abzusinken
• bei manchen Schwimmern treffen schließlich beide Probleme zu
Foto: 04 Wasserlage: Schweben –Schwimmer mit guter Schulterbeweglichkeit legen die Hände aufeinander, in die stromliniengünstige A-förmige Gleitlage
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Die schlechten Schwebefähigkeiten sind sehr kraftraubend. Energie, die eigentlich für den Vortrieb gebraucht wird. Um effizient auf dem Wasser schwimmen zu können, ist es wichtig das entsprechende Gleichgewicht zwischen Schwerkraft und Auftrieb zu verstehen. Das ist, mit Ausnahme weniger talentierter Schwimmer, nicht intuitiv erlernbar, daher ist im Training großer Wert auf das Erlernen der statischen und auch dynamischen Schwebefähigkeiten zu legen. Nur diese Fähigkeiten ermöglichen es auch in einer horizontalen Gleitlage mit geringem Widerstand zu schwimmen.
Viele Schwimmer gehen davon aus, dass sie eher „Sinker“ sind, nur weil Hüfte und Beine absinken. Andererseits ist es nur wenigen möglich mit halbvoller Lunge bewegungslos auf dem Boden des Beckens zu sitzen. Die Meisten sind eigentlich „Schweber“ mit nur schlechten Fertigkeiten im Wasser zu schweben. Das lässt sich jedoch trainieren.
Schwebst du schon oder sinkst du noch?
Um die Fähigkeit des Schwebens im Wasser zu trainieren ist es wichtig zu wissen, was den Schwimmer eigentlich daran hindert zu schweben. Drei Gruppen lassen sich dabei erkennen:
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• viele Schwimmer schwimmen „bergauf“: der Kopf ist höher als die Schultern, die Hüfte liegt tiefer als die Schultern, und die Füsse sind gleich noch einmal deutlich tiefer. Sie schwimmen gegen einen bis zu dreimal höheren Widerstand an. Das hat zur Folge, dass ihre Schwimmgeschwindigkeit augenblicklich zusammenbricht, sobald der Antrieb nachlässt.
• einige Schwimmer brauchen fast den gesamten Beinschlag, nur um Hüfte und Beine an der Wasseroberfläche zu halten oder davor zu bewahren noch tiefer abzusinken
• bei manchen Schwimmern treffen schließlich beide Probleme zu
Im Gleichgewicht gleiten
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Die schlechten Schwebefähigkeiten sind sehr kraftraubend. Energie, die eigentlich für den Vortrieb gebraucht wird. Um effizient auf dem Wasser schwimmen zu können, ist es wichtig das entsprechende Gleichgewicht zwischen Schwerkraft und Auftrieb zu verstehen. Das ist, mit Ausnahme weniger talentierter Schwimmer, nicht intuitiv erlernbar, daher ist im Training großer Wert auf das Erlernen der statischen und auch dynamischen Schwebefähigkeiten zu legen. Nur diese Fähigkeiten ermöglichen es auch in einer horizontalen Gleitlage mit geringem Widerstand zu schwimmen.
Fotoserie: Schwerelos schweben, im Wasser essentiell
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