Liebe Leser,
das letzte Wochenende ließ erstmals in diesem Jahr wieder richtige Wettkampfstimmung aufkommen. Rund um den Erdball waren die Triathleten auf den verschiedensten Strecken unterwegs. Und dabei gab es einige handfeste Überraschungen.
Bei der
Challenge in Wanaka war es Marc Pschebizin, der den ersten Langstreckentitel des Jahres gewann. Im Vorfeld hatte der siebenfache Inferno-Sieger an alles andere als an einen Sieg geglaubt. Er wollte sich vor allem fit machen für das Coast to Coast-Rennen, einer Durchquerung der neuseeländischen Südinsel. Nach dem Wettkampf war die Überraschung dementsprechend groß, vor allem lobte Pschebizin aber die familiäre Atmosphäre in Wanaka. "Die Menschen sind hier alle mit Herzblut dabei und sogar der Renndirektor der Rother Challenge, Felix Walchshöfer, half an den Aidstations mit und reichte den Athleten die Trinkflaschen", erzählte der völlig faszinierte Sensationsssieger im Telefonat mit der tri2b-Redaktion.
Ein weitere große Überraschung gab es in Oberstaufen. Bei der
Wintertriathlon DM gewann mit dem bis dato weitgehend unbekannten Florian Holzinger ein echter Wintertriathlon-Rookie. Und auch Maik Petzold, der sich derzeit auf die bevorstehende Olympiaqualifikation vorbereitet, machte als Zweiter eine gute Figur im nassen Oberstaufener Schnee. Fast fahrplanmäßig lief, bikte und skatete Sigrid Mutscheller zu ihrem neunten deutschen Meistertitel. Zumindest eine Sache, auf die man sich am letzten Wochenende verlassen konnte.
Viel Spaß beim Lesen und ebensolche Überraschungsmomente wünscht
Harald Eggebrecht
Redaktion tri2b.com