Specials Events 2004 Challenge Roth

Chris McCormack

Platz zwei

Timo Bracht

Marathon-Rekord

QCR 2004: Macca und Al-Sultan unter acht Stunden

tri2b.com - Redaktion am 04.07.2004 - 15:56 Uhr

Bei idealen Wetterbedingungen haben am Nachmittag gleich zwei Athleten die magische Acht-Stunden-Grenze beim Langdistanzklassiker in Roth unterboten. Der Australier Chris McCormack sicherte sich in 7:57:50 Stunden den Sieg vor dem Münchner Faris Al-Sultan (7:58:59). Nicole Leder legte alles in den Marathon und wendete damit einen 18-minütigen Rückstand und Zwischenrang fünf nach dem Radfahren noch zum Sieg.

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Schon beim Schwimmen hatte Al-Sultan das Feld angeführt. Nur Stephen Sheldrake (NZL) konnte dem Tempo des Münchners folgen, und schnappte ihm im Endspurt die 3.000 Euro-Prämie für die schnellste Schwimmzeit weg. Al-Sultan suchte danach auf dem Rad sein Heil in der Flucht, nur eine Dreiergruppe mit Chris McCormack, Timo Bracht und Lothar Leder konnte folgen.

Lothar Leder muss reißen lassen
Nach rund 120 km verschärften McCormack und Bracht das Tempo und fuhren innerhalb weniger Kilometer einen repektablen Vorsprung auf Lothar Leder heraus. Den Abstand zu Al-Sultan konnten sie aber nur geringfügig verkürzen. So gingen Bracht und McCormack mit rund vier Minuten Rückstand auf die Laufstrecke.

Langsam, aber sicher
Chris McCormack bewies auf der Marathonstrecke Geduld. Langsam, aber stetig arbeitete er sich an Al Sultan heran, um ihn schließlich bei Kilometer 33 hinter sich zu lassen. Der Australier lief einem ungefährdeten Sieg entgegen. In 7:57:50 Stunden erzielte er die siebtschnellste Roth-Zeit überhaupt. Auch Al-Sultan, der fast siebeneinhalb Stunden lang das Rennen allein an der Spitze bestritten hatte, blieb mit nur einer Minute Rückstand ebenfalls unter der 8-Stunden-Marke, die in Roth das letzte Mal beim Duell Zäck gegen Hellriegel im Jahr 1999 gefallen war.

Nicole Leder mit beeindruckender Willenskraft
Spannend machte es die Vorjahressiegerin. Nach dem Radfahren hatte sie noch rund 18 Minuten Rückstand auf die Australierin Belinda Granger, doch die Darmstädterin rollte mit einem progressiven Lauf das Feld ihrer vier Konkurrentinnen von hinten auf und fing Belinda Granger auf den letzten Kilometern noch ab. Mit 2:52 Stunden lieferte sie eine der besten Marathonzeiten ab, die je im Frauen-Triathlon gelaufen wurden.

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