Greg Bennett hat eine kleine Serie gestartet. Der Amerikaner gewann am Sonntag den Ironman 70.3 Vineman. Erst vor einer Woche war Bennett beim Ironman 70.3 Muncie erfolgreich. Bei den Frauen setzte sich in einem erlesenen Feld Meredith Kessler durch.
Bennett hatte sich zusammen mit Paul Matthews auf dem Rad von seinen Konkurrenten abgesetzt und zwei Minuten Vorsprung bis zum zweiten Wechsel herausgefahren. Im Halbmarathon konnte Matthews 16 Kilometer lang bei Bennett bleiben, dann musste er abreißen lassen. Auf den letzten Kilometern rannte noch Joe Gambles an seinem australischen Landsmann vorbei und sicherte sich dank der schnellsten Laufzeit (1:11:27 Stunden) Rang zwei. Bei den Frauen löste Meredith Kessler Melissa Rollison als Siegerin ab. Kessler kletterte drei Minuten vor der Vorjahressiegerin aus dem Wasser und konnte den Vorsprung auf dem Rad weiter leicht ausbauen. Rollison nutzte den Halbmarathon, um Amy Marsh noch auf Platz drei zu verweisen.
Am Lake Stevens im US-Bundesstaat Washington konnte Mirinda Carfrae ihren ersten Sieg in dieser Saison feiern. Ihre 4:26:38 Stunden bedeuteten gleichzeitig auch neuen Streckenrekord. Mit rund sechseinhalb Minuten Rückstand wurde die Altersklassen-Athletin Sheila Croft Zweite vor der Kanadierin Tenille Hoogland. Den Sieg bei den Männern sicherte sich der Australier Chris Legh vor Timothy ODonnell und Trevor Wurtele.
Beim Ironman 70.3 Racine war in diesem Jahr Marko Albert aus Estland das Maß der Dinge. Albert steig schon mit der Spitze aus dem Wasser, bestimmte mit dem Australier Paul Ambrose das Rennen auf dem Rad und lief Ambrose im Halbmarathon schließlich davon. Hinter Ambrose wurde dessen Landsmann Tim Reed Dritter. Hawaii-Sieger Craig Alexander verlor auf dem Rad über acht Minuten auf die Spitze und hatte als Zwölfter nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Jessica Jacobs war bei den Frauen nicht zu schlagen. Die Amerikanerin verwies die schnellste Schwimmerin des Tages, Dede Griesbauer auf Rang zwei, nachdem die das Rennen lange angeführt hatte. Christie Sym aus Australien wurde Dritte.






