
Frederic Funk machte seinen Sieg auf der Laufstrecke entlang des Großen Alpsees klar, als er seine beiden Mitstreiter Jannik Stoll und Leon Pauger endgültig abschütteln konnte. Zuvor sahen die Zuschauer entlang der Strecke einen packenden Dreikampf auf dem Rad. Als Trio fuhren Funk, Stoll und der Österreicher Pauger über den Radkurs, der nach dem kurzzeitig einsetzenden Rennen etwas vorsichtiger angegangen werden musste. Mehrmals testete Funk seine beiden Mitstreiter an, ohne sie loszuwerden.
So kam das Trio gemeinsam in die T2. Nun war Funk nicht mehr zu halten. Der 28-Jährige, der vor sechs Jahren bei seinem ersten Allgäu Classic-Start nach einem Reifenschaden das Podium noch verpasste, schüttelte nun Stoll und Pauger schnell ab. Der Österreicher sollte hinten raus mit dem Kuhsteig-Anstieg noch richtig leiden. Die Chance nutzte der Ludwigsburger Julian Großkopf, der sich mit der besten Laufzeit des Tages (1:09:58) noch an Pauger vorbei auf Rang drei schieben konnte.
Unangefochten von Anfang an war der Sieg von Els Visser. Die Niederländerin, die 2019 schon einmal die Classic-Distanz gewann und 2022 Zweite hinter Daniela Bleymehl wurde, musste nur beim Schwimmen Anna Trützschler um wenige Sekunden den Vortritt lassen. Anschließend machte die 35-Jährige aus Utrecht ein einsames Rennen gegen die Uhr und ließ die beste Rad- und zweitbeste Laufzeit des Tages folgen. Auf dem Rad fast auf Augenhöhe mit der Siegerin war Stephanie Wunderle von der SG Niederwangen, die dadurch auch den Grundstein für ihren zweiten Gesamtrang legte. Mit der besten Laufzeit des Tages hievte sich dahinter Corina Bello Aus der Schweiz noch auf Rang drei.
Die Krüger-Family schlägt zu
Beim Allgäu Olymp (1,5 km Schwimmen, 46 km Radfahren, 10 km Laufen) gab es durch Katharina und Maximilian Krüger einen Geschwistersieg. Katharina Krüger gewann dabei in 2:26:58 Stunden zum vierten Mal nach 2021, 2022 und 2023 auf der Olympischen Distanz. Hinter der Seriensiegerin lief wie schon im Jahr 2023 die Allgäuerin Madlen Kappeler (2:28:36), die für das Kölner KTT 01 Team startet, auf Rang zwei. Die Karlsruherin Saskia Haug (2:30:47) wurde Dritte.
Maximilian Krüger dominierte sein Rennen und hatte nach 2:15:13 Stunden über sieben Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Florin Parfuss (2:22:16) aus der Schweiz, der sich wiederum hauchdünn vor Maximilians Bruder Constantin Krüger (2:22:42) durchsetzte. Somit gingen drei der sechs Podiumsplätze beim Olymp an die Krüger-Family
Der Allgäu Triathlon 2025 in Bildern
>> Das Schwimmen im Alpsee in 30 Bildern …
>> Das Radfahren mit dem Stimmungsnest Kalvarienberg in 30 Bildern …
>> Das Laufen mit Kuhsteig und der Finishline vor dem Alpsee-Haus in 30 Bildern …

Auf der Sprintdistanz (0,5 km Schwimmen, 29 km Radfahren, 5 km Laufen) gab es durch Max Hoffmann (1:17:31) und Vanessa Aberham ((1:29:41) einen Doppelsieg für die TSG 08 Roth.
Bei den Männern komplettierten der Chemnitzer Jonathan Engisch (1:22:51) und Pirmin Maurus (TV Weitnau/1:23:09) das Podium. In der Frauenkonkurrenz gingen die Plätze zwei und drei an Julia Gralki (LTC Wangen/1:30:50) und Magdalena Mayer (TG Victoria Augsburg/1:33:00).

>> Ergebnisse Allgäu Classic 2025 …
>> Ergebnisse Allgäu Olymp 2025 …
>> Ergebnisse Allgäu Sprint 2025 …
1200 Helfer sorgten für ein in jeder Hinsicht gelungenes Event
Die Veranstalter der 808project GmbH blicken auf ein in jeder Hinsicht gelungenes Event. Eventchef Marlon Wörndl: “Dieses Wochenende hat alle Erwartungen übertroffen. Die Bundesliga-Premiere war ein voller Erfolg und der Kult am Sonntag hat wieder einmal gezeigt, warum dieses Rennen so besonders ist. Unser größter Dank gilt den über 1.200 freiwilligen Helfern. Ohne ihre Leidenschaft wäre ein Festival dieser Größenordnung nicht denkbar. Das Allgäu hat bewiesen, dass es die erste Adresse für Triathlon in Deutschland ist.” Sowohl das BRK als auch die Feuerwehren sowie die Polizei ziehen eine ebenso positive Bilanz und hatten trotz der riesigen Menschenmengen keine nennenswerten Zwischenfälle zu vermelden.












