
Bei den Männern setzte sich Michael Weiss nach 3:32:02 Stunden in einem wahren Herzschlagfinale durch. Der Routinier musste bis zum Schluss alles für seinen vierten Podersdorfer Mitteldistanz-Sieg geben – erst vier Kilometer vor dem Ziel gelang es ihm, den führenden Deutschen Janne Büttel (3:33:17) noch abzufangen und das Rennen für sich zu entscheiden. Unter dem Jubel der Fans lief er schließlich als Erster ins Ziel und fasste seinen Erfolg knapp zusammen: „Es war ein perfektes Rennen,“ resümmierte der mittlerweile 44-jährige Triathlon-Routinier. Mit etwas Abstand folgte der Kroate Tomac Silvije (3:37:15) auf Rang drei.
Mitteldistanz: Janne Büttel lange Zeit auf Siegkurs
Für Weiss war der Sieg in Podersdorf ein besonders wichtiger Erfolg. Denn die Saison ist für ihn noch lange nicht vorbei: Mehrere Langdistanzen stehen in den kommenden Wochen auf seinem Rennkalender. Der Triumph am Neusiedler See gibt ihm daher nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch wertvolle Motivation für die nächsten Herausforderungen.
Auch bei den Frauen Damen wurde es richtig spannend: Anna Pabinger (4:01:24) krönte ihren Premierenstart in Podersdorf gleich mit einem Premierensieg. Sie lieferte sich ein packendes Duell mit der Kärntnerin Gabi Obmann (4:06:46), die lange Zeit an ihrer Seite blieb und ebenfalls ein starkes Rennen zeigte, obwohl die zuvor angekündigte Sub-4-Zeit deutlich verfehlte. Erst auf den letzten Kilometern des Halbmarathons konnte sich Pabinger entscheidend absetzen und den Sieg feiern. Hinter den beiden Österreicherinnen rannte die Ungarin Gabriella Zelinka auf den dritten Platz.
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Langdistanz: Deutsche Podiumsplätze durch Danny Hannover und Isabel Schönhofen
Die Königsdisziplin über 226 Kilometer wurde von spektakulären Szenen geprägt. Schon auf der Radstrecke zeichnete sich ab, dass das Rennen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen hart umkämpft werden würde.
In der Männerkonkurrenz triumphierte der Slowene Tim Gosnjak, der mit einer eindrucksvollen Siegerzeit von 8:07:14 Stunden. Den Grundstein zum Sieg legte er mit einer herausragenden Radleistung (4:04:37), mit der er sich deutlich von seinen direkten Konkurrenten absetzen konnte. Der am Ende zweitplatzierte Ukrainer Andrii Onyshchenko (8:33:09) lief zwar den Marathon etwas schneller, gefährlich konnte er für Gosnjak nicht mehr werden. Rang drei sicherte sich Danny Hannover (8:33:39) vom Triteam Berlin, dem am Ende nur eine halbe Minute zu Rang zwei fehlte. Zweitbester Deutsch war der Schwarzwälder Veit Hönle auf Rang sieben, der lange Zeit auf Podiumskurs lag, im Marathon dann aber Zeit einbüßte.
Bei den Frauen triumphierte die Tschechin Simona Krivanková, die als einzige Frau auf der Radstrecke unter der 5-Stundenmarke blieb. Sie siegte in 9:23:47 Stunden vor Isabel Schönhofen (9:32:47) vom TCEC Mainz. Das Podium vervollständigte die Österreicherin Sabrina Exenberger (9.47:31).
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Aquabike-Bewerbe als beliebte Ergänzung
Große Begeisterung herrschte auch bei den Aquabike-Konkurrenzen (Schwimmen & Radfahren) über die Halb- und Langdistanz. Viele Teilnehmer:innen nutzten die Möglichkeit, die Podersdorfer Atmosphäre und die schnellen Strecken hautnah zu erleben – ohne den abschließenden Lauf absolvieren zu müssen. Die Wettbewerbe haben sich längst als beliebte Ergänzung im Programm etabliert und fanden auch heuer wieder regen Zuspruch.














