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Challenge Family: Lasse Nygaard Priester siegt vor Lasse Lührs auf Sardinien

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Der Freiburger Lasse Nygaard Priester krönte sich in 3:37:43 Stunden zum Sieger der Challenge Forte Village Sardinia und sorgte gemeinsam mit Mixed-Relay-Olympiasieger Lasse Lührs, der in 3:40:20 Stunden Platz zwei belegte, für einen starken deutschen Doppelerfolg. Bei den Frauen setzte sich die Italienerin Sara Sadrini (4:16:47) durch.
Challenge Forte Village Sardinia 2025
Challenge Forte Village Sardinia 2025 – Laufen: Das Männerpodium mit Louis Buttrick, Lasse Nygaard Priester und Lasse Lührs (v.l.) – Bildrechte: José Luis Hourcade

„Es ist eine großartige Location – das Schwimmen war wunderschön und hat richtig Spaß gemacht“, sagte Nygaard-Priester im Ziel. „Ich konnte mich in der Spitzengruppe aus dem Wasser steigen und bin als Zweiter aufs Rad. Nach dem Anstieg waren nur noch Lasse (Lührs) und ich vorne. Er hat die ersten 60 Kilometer geführt, bevor ich dann das Tempo auf den letzten 30 km erhöht habe. Auf dem Lauf war es heiß, aber ich habe versucht, ruhig zu bleiben und das Rennen zu genießen – eine richtig gute Erfahrung.“ Mit dem Sieg zeigte der 30-Jährige, dass die Form für die in zwei Wochen im spanischen Marbella stattfindende IRONMAN 70.3 WM stimmt.

Lasse Lührs lag bei seiner Mitteldistanzpremiere bis zum Start in den Halbmarathon gleichauf mit Priester. Auf der Laufstrecke tat sich dann allerdings ein Klassenunterschied auf. Lührs, der nach seiner Fersen-OP zum Ende der Saison 2025 erst im Sommer wieder ins Renngeschehen eingreifen konnte, verlor gut zweieinhalb Minuten auf seinen deutschen Kontrahenten, konnte aber den von hinten gefährlich nahekommenden Briten Louis Buttrick (3./3:40:46) noch auf Distanz halten.

Jannik Schaufler lag ebenfalls bis zum Laufen auf Podiumskurs. Dort verlor der Weingartener allerdings den Anschluss und platzierte sich auf Rang sechs. Nicht ganz für die Top Ten reichte es diesmal bei Vincent Größer. Der Teilzeitprofi aus Gießen platzierte sich auf Rang zwölf.

Sophia Stückrad auf Rang vier

In der Frauenkonkurrenz feierte die Italienerin Sara Sandrini in 4:16:40 Stunden ihren ersten Sieg als Profiathletin. Die Neuseeländerin Nicole van der Kaay führte lange das Feld an, ehe Sandrini sie in den letzten Kilometern des Laufs noch überholen konnte. Van der Kaay belegte Rang zwei (4:19:12), gefolgt von der Französin Nikita Paskiewiez (4:23:51). Die Potsdamerin Sophia Stückrad lag bis in die T2 gleichauf mit der drittplatzierten Französin, bevor sie im Laufen zurückfiel und sich auf Rang vier einreihte.

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Challenge Barcelona: Ruben Zepuntke verpasst das Podium knapp

Am letzten Challenge Family-Rennwochenende in der Saison 2025 auf europäischem Boden war der zweite Schauplatz Barcelona. Das Rennen über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21 km Laufen) entschied der Südafrikaner Jamie Riddle (3:36:39) überlegen für sich. Dahinter wurde hart um die weiteren Ränge gekämpft. Das beste Finish hatte der Spanier Carlos Oliver (3:41:45), der sich Rang zwei vor dem Österreicher Martin Demuth (3:41:53) sicherte. Für den Düsseldorfer Ruben Zepuntke bliebt so nur der undankbare vierte Platz. Lange ganz vorne mit dabei war auch Hannes Butters, der beim Laufen etwas den Anschluss verlor und sich auf Rang sechs platzierte.

Im Rennen der Frauen feierte die Schweizerin Cathia Schär (4:07:29) den zweiten Sieg innerhalb von acht Tagen. Schär, die in der Vorwoche bereits bei der Challenge Peguera-Mallorca triumphierte, machte ihren Sieg im Laufen perfekt, als sie die Britin Sophia Green (4:09:54) noch klar distanzierte. Das Podium komplettierte die Italienerin Marta Bernardi (4:12:59).

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