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Challenge Roth: O-Töne der SiegerInnen von der Pressekonferenz

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Das Rennen beim Challenge Roth 2025 begann mit einer klaren Kampfansage von Schomburg und dem ehrgeizigen Ziel von Laura Philipp, die 8-Stunden-Grenze zu unterbieten. Doch der Wettkampf verlief anders als erwartet: Besonders der Underdog Alanis Siffert machte es Laura Philipp zu Beginn schwer, die Führung zu übernehmen. Bei den Männern dominierte Jonas Schomburg zunächst das Rennen, ganz nach seiner Kampfansage, bis Sam Laidlow auf der Laufstrecke feststellte, dass er doch noch nicht auf Platz 1 lag. Hier sind die Stimmen von Organisator Felix Walchshöfer und der Athleten, die uns ihre persönlichen Eindrücke und Erlebnisse von diesem ereignisreichen Tag schildern.
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Jonas Schomburg: Rang zwei bei der Roth-Premiere – Bildrechte: Petko Beier | petkobeier.de

Felix Walchshöfer:
„Die Organisation war super und das Rennen lief gut. Ich bin sehr dankbar für die vielen Helfer. Das Rote Kreuz hat zwar mehr Athleten gemeldet als letztes Jahr, aber zum Glück gab es keine ernsthaften Verletzungen. Die Polizei berichtete, dass es mehr Besucher als sonst gab. Mein persönliches Highlight war die Nachricht von einem Profi-Triathleten, der kurz vor dem Start von seiner Frau informiert wurde, dass das Baby wohl jetzt komme. Sie wurden dann mit Polizeieskorte durch den Radkurs manövriert.“

>> Die Bilder vom Schwimmen …

>> Die Bilder vom Radfahren …

>> Die Bilder vom Laufen …

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Alanis Siffert:
„Obwohl ich beim Schwimmen allein in Führung lag, habe ich mich nie einsam gefühlt. Da ich nach rechts atme, habe ich ständig die Besucher am Uferrand gesehen, die mich angefeuert haben. Beim Radfahren dachte ich, dass Laura mich früher einholen würde. Es war ein mega gutes Gefühl, als erste Frau in den Solarer Berg einzufahren. Beim Laufen bin ich aufgrund von Magenproblemen defensiv angelaufen. Bei Kilometer 20 ging es mir dann wieder gut. Als ich bei der Wende in Büchenbach Nikki Bartlett sah, bin ich all-in für das Podium gegangen.“

Grace Thek:
„Belinda Granger hat mich überzeugt, am Rennen teilzunehmen – ich würde nicht sagen gezwungen. Hätte ich gewusst, was für ein fantastisches Rennen das ist, wäre ich schon viel früher gestartet. Ich wollte das Rennen eigentlich defensiver angehen, aber ich bin sehr kompetitiv und wollte die anderen Frauen nicht ziehen lassen.“

Laura Philipp:
„Der erste Platz bedeutet mir sehr viel. Die anfeuernde Menge hat mir geholfen, noch härter zu pushen. Siffert hat es mir wirklich schwer gemacht, die Führung zu übernehmen. Ich habe in einem Rennen noch nie so viel gelächelt, weil ich den Zuschauern einfach etwas zurückgeben wollte.“

Jan Stratmann:
„Ich habe mir auf der Radstrecke Freunde gemacht, weil ich sauer auf meine Konkurrenz war, die nur in der Gruppe mitgefahren ist, ohne Führungsarbeit zu übernehmen, um auf den Marathon zu warten. Ich hatte Probleme am Solarer Berg, weil mein Lenker nach einem Kontakt mit einer Zuschauerin verdreht war. Das habe ich versucht zu korrigieren, aber dann war er wieder schief. Dunkle Zeiten hatte ich beim Laufen von Kilometer 28 bis nach Büchenbach. Bei der Wende in Roth dachte ich zuerst, Vincent Luis einholen zu können, aber er hat nach der Wende noch mal zugelegt und den Abstand wieder ausbauen können.“

Jonas Schomburg:
„Es macht auf jeden Fall mehr Spaß, mit Auflieger zu fahren. Mein neues Setup habe ich erst seit drei Tagen, deshalb war es noch nicht perfekt eingestellt, und ich hatte etwas Rückenschmerzen. Die schnellen Wechsel waren für mich kein Problem, da ich von der Kurzdistanz nichts anderes gewohnt bin.“

Sam Laidlow:
„Auf der Radstrecke, als ich angezogen habe, dachte ich, ich sei auf Platz eins. Ich habe anfangs nicht verstanden, dass die Abstände, die mir zugerufen wurden, sich auf Jonas nach vorne bezogen, und nicht nach hinten. Deshalb habe ich beim Radfahren etwas rausgenommen, weil ich dachte, Jonas würde aufschließen, damit wir zusammenarbeiten können. Erst auf der Laufstrecke nach der ersten Wende bei Eckersmühlen habe ich Jonas vor mir gesehen. Danach habe ich das Rennen anders gestaltet.“

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