Felix Walchshöfer: „Die Organisation war super und das Rennen lief gut. Ich bin sehr dankbar für die vielen Helfer:innen. Die Polizei berichtete, dass es mehr Besucher als sonst gab. Nach Angaben der Polizei hatten wir in diesem Jahr sogar mehr als 300.000 Zuschauer – das ist ein neuer Rekord. Natürlich gab es auch medizinische Einsätze mit 23 Krankentransporten und zwei Hubschraubereinsätzen, aber glücklicherweise schwebt niemand in Lebensgefahr. Sehr zufrieden sind wir auch mit dem neuen Shuttlekonzept, das so gut angenommen wurde, dass wir die Buskapazität noch während des Renntages erhöhen konnten. Dieses Angebot werden wir künftig weiter ausbauen.“
Alanis Siffert (Siegerin): „Ich gehe immer mit dem Ziel ins Rennen, zu gewinnen. Auf dem Rad habe ich irgendwann aufgehört, auf die Wattzahlen zu schauen, weil ich sonst nur gedacht hätte, dass ich gleich explodiere. Die Zuschauer haben mir unglaublich viel Energie gegeben. Ich wollte einfach mein Rennen machen. Als ich den Anstieg nach Büchenbach auf der Laufstrecke als Erste erreicht habe, wusste ich: Jetzt kann ich es nach Hause bringen.“
Lucy Charles-Barclay (2. Platz): „Ich habe mich erst letzten Sonntag entschieden, nach Roth zu kommen, weil ich mich einfach gut gefühlt habe. Ich wusste nicht genau, was heute möglich ist, deshalb wollte ich den Tag einfach genießen – auch das Leiden gehört dazu. Beim Laufen habe ich meinen Rhythmus gefunden und mich wirklich stark gefühlt, auch wenn es brutal war. Und den Outfitwechsel wollte ich mir dieses Mal gönnen – das habe ich auf meiner Hochzeit bereut, nicht gemacht zu haben.“
Daisy Davis (3.Platz): „Es ist schön, dass mich nach diesem Rennen hoffentlich mehr Leute kennen. Vielleicht starte ich nächstes Jahr nicht mehr unter dem Radar. Über weite Strecken hatte ich das Rennen unter Kontrolle, auch wenn ich auf dem Rad vielleicht etwas zu viel investiert habe. Ich wollte Caroline Pohle unbedingt noch einholen. Insgesamt konnte ich heute mehr zeigen, als ich selbst erwartet hatte – und ich komme auf jeden Fall gerne nach Roth zurück.“
Sam Laidlow (Sieger): „Ich hatte zwei Ziele: den Streckenrekord und schneller zu sein als Kristians Bestzeit. Das hat mich im Training jeden Tag motiviert. Bis Kilometer 27 lief es richtig gut, aber auf dem Weg nach Büchenbach wurde es dann extrem hart. Ich wusste aber: Wenn ich den Anstieg schaffe, kann ich den Rest ins Ziel bringen. Das Beste an meinem Erfolg sind die Menschen um mich herum – meine Familie, meine Freundin und meine Sponsoren.“
Kristian Blummenfelt (2. Platz): „Ich war überrascht, dass Sam und Rico das gleiche Tempo auf den ersten Laufkilometern wie ich halten konnten. Das hat mich beeindruckt. Die Atmosphäre hier ist einmalig – besonders am Solarer Berg. Es ist unglaublich laut. Eines Tages möchte ich dieses Rennen unbedingt gewinnen. Diese Stimmung und diese Rennen sorgen dafür, dass Roth ‚Home of Triathlon‘ genannt wird.“
Rico Bogen (3. Platz): „Ich habe mich gut gefühlt und war froh, dass ich mich vorne der Führungsgruppe anschließen konnte. Wir haben uns beim Schwimmen schon wunderbar abgewechselt. Die Dynamik auf dem Rad war richtig gut. Die ersten 15 Laufkilometer konnte ich mit Sam mithalten, dann musste ich etwas Tempo rausnehmen, damit ich nicht komplett eingehe. Ich glaube, ich bin beim Laufen ein bisschen explodiert.“







