tri2b.com

Challenge Salou: Finn Große-Freese Fünfter – Draper dominiert an der Costa Daurada

Neueste Artikel

Finn Große-Freese hat bei der Challenge Salou-Costa Daurada für das beste deutsche Ergebnis gesorgt. Der 25-jährige gebürtige Rostocker erkämpfte sich auf der schnellen Mitteldistanz an Spaniens Mittelmeerküste auf Rang fünf. Die Siege gingen an den Briten Will Draper und Titelverteidigerin Elisabetta Curridori aus Italien. Bei der Challenge Cesenatico an der italienischen Adriaküste gingen die Siege an den Dänen Valdemar Solok und Bridget Theunissen aus Südafrika.
Finn Große-Freese Bianchi Pro Triathlon Team
Finn Große-Freese: Rang fünf beim Saisonstart – Bildrechte: Bianchi Pro Triathlon Team

Challenge Salou: Große-Freese überzeugt auf schneller Strecke

Die Challenge Salou-Costa Daurada präsentierte sich erneut als eines der schnellsten Rennen im Challenge-Family-Kalender. Auf dem komplett gesperrten Highspeed-Radkurs setzte sich der Brite Will Draper mit einer beeindruckenden Solovorstellung durch.

Nach einem zunächst geschlossenen Feld im Schwimmen sorgten Harry Palmer und Jack Hutchens früh auf dem Rad für hohes Tempo. Doch dann übernahm Draper das Kommando: Der Brite schloss zur Spitze auf, attackierte sofort und fuhr sich auf dem schnellen Kurs entlang der Küstenautobahnen einen immer größeren Vorsprung heraus.

Mit mehr als zwei Minuten Vorsprung wechselte Draper auf die Laufstrecke. Dahinter zeigte Finn Große-Freese ein starkes Rennen und arbeitete sich bis auf Rang vier nach vorne. Auf dem Halbmarathon konnte der Deutsche seine Position in der erweiterten Spitzengruppe behaupten und lief schließlich als starker Fünfter ins Ziel – die beste deutsche Platzierung des Rennens. Für Große-Freese war das Rennen das erste zählbare Ergebnis der Saison 2026, nachdem er im März beim IRONMAN 70.3 Dallas-Little Elm ausstieg und anschließend seine Saisonplanung umstellte und auf einen Start beim IRONMAN Texas verzichtete.

    An der Spitze ließ Draper nichts mehr anbrennen und gewann souverän in 3:36:11 Stunden vor Jack Hutchens (GBR) und Arthur Berland (FRA).

    Im Frauenrennen verteidigte die Italienerin Elisabetta Curridori erfolgreich ihren Titel. Nach einem spannenden Rennverlauf setzte sie sich auf dem Halbmarathon entscheidend von der Konkurrenz ab und gewann in 4:04:02 Stunden vor Milan Agnew (AUS) und Marta Sanchez (ESP).

    Challenge Cesenatico: Solok und Theunissen siegen an der Adria

    Auch bei der Challenge Cesenatico wurde hochklassiger Triathlonsport geboten. Über 1.400 Athletinnen und Athleten gingen an der italienischen Adriaküste an den Start.

    Im Männerrennen setzte sich der Däne Valdemar Solok durch. Nach einem kontrollierten Schwimmen übernahm Solok auf dem anspruchsvollen Radkurs mit seinen zahlreichen Anstiegen die Initiative und fuhr die schnellste Radzeit des Tages. Den abschließenden Halbmarathon absolvierte er souverän und gewann in 3:35:44 Stunden.

    Der Italiener Michele Sarzilla kämpfte sich mit einer starken Laufleistung noch auf Rang zwei nach vorne. Platz drei ging nach der Disqualifikation von Alexander Richter an Louis Woodgate.

    Bei den Frauen triumphierte die Südafrikanerin Bridget Theunissen in 4:10:51 Stunden. Hinter ihr komplettierten die beiden Italienerinnen Marta Bernardi und Sara Sandrini das Podium.

    Aktuelle Event-Tipps

    Neueste Artikel