
Beim Schwimmen dominierte der junge Neuseeländer Ivan Abele, der in 23:38 min knapp vor seinem Landsmann Robert Huisman in die T1 stürmte. Die ersten Verfolger führte Frederic Funk (+ 1:11 min) in die erste Wechselzone, zu denen auch die neuseeländischen Topfavoriten Jack Moody und Mike Phillips gehörten. Abele, der in Deutschland geboren ist und in der Triathlon-Bundesliga in Diensten des AST Süßen steht, drückte auf dem Rad von Beginn an aufs Tempo und setzte sich so von Huisman ab. 1:20 min betrug sein Vorsprung eingangs der zweiten Radrunde, wobei mittlerweile ein Trio mit Huisman, Funk und Phillips die ersten Verfolger waren. Anschließend sollte Huisman Probleme bekommen – sein Rennen endete mit einem DNF. Aus dem Verfolgertrio wurde so ein Duo.
Funk muss Phillips ziehen lassen
Wobei gegen Ende des Radfahrens Phillips noch einen Gang zulegte und so Funk etwas distanzieren konnte. Vorne wechselte Abele als Leader in den Halbmarathon. Phillips (+1:46) und Funk (+2:09) folgten mit überschaubarem Rückstand und auch Jack Moody (+3:39) lag noch in Schlagdistanz.
Moody im Laufen klar der Beste
Auf den zwei abwechslungsreichen Laufrunden entlang des Lake Wanaka war dann Moody in seinem Element. Der 32-jährige gebürtige Auckländer, der im Januar auch schon den prestigeträchtigen Tauranga Half gewann, schnappte sich nacheinander Funk, Phillips und Abele. Bald war klar, dass Moody seinem zweiten Wanaka-Erfolg nach 2023 entgegenlief. Nach 3:51:23 Stunden war der Sieg perfekt.
Auf Rang zwei folgte wie schon 2023 und 2024 Mike Phillips (3:54:11), dem sein erster Wanaka-Profisieg weiter verwehrt blieb. Erfreulich verlieft das Lauffinale auch für Frederic Funk (3:54:37), der auf den letzten Kilometern noch den tapfer kämpfenden Abele (3:55:26) überlief und sich so Rang drei sicherte. Für den Deutschen geht es nun nach Taupo auf Neuseelands Nordinsel, wo er in zwei Wochen beim IRONMAN Neuseeland an der Startlinie stehen wird.
Clarke lange im Solo unterwegs
Wie zu erwarten diktierte „Lokal Hero“ Rebecca Clarke das Tempo beim Schwimmen. Nach nur 25:06 min kam die in Wanaka ansässige Neuseeländerin aus dem Wasser und hatte über eineinhalb Minuten Vorsprung auf die erste Verfolgerin Danielle Donaldson (NZL/26:39). Auf dem Rad baute die 37-Jährige den Vorsprung auf ihre Landsfrau schnell auf über zwei Minuten aus – Tendenz steigend. 3:26 min waren es nach der ersten der zwei Radrunden.
Im weiteren Verlauf pendelte sich der Vorsprung bei der 3-Minuten-Marke ein. So ging es auch auf die Laufstrecke. Clarke vor Donaldson und der US-Amerikanerin Garbielle Lumkes. Noch nichts zu sehen war zu diesem Zeitpunkt von der Kanadierin Tamara Jewett, die fast zehn Minuten hinter der Führenden in die Laufschuhe wechselte.
Jewett als Fünfte vom Rad, als Erste im Ziel
Clarke, die bekanntermaßen nicht zu den schnellsten Läuferinnen zählt, verwaltete ihren Vorsprung zunächst gekonnt. Donaldson, die im Vorjahr das Agegroup-Rennen der Challenge Wanaka gewann, kam zwar etwas näher heran und auch Lumkes machte Boden gut. Nach der ersten Laufrunde zog dann Lumkes an Donaldson vorbei, nach vorne betrug der Rückstand aber immer noch um die zwei Minuten. In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Tamara Jewett (Siegzeit: 4:29:39) lief mit ihrem 1:21er Halbmarathon noch zum Sieg. Dahinter erkämpfte sich Rebecca Clarke (4:30:43) in einem packenden Zielsprint noch Rang zwei vor Gabrielle Lumkes (4:30:46).




























