
Über die Sprintdistanz setzte sich Benedikt Bettin in 53:19 min vor seinem deutschen Teamkollegen Jan Scheffold durch. Die beiden Studenten der Universität Freiburg gehörten bereits auf dem Rad einer achtköpfigen Spitzengruppe an und machten den Sieg anschließend auf der fünf Kilometer langen Laufstrecke unter sich aus. Bettin lief in 15:17 min die Tagesbestzeit und hatte im Ziel zwölf Sekunden Vorsprung auf Scheffold. Der Ungar Gergő Dobi komplettierte das Podium.
Für Bettin ist der Titel der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Der Deutsche hat 2026 bereits zwei internationale Siege (Afrika Cup Swakopmund und Asia Cup Tam Chuc) gefeiert und wurde bei den Europameisterschaften über die Sprintdistanz Vierter. Mit seinen starken Ergebnissen hat er sich im World Triathlon Ranking auf Rang 61 nach vorne gearbeitet und dort aktuell der drittbeste platzierte deutsche Athlet – ein möglicher WTCS-Einsatz dürfte damit zunehmend zum Thema werden.
Jan Diener sorgte als Fünfter für ein weiteres Topergebnis aus deutscher Sicht. Julia Bodenschatz war als Zehnte die bestplatzierte deutsche Athletin im Einzelrennen.
Am Sonntag legte das deutsche Team nach: In der Besetzung Julia Bodenschatz, Jan Scheffold, Sophie Giessmann und Benedikt Bettin gab es über die viermal 250 m Schwimmen, 6 km Radfahren und 1,9 km Laufen Gold. Das deutsche Quartett setzte sich in 1:19:47 Stunden ganz knapp vor dem belgischen Team (1:19:48) durch. Die Bronzemedaille sicherte sich die britische Auswahl.






