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Die Finals: Lisa Tertsch holt dritten Sprintdistanz DM-Titel

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Lisa Tertsch vom DSW12 Darmstadt setzte sich bei den im Rahmen der Sportgroßveranstaltung „Die Finals“ am Samstagvormittag in Dresden ausgetragenen Wettkampf nach 56:07 Minuten knapp vor Vorjahressiegerin Annika Koch (56:10/PV Triathlon TG Witten) und Nina Eim (56:25/Triathlon Potsdam) durch. In der Bundesliga-Wertung ging der Tagessieg an die Athletinnen vom PV Triathlon TG Witten.
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Lisa Tertsch feiert in Dresden ihren dritten DM-Titel in der Elite – © DTU/Petko Beier

Tertsch feierte nach 2021 und 2023 ihren dritten Deutschen Einzelmeister-Titel. „Ich habe mich gut gefühlt, aber sicher kann man sich nie sein. Es war eine tolle Kulisse, ich freue mich hier zu sein“, erklärte die frischgebackene Deutsche Meisterin.

Die 26-Jährige gehörte über 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen der im Verlauf des Radfahrens auf rund zehn Athletinnen angewachsenen Spitzengruppe an, die bis zum zweiten Wechsel bestand.

Finaler Ausscheidungslauf zwischen Koch, Tertsch und Szalai

Anschließend kam es zu einem spannenden Ausscheidungslaufen, der sich zu einem Dreikampf um den Tagessieg zwischen Tertsch, Koch und der im Bundesliga-Rennen startenden Ungarin Fanni Szalai (Absolute Teamsport KTT 01) zuspitze. Koch lief fast die gesamte Strecke an der Spitzenposition, ehe Tertsch antrat und 300 Meter vor die Führung übernahm und zum Sieg lief. Koch gewann das Sprintduell gegen Szalai und zeigte sich auch mit dem zweiten Rang zufrieden. Nach dem Sieg im Vorjahr und Rang zwei 2022 lieferte die gebürtige Südhessin erneut ein Top-Ergebnis bei einer DM.

Die U23-Wertung gewann Franka Rust in 56:37 min vor Julia Bröcker (57:19; beide Dr. Loges Triathlon Team Lüneburg) und Carlotta Bülck (57:28; DSW 12 Darmstadt).

Bundesliga: Witten gelingt zweiter Saisonsieg

In der Bundesliga-Wertung setzte sich die PV Triathlon TG Witten mit Platzziffer 14 (Addition der Einzelergebnisse der besten drei Athletinnen Annika Koch, Bianca Seregni, Bianca Bogen) vor dem Absolute Teamsport KTT 01 (29/Fanni Szalai, Josephine Seerig, Felipa Herrmann) und dem Dr. Loges Triathlon Team Lüneburg (35/Franka Rust, Julia Bröcker, Aniek Mars) durch. Köln und Lüneburg standen zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Podium. Lüneburg konnte im Vorjahr in Dresden gewinnen, Köln war noch nie besser als Rang zwei platziert.

Für Witten war es saisonübergreifend der vierte Sieg aus den letzten sechs Rennen. Das Team zeigte damit eindrucksvoll, dass es die derzeit stärkste Mannschaft in der 1. Triathlon-Bundesliga der Frauen ist und setzte auch ein Statement mit Blick auf die Titelverteidigung in der 1. Triathlon-Bundesliga.

„Wir sind absolut zufrieden. Es ist genau das Resultat geworden, was wir uns erhofft hatten“, sagte Teamleiter Torsten Endres und fügte an: „Wir sind nun sehr zuversichtlich mit Blick auf die Titelverteidigung, auch weil wir den Abstand auf Rang zwei vergrößern konnten.“ Seine Mannschaft führt die Tabelle nun mit 59 Punkten mit sieben Zählern Vorsprung auf das HYLO Team Viernheim/Saar an.

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