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Dopingverstoß bei den Paralympics: Martin Schulz erhält nachträglich Silber

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Nach einem bestätigten Dopingverstoß im Para-Triathlon-Wettbewerb der Paralympischen Spiele 2024 in Paris rückt Martin Schulz nachträglich vom Bronze- auf den Silberrang vor. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) disqualifizierte den vor ihm platzierten Brasilianer Ronan Nunes Cordeiro aufgrund eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Bestimmungen.
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Paralympics Paris 2024: Martin Schulz rückt vom Bronze- auf den Silberrang nach vorne – Bildrechte: World Triathlon/Petko Beier

Bei den Paralympics wurde bei Cordeiro in einer am 2. September 2024 abgegebenen Probe die verbotene Substanz 19-Norandrosteron nachgewiesen. Die Substanz gehört zur Klasse der anabolen androgenen Steroide und ist jederzeit verboten.

Ein unabhängiges Anti-Doping-Tribunal bestätigte den Verstoß nach einer Anhörung am 28. Januar 2026. In der Folge wurden sämtliche Ergebnisse des Athleten bei den Paralympischen Spielen in Paris annulliert, einschließlich aller Medaillen, Punkte und Platzierungen.

Durch die Disqualifikation ergibt sich eine neue Wertung im PTS5-Wettbewerb der Männer, in der Schulz auf Rang zwei geführt wird.

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