Bei der fünften Auflage des Ironman Western Australia können die Organisatoren schon vor dem Start einen Rekord vermelden. 1.171 Einzelstarter und 73 Staffeln werden am kommenden Sonntag das letzte Ironman-Rennen des Jahres 2008 in Angriff nehmen.
Traditionell sind so spät im Jahr die Australier unter sich. Doch für die diesjährige Auflage haben sogar 421 internationale Athleten aus 49 Ländern gemeldet, die um die 35 zu vergebenden Tickets für den Ironman Hawaii 2009 kämpfen.
Für die Topstarter geht es noch um ein kleinwenig mehr. Die Veranstalter haben wieder eine Rekordprämie von 50.000 US-$ ausgelobt für die Athleten, die auf dem schnellen Kurs in Busselton die aktuellen bei Ironman Wettbewerben der World Triathlon Corporation geltenden Weltbestzeiten (Männer: 7:50:27 ; Frauen: 8:47:26) verbessern. Beste Aussichten darauf könnte der Vorjahressieger Patrick Vernay aus Neukaledonien haben. Der Rothsieger und Hawaii-Sechste diesen Jahres gilt auf jeden Fall als stärkster Läufer der gemeldeten Topathleten. Die stärksten Konkurrenten um den Sieg dürften der australische Streckenrekordhalter Jason Shortis (Sieger 2004 und 2006), der Brasilianer Oscar Galindez und der US-Amerikaner Luke McKenzie sein. Aus Österreich hat Elmar Schuberth für das Profifeld gemeldet.
Bei den Frauen gilt die aus North South Wales stammende australische Titelverteidigerin Charlotte Paul, die auf Hawaii auf Rang elf nur um eine gute Minute an den Top Ten vorbeischrammte, als erste Sieganwärterin. Nicht leicht werden es ihr aber ganz sicher ihre Landsfrau Rebecca Preston und die Rothdritte Gina Ferguson (NZL) machen, die auf Hawaii auf Rang acht sogar vor Paul platziert war. Ebenso gemeldet hat Lisbeth Kristensen aus Dänemark, Siegerin des Jahres 2006, die sich im August nach einer Babypause mit Rang drei beim IM Kentucky erfolgreich zurückmeldete.









