Dass Anja Beranek schnell Radfahren kann, hat sie schon des Öfteren bewiesen. Zuletzt beim Ironman 70.4 Mandurah am 9. November, den sie als Vierte beendete, nachdem sie das Rennen auf dem Rad von der Spitze dominierte. Endlich mal wieder ein gutes Rennen, schrieb sie in ihrem Blog. Nun hat sie ihren Vorsprung auch ins Ziel gebracht. Der Rückstand nach dem Schwimmen hielt sich bei knapp einer Minute in Grenzen. Beranek rollte die direkten Konkurrentinnen um den Sieg schnell auf und übernahm nach die Spitze. Jetzt lief alles für sie, das Rad stellte sie mit sieben Minuten Vorsprung vor Melanie McQuaid aus Kanada wieder ab, Marangon und Crawford folgten kurz dahinter.
Der Rückstand war aber auch für eine starke Läuferin wie Gina Crawford zu groß. Knapp vier Minuten holte die Neuseeländerin auf, Beranek konnte ihren Sieg trotzdem ausgiebig feiern – sie hatte immer noch dreieinhalb Minuten Vorsprung, auch dank einer weiter verbesserten Laufleistung.Auch bei den Männern war der Sieg früh vergeben. Josh Amberger stieg als Erster aus dem Wasser, auf dem Rad packte der Australier weitere fünf Minuten auf die ersten Verfolger drauf. Das reichte, um auch starke Läufer wie seinen Landsmann Joe Gambles auf Distanz zu halten. Dritter wurde hinter Gambles Joseph Lampe.
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Na, wenn das keine Punktlandung ist: Zum Ende des Jahres hat Anja Beranek einen ganz wichtigen Erfolg eingefahren. Die 29 Jahre alte Triathletin aus Fürth gewann den Ironman 70.3 Western Sydney vor der Neuseeländerin Gina Crawford und Lisa Marangon aus Australien. Ausschlaggebend war wieder eine starke Leistung auf dem Rad.
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