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IRONMAN 70.3: Sanders und Hering siegen in Dallas Little-Elm, Anna Büttner sensationelle Zweite

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Der Kanadier Lionel Sanders und die US-Amerikanerin Jackie Hering haben sich die Premierensiege beim IRONMAN 70.3 Dallas Little-Elm gesichert. Für die Überraschung aus deutscher Sicht sorgte Anna Büttner. Die gebürtige Mindenerin, die in den USA studiert, rannte auf Rang zwei, nachdem sie bis kurz vor dem Ziel das Rennen sogar angeführt hatte. In der Männerkonkurrenz schrammte Jannik Schaufler als Vierter denkbar knapp am Podium vorbei.
Lionel Sanders Laufportrait
Lionel Sanders hat das Siegen nicht verlernt – Bildrechte: tri2b.com

Stürmische Winde sorgten im Lewisville Lake für einen extremen Wellengang, so dass sich die Organisatoren gezwungen sahen, das Schwimmen aus Sicherheitsgründen für die Agegrouper komplett abzusagen und die Profis nur auf eine superkurze 350 m Runde zu schicken. Die Pros wurde dabei im Einzelstart ins Wasser gelassen.

Büttner geht im Halbmarathon in Führung

Trotz des kurzen Schwimmauftakts nutzte die Brasilianerin Vitoria Lopes ihre Ausnahmestellung in der ersten Triathlon-Disziplin und führte mit der Schwimmbestzeit (3:02 min) das Feld an. Lopes konnte die Führung auf dem Rad bis nach der 50 km-Marke behaupten, bevor Annemarie Strehlow und Jackie Hering die Spitze übernahmen. Das US-Duo musste dann allerdings eine 2 Minuten-Penalty hinnehmen und so hatten die beiden in der T2 mit Anna Büttner plötzlich eine direkte Konkurrentin um den Sieg. Die Mindenerin nahm auf den ersten Kilometern Strehlow die Führung ab und behauptete nun einen knappen Vorsprung von um die 30 Sekunden vor Hering. Die erfahrende US-Amerikanerin ließ aber nicht locker und wandelte den Rückstand noch in einen Vorsprung um. Hering schnappte sich in 3:49:57 Stunden den Sieg vor Büttner (3:50:15) und Stehlow (3:53:00). Für Büttner war es die zweite IRONMAN 70.3-Podiumsplatzierung, nach ihrem dritten Rang im kalifornischen Indian Wells La-Quinta im vergangenen Dezember.

Arnold hält auf dem Rad mit Sanders mit

In der Männerkonkurrenz nutzte mit Marc Dubrick ebenfalls ein Schwimmspezialist das superkurze Schwimmen, um sich in Szene zu setzen. Nach nur 2:38 min war der US-Amerikaner aus dem Wasser. Allerdings dauerte es nur wenige Kilometer, dann schnappte sich ein Duo mit Leo Arnold und Lionel Sanders die Spitze. Der Sauerländer und der Kanadier segelten bei den windigen Bedingungen vorneweg und brummten der Konkurrenz über die 90 Radkilometer um die drei Minuten auf. Sanders nahm dann 20 Sekunden Vorsprung vor Arnold mit in den Halbmarathon.

Sanders unangefochten – Schaufler fightet ums Podium

Schnell zeichnete sich ab, dass Arnold mit Sanders nicht mithalten kann. Der Deutsche musste zunächst den US-Amerikaner Ari Klau (später mit DNF) vorbeiziehen lassen. Nach der 10 km-Marke zog dann auch ein Trio mit Ben Kanute, Andrea Salvisberg und Jannik Schaufler vorbei. Während Arnold noch bis auf Rang zwölf zurückfiel, machte nun Schaufler den besten Eindruck und setzte sich auf Rang zwei. Der gebürtige Oberschwabe durfte bis kurz vor dem Ziel von einer Podiumsplatzierung träumen, bevor er noch von Kanute (2./3:19:40) und Salvisberg (3./3:19:46) äußerst knapp auf den undankbaren vierten Platz (3:19:54) verdrängt wurde. Ganz vorne ließ sich derweil Lionel Sanders in 3:17:12 Stunden für einen perfekten Saisoneinstand feiern.

Finn Große-Freese, der nach dem Schwimmen noch in den vorderen Positionen zu finden war, fiel bereits auf dem Rad aus den Top Ten heraus und kam auch beim Laufen nicht richtig in Schwung. Der 24-Jährige stieg nach gut der Hälfte der Laufdistanz aus dem Rennen aus.

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