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Ironman 70.3 Swansea: Daniela Kleiser rennt noch aufs Podium

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Daniela Kleiser ist aktuell die schnellste Läuferin auf der Mitteldistanz. Der Münchnerin gelang beim Ironman 70.3 Swansea, der zur Ironman Pro Series zählt, erneut eine sensationelle Aufholjagd auf der Laufstrecke. Von Rang sechs lief die Athletin dem Hotel Jakob Triathlonteams noch bis auf Rang drei nach vorne und verwies dabei Anne Reischmann um wenige Sekunden auf Platz vier. Der Sieg ging an die Topfavoritin Kat Matthews, die zusammen mit dem Männersieger Harry Palmer für einen britischen Doppelerfolg in Wales sorgte.
Daniela Kleiser Ironman 70.3 Swansea Zieleinlauf
Daniela Kleiser läuft mit einem 1:14er Halbmarathon beim Ironman 70.3 Swansea noch auf Rang drei – Bildrechte: Getty Images for Ironman

Bei den Männern bildete sich beim Schwimmen ein Spitzenquintett mit Sam Dickinson, Kieran Lindars, Joshua Lewis, und Ollie Turner (alle GBR), sowie Jannik Schaufler. Es war Schaufler, der in 22:40 min die schnellste Schwimmzeit des Tages vorlegte. Allerdings gelang Dickinson der beste Wechsel, der so als Leader auf die anspruchsvolle Radstrecke ging. Schnell schlossen weitere Verfolger auf, so dass die Spitze aus neun Athleten bestand.

Im weiteren Verlauf gelang es dem Franzosen Leon Chevalier eine Lücke von zwei Minuten zuzufahren und die Spitzengruppe zu stellen. Neben dem Franzosen konnten auch der Däne Kristian Hogenhaug, der Australier Kurt McDonald und der spätere Sieger Harry Palmer die Lücke zur Spitze schließen.

Es war erneut Dickinson, der in der T2 mit einem Blitzwechsel, die Konkurrenz etwas in die Defensive brachte. Im Halbmarathon sollte mit Harry Palmer aber ein anderer Brite aufdrehen. Zunächst löste er sich von seinen Mitstreitern um Hogenhaug und schloss die Lücke nach vorne zu Dickinson. Auf der zweiten Hälfte der 21,1 km konnte sich Palmer dann klar absetzen und in 3:51:18 Stunden zum Sieg vor Leon Chevalier (3:52:07) laufen. Dahinter fing der Brite Kieran Lindars noch seinen Landsmann Sam Dickinson ab und schnappte sich Rang drei.

Mit einem DNF endete das Rennen für Jannik Schaufler, der entkräftet noch in der ersten Hälfte des Halbmarathons ausstieg. Bester Deutscher wurde so Leonard Arnold, der mit einem glatten 1:12er Halbmarathon auf Rang acht nach vorne lief. Paul Schuster schaffte als Zehnter ebenfalls den Sprung in die Top Ten.

Matthews ab Mitte des Radfahrens auf Siegkurs

Bei den Frauen führte nach dem Schwimmen die Belgierin Hanne De Vet das Feld an. Die Freude an der Führung hielt aber nur kurz, dann übernahm die Britin Lizzie Rayner auf dem Radkurs die Spitze. Bis knapp zur Hälfte hielt Rayner die Führungsposition, bevor sie von der Topfavoritin Kat Matthews abgelöst wurde. Zwei Minuten Vorsprung fuhr die aktuelle Ironman-Vizeweltmeisterin noch bis ins Radziel auf die erste Verfolgerin Rebecca Anderbury heraus.

Dahinter führte Anne Reischmann die Gruppe der nächsten Verfolgerinnen an. Matthews kontrollierte nun das Rennen von der Spitze und holte sich mit gut drei Minuten Vorsprung den Sieg vor Anderbury. Reischmann konnte Rang drei bis einen Kilometer vor dem Ziel behaupten, bevor von hinten Daniela Kleiser herangerauscht kam.
  
Mit Jenny Jendryschik als Achtplatzierte gab es eine weitere deutsche Top Ten Platzierung.

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