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Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun: Geht die deutsche Siegesserie weiter?

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Auch in der Saison 2025 zählt der Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun zur Ironman Pro Series. Für die gemeldeten 90 Frauen- und Männer-Pros geht es um 50.000 US-$ Preisgeld, je zwei Slot für die Ironman 70.3 WM 2026 in Nizza und um 2.500 Siegpunkte im Ironman-Proranking. Zudem sind über 2.200 Agegrouer gemeldet. Zuletzt war das Rennen im Salzburger Land fest in deutscher Hand. So sorgten im Vorjahr Caro Pohle und Mika Noodt für einen deutschen Doppelerfolg. 2023 gelang dies Frederic Funk und Daniela Bleymehl.
Ironman 70.3 Zell am See Schwimmkurs
Tolles Ambiente: Der Schwimmkurs beim Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun – Bildrechte: tri2b.com

Die Favoritinnen:

In Abwesenheit der Vorjahressiegerin Caroline Pohle zählt vor allem die Britin Kat Matthews, aktuell auf Rang zwei im Proranking, und die Norwegerin Solveig Lovseth zum Kreis der Topfavoritinnen. Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen auf u.a. Anne Reischmann, die knapp hinter Matthews auf Platz drei in der Serienwertung liegt. Ebenso zählt Lisa Perterer zum Kreis der Favoritinnen, die zudem als Österreicherin den Heimvorteil genießen darf.

Weitere aussichtsreiche deutsche Prostarterinnen sind u.a. Laura Jansen, Lena Meißner und Jenny Jendryschik. Zu den mitfavorisierten internationale Starterinnen sind außerdem Karine Graesboll Christensen (DEN), Nina Derron (SUI) und Rebecca Clarke (NZL).

Die Favoriten:

Auch bei den Männern wird ein neuer Sieger gesucht, da der Wolfsburger Mika Noodt diesmal nicht an der Startlinie steht. Ein Blick auf die Startliste lässt allerdings hoffen, dass das Rennen im Salzburger Land auch diesmal mit einer deutschen Podiumsplatzierung endet. Allen voran Ironman 70.3 Kraichgau-Sieger Lasse Nygaard-Priester dürfte dazu beste Chancen haben. Zudem will Fabian Kraft an seine Leistung vom Ironman 70.3 EM-Sieg in Jönköping anknüpfen.

Darüber hinaus ist das Feld nur so gespickt mit deutschen Startern. So testen zwei Wochen vor der Ironman WM in Nizza Dominik Sowieja, Jonas Hoffmann und Andi Dreitz ihre Form. Vorne rein laufen könnten außerdem Jannik Schaufler und Maximilian Sperl.

Allerdings könnten auch einige internationale Starter in die „Mitteldistanz-DM“ dazwischenfunken. Gute Chancen dafür haben Nick Thompson (AUS), Andrew Horsfall-Turner (GBR), Antony Costes, Simon Viain (beide FRA), Chris Leiferman (USA) und der Luxemburger Gregor Payet, der im Vorjahr in Zell am See Dritter wurde.

Die Strecken:

Schwimmen – 1,9 km: Der Kurs im Zeller See findet auf einer einmal zu durchschwimmenden großen Runde statt.

Radfahren – 90 km: Der Radkurs ist ebenfalls als eine große Runde angelegt. Der Scharfrichter ist der 1.290 m hohe Filzensattel, der nach gut 30 km überfahren wird. Insbesondere der letzte Kilometer vor der Passhöhe, mit zweistelligen Steigungsprozenten lädt zur Attacke. In Summe sind 1.030 Höhenmeter zu überwinden.

Laufen – 21,1 km: Der flache Halbmarathon führt als zweimal zu durchlaufender Wendepunktkurs durch Zell am See entlang der Uferpromenade. Die Wende befindet sich auf der Ostseeseite des Zeller Sees in Thumersbach.

Das Wetter: Die Athletinnen und Athleten dürfen sich auf einen warmen Spätsommertag mit Höchstwerten um 25 Grad freuen. Es ist Sonne pur vorhergesagt und Wind sollte keine Rolle spielen.

Die Startzeiten am Sonntag, 31. August 2025:

Pro-Männer: 11:00 Uhr

Pro-Frauen: 11:05Uhr

Agegrouper Rolling-Start: Ab 11:10 Uhr

Die Liveübertragung: Ironman überträgt den Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun live ab 10:30 Uhr. Die Stream kann über https://proseries.ironman.com/races/im703-zell-am-see bzw. den Ironman Youtube bzw. der Ironman-Facebook-Site aufgerufen werden.

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