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IRONMAN Hawaii: Max Longrée ist „zum Lernen“ in Kona

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Max Longrée startet als Rookie beim IRONMAN auf Big Island. Der 23-jährige Essener will Erfahrungen sammeln. Und - vielleicht ja doch schon das Ticket für 2005 lösen. Doch eigentlich ist das Ergebnis noch zweitrangig ...

Für den Essener Maximilian Longrée wird es am 16. Oktober der erste Auftritt auf Hawaii. Darum macht sich der 23-Jährige, als Junior noch vor wenigen Jahren einer der besten Kurzstreckler Nordrhein-Westfalens, keinen Druck.

„Ich kenne das Rennen nur aus den Berichten meines Bruders Sebastian. Für mich geht es in erster Linie darum, eigene Erfahrungen zu sammeln“, sagt Max Longrée. Fast den kompletten September nutzte er zu einem ausgiebigen Trainingslager auf Mallorca. „Dort habe ich vor allem auf dem Rad den Trainingsumfang erhöht, das Laufen aber nicht vernachlässigt“, gibt er einen kurzen Einblick in seine Trainingsschwerpunkte.

Einen Schwerpunkt, was sein Abschneiden auf Hawaii angeht, will Max Longrée vorerst nicht setzen. Er will lernen. „Die Zeit, um auf Endzeit oder Platzierung zu achten, kommt noch früh genug. In diesem Jahr ist kein Topresultat nötig“, meint er. Und hat sich doch ein ernsthaftes Ziel gesetzt: „Bei den Agegroupern will ich weit vorn sein. Am besten wäre natürlich gewinnen“, schmunzelt er, „dann hätte ich die Quali fürs nächste Jahr bereits in der Tasche. Das wäre das Optimum.“

Dass Max Longrée die IRONMAN-Distanz tatsächlich im Griff hat, bewies er in Zürich, als er dort Zwölfter wurde. Bei den Agegroupern belegte er Platz zwei. „Ein Hinterraddefekt hat mich dort 15 Minuten und vielleicht den Sieg in meiner Altersklasse gekostet“, denkt Longrée noch heute. Dafür aber konnte der BWL-Student beweisen, dass er sich für solch unvorhergesehene Zwischenfälle bereits die nötige Coolness angeeignet hat. Unbeirrt setzte er nach der Panne sein Rennen fort – und erntete dafür sogar die Bewunderung seines ungleich erfahreneren Bruders.

In Kona wird Max Longrée ein Rookie sein. Einer, der das Abenteuer mit einem scheinbar nie ermüdenden Lächeln angeht. „Ich mach‘ mir keinen Druck. Ich will mich in den nächsten Jahren immer weiter verbessern“, freut sich der Youngster auf seine erste Lehrstunde im Pazifik. Es wird gleichwohl eine anstrengende Lektion, am ersten Oktobersamstag nach Vollmond auf Hawaii.

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