tri2b.com

IRONMAN Hawaii: Timo Bracht vertraut seiner eigenen Stärke

Neueste Artikel

Im vergangenen Jahr wurde Timo Bracht auf Hawaii noch disqualifiziert. Am 16. Oktober will der Eberbacher nun erneut angreifen und vertraut dabei ganz auf seine eigenen Fähigkeiten ...

Ganz klar – viele Augen werden am 16. Oktober auf ihn gerichtet sein. Im vergangenen Jahr wurde Timo Bracht auf Big Island disqualifiziert, diesmal soll es anders laufen. „Seit dem letzten Jahr habe ich nur noch den IRONMAN Hawaii im Kopf“, sagt der 28-Jährige mit knappen Worten, was in dieser Saison für ihn am meisten zählt.

Auf Gran Canaria absolvierte Bracht bis vor wenigen Tagen ein hartes Radtraining. Soll heißen – auf Hawaii will er in seiner Spezialdisziplin angreifen. „Meine Verfassung ist gut, die Form ist da – ich spekuliere auf die Top Ten“, gibt sich der Eberbacher selbstbewusst. Wenngleich er dieses Ziel „ein bissle riskant“ nennt. Denn sein bisher bestes Ergebnis an der Kona Coast ist ein 26ster Platz. „Das ist im Nirgendwo“, meint er schmunzelnd und will diesmal unbedingt an die Spitze. Von einem Sieg will Timo Bracht allerdings nicht reden. „Es wäre ja eine völlig neue Erfahrung, da vorn rum zu laufen. Damit muss man erstmal zurecht kommen.“

Eine besondere Strategie für das Spektakel in Kona hat sich der Roth-Dritte dieses Jahres nicht zurechtgelegt. „Ich habe mich sehr stark mit Hawaii beschäftigt und ich kenne die Konkurrenz“, setzt er auf seine bisher gesammelten Erfahrungen. „Ich vertraue auf meine eigene Stärke.“ Wie gut er daran tut, sich am selbst meisten zu vertrauen, erklärt Timo Bracht mit einem Zitat Wolfgang Dittrichs´: „Das Rennen ist nicht berechenbar, für jedes Szenario, auf das sich die Athleten einstellen, wartet das Rennen mit hundert neuen.“

Aktuelle Event-Tipps

Neueste Artikel