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IRONMAN Hawaii: Vier deutsche Pros in den Top 15, Reischmann schwanger auf Rang 31

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Laura Philipp Dritte, Leonie Konczalla Neunte, Laura Jansen Zwölfte. und Jana Uderstadt auf Rang 15. Mit vier Top 15-Platzierungen sind die deutschen Profiathletinnen die mit Abstand erfolgreichste Nationen bei der IRONMAN World Championship 2025. Und auch die weiteren Leistungen der insgesamt neun deutschen Pros beim IRONMAN Hawaii können sich sehen lassen. Jenny Jendryschik folgte knapp hinter den Top 15 auf Platz 17. Julia Skala landete auf Rang 24, gefolgt von Merle Brunnée (29.), Henrike Güber (30.) und Anne Reischmann (31.).
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Anne Reischmann: Gab kurz vor dem Rennstart ihre Schwagerschaft öffentlich bekannt – Bildrechte: Sean M. Haffey/Getty Images for IRONMAN

Letztgenannte füllte am Tag nach dem Rennen auch so manche Schlagzeile in der Presselandschaft. Anne Reischmann hatte wenige Stunden vor dem Rennstart ihre Schwangerschaft bekannt gegeben. Mit dem Go des betreuenden Arztes und der klaren Vorgabe bei Problemen vorzeitig auszusteigen, ging sie in der 13. Schwangerschaftswoche an den Start. „Für mich ist es kein Rennen“, schrieb die gebürtige Ravensburgerin in ihrem Post auf Instagram, die ohne Ambition auf eine Topleistung in das WM-Rennen starten wollte. Die 33-Jährige, die im Frühjahr den IRONMAN Südafrika gewann, setzte ihren kontrollierten Raceplan in die Tat um und finishte nach 9:30:30 Stunden auf Rang 31 am Alii Drive.

Anne Reischmann Ironman Hawaii 2025
Das passende Finisher-Geschenk: Anne Reischmann erhält im Ziel am Alli Drive einen Baby-Strampler – Bildrechte: Sean Haffey / Getty Images for IRONMAN

Leonie Konczalla – Rang 9

Sportlich gelang Leonie Konczalla aus deutscher Sicht die größte Überraschung des Tages. Als 51. der 54 angetretenen Pros kam sie aus dem Wasser am Pier von Kailua-Kona. Für die Hamburgerin, 2023 auf Rang 24 platziert, ging es von nun an nur nach vorne. Mit der zehntbesten Radzeit (4:45:57) fuhr sie schon nah an die Top 20 heran. Doch damit nicht genug. Mit einem 3:02er Marathon (5.) sammelte sie auch auf der Laufstrecke Athletin um Athletin ein und lief in 9:00:04 Stunden noch auf Rang neun nach vorne.

Laura Jansen – Rang 12

Eine der letzten Athletinnen, die Konczalla überholte war Laura Jansen. Die Heidelbergerin, die ebenfalls schon 2023 in Kona dabei war, lag lange Zeit als zweitbeste Deutsche in den Top 20. Im Marathon konnte sie sich von Rang 16 noch bis auf Platz zwölf nach vorne schieben.

Jana Uderstadt – Rang 15

Der Marathon war auch bei Kona-Rookie Jana Understadt der Schlüssel zur finalen Top 15 Platzierung. Zuvor hielt sich die Darmstädterin konstant in den 30er Rängen auf. In der T2 war sie noch auf Rang 31 platziert, bevor sie auf der glühend heißen Laufstrecke richtig ins Rollen kam. Ihre 3:07:54 bedeuteten den neuntschnellsten Marathon des Tages. So ging es in 9:09:32 Stunden auf Rang 15.

Jenny Jendryschik – Rang 17

Nicht viel zur Top 15 fehlte am Ende Jenny Jendryschik. Die Flensburgerin zeigte bei ihrer ersten Hawaii-Teilnahme ein konstantes Rennen. Von Rang 30 nach dem Schwimmen fuhr sie bis Hawi schon in die Top 20 nach vorne und biss sich anschließend dort fest. Für die Top 15 und die damit verbundene Aufbesserung der Reisekasse fehlten am Ende viereinhalb Minuten. Rang 17 in 9:14:02 Stunden.

Julia Skala – Rang 24

Julia Skala, ebenfalls Hawaii-Firsttimerin; zeigte bei den schwierigen Bedingungen ein gutes Pacing und konnte im Marathon noch viele Plätze gut machen. Auf Rang 36 war die amtierende Norseman-Siegerin auf die Laufstrecke gestartet. Mit einem 3:15er Marathon ging es noch bis auf Rang 24 (9:19:05) nach vorne.

Merle Brunnée – Rang 29

Unter ihren Möglichkeiten blieb Merle Brunnée beim ersten Hawaii-Start. Die Heidelbergerin, die im Vorjahr bei der IRONMAN WM in Nizza als 14. für die zweitbeste deutsche Platzierung hinter der Siegerin Laura Philipp sorgte, konnte nicht ihre gewohnt starke Bike-Run-Kombi ausspielen. Nach 9:30:11 Stunden kam die dreimalige Powerman Zofingen-Siegerin auf Rang 29 am Alii Drive an.

Henrike Güber – Rang 31

Nur 20 Sekunden dahinter folgte Henrike Güber, die in 9:30:11 Stunden noch den Sprung in die Top 30 schaffte. Für die Hamburgerin war es der zweite Start in Kona. 2022 hatte sie als Agegrouperin die F25-29 gewonnen. Ihre damalige Siegzeit unterbot sie um zehn Minuten.

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