Challenge Walchsee: Wer beerbt Frederic Funk und Imogen Simmonds?

von Harald Eggebrecht für tri2b.com | 20.06.2024 um 10:43
Am Sonntag werden bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee ein neuer Sieger und eine neue Siegerin gesucht. So ist Frederic Funk nach drei Siegen in Serie diesmal nicht am Start. In die Bresche springen könnten über die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen gleich mehrere andere deutsche Pros. Bei den Frauen fehlt mit der Schweizerin Imogen Simmonds ebenfalls die Titelverteidigerin. Die Topfavoritin auf den Sieg kommt trotzdem aus der Schweiz. Insgesamt sind gut 1.100 Einzelstarter und 40 Staffeln gemeldet.

Die Fans dürfen sich am Sonntag auf ein starkes Männerfeld freuen. Das Feld der 47 gemeldeten Profiathleten führt der Freiburger Maurice Clavel an, der 2019 am Walchsee gewinnen konnte. Clavel trifft dabei auf den Deutsch-Schweizer Tom Hug, dem im Mai bei der Challenge St. Pölten die Titelverteidigung gelang und der im Vorjahr bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee als Vierter das Podium denkbar knapp verpasste.

 

Deutscher Großangriff auf das Walchsee-Podium?

 

Unweit der deutschen Grenze kommen auch die weiteren Topanwärter auf die Podiumsplätze aus Deutschland. So tauchen u.a. Maximilian Sperl, Jannik Stoll, Dominik Sowieja, Magnus Männer und Justus Nieschlag in der Startliste auf. Die Hoffnungen auf einen österreichischen Heimsieg ruhen auf Thomas Steger, der nach seiner Sperre wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regularien wieder startberechtigt ist und im Mai bei der Challenge Cesenatico mit Rang fünf in die internationale Rennszene zurückkehrte. Am letzten Sonntag war Steger beim Ironman Austria in Klagenfurt am Start und stieg zum Beginn des Marathons aus. Ebenfalls zu beachten sind Nicola Duchi (ITA), Stefan Zachäus (LUX), Jarie Claes (SUI) und der Grieche Panagiotis Bitados, der vor zwei Jahre mit Rang drei die Überraschung des Tages war.

 

Langer Olympia-Test für Derron

 

Im Profeld der Frauen sind 20 Athletinnen gemeldet. Mit der Startnummer eins wird die Schweizerin Julie Derron ins Rennen gehen. Derron wurde Anfang des Monats für die Olympischen Spiele in Paris nominiert und macht vor der finalen Vorbereitung nochmals einen Abstecher auf die Mitteldistanz. Konkurrenz bekommt die Schweizerin in Form von Diede Diederiks (NED), Frederica de Nicola (ITA) und einer ganzen Reihe österreichischer und deutscher Athletinnen. Die rot-weiß-roten Hoffnungen ruhen dabei auf Anna Pabinger, Sabrina Exenberger, Katharina Loidl, Gabriele Obmann und Therese Feuersinger. Die deutschen Farben werden am Walchsee in Profeld der Frauen von Lena Berlinger, Carolin Meyer, Sarah Schönfelder und Sophia Stueckrad vertreten.


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