
Zentrale Erkenntnis:
96 % der bisher vergebenen Performance-Pool-Slots gingen an Männer, nur 4 % ab Frauen. Gründe sind u. a. eine geringere weibliche Teilnahmequote (15,6 % zu 84,4 %), höhere Slot-Ablehnungen bei Frauen sowie die Tatsache, dass circa 60 % der Top-Triathletinnen noch beim WM-Rennen 2025 in Kona am Start standen und somit nicht in den frühen Qualirennen vertreten waren. Simulationen mit Daten früherer Quaiperioden hatten eine Frauenquote von 15 – 20 % berechnet.
Die wichtigsten Änderungen:
- Performance-Pool künftig geschlechtergetrennt: Männer und Frauen erhalten jeweils eigene Pools entsprechend ihrer Starteranteile in den jeweiligen Rennen.
- Automatic-Qualifier-Slots (AQ-Slots: Platz 1 in der Agegroup) rollen nur noch innerhalb des Geschlechts weiter.
- Rückwirkende Korrekturen: Für bereits gelaufene Rennen werden Slots neu vergeben – insgesamt 44 zusätzliche Slots für Frauen sowie weitere rückwirkende AQ-Slots.
- Mehr Transparenz: IRONMAN will die Datenlage laufend veröffentlichen und gemeinsam mit dem der von Athleten geführten IRONMAN Championship Competition Advisory Group (ICCAG) weiter analysieren.
CEO Scott DeRue betont, dass das System leistungsbasiert bleiben soll, aber gerechter werden muss: „Unser Ziel ist es, allen Athleten die Chance zu geben, ihren WM-Traum zu leben.“
Die neuen Regelungen werden ab sofort umgesetzt.










