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IRONMAN korrigiert WM-Qualisystem für einen höheren Frauenanteil

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IRONMAN zieht früh die Reißleine: Das neue im Juli vorgestellte leistungsbasierte Qualisystem für die IRONMAN-WM 2026 hat in den ersten Saisonrennen deutlich zu Ungunsten der Frauen ausgeschlagen. Jetzt wird kräftig nachjustiert – und das sofort. Als zentrale Anpassung gibt es für die Frauen nun einen eigenen leistungsbasierenden Performance-Pool an WM-Startplätzen.
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Mit der Regelanpassung sollen mehr Frauen eine Chance auf einen Kona-Slot haben – Bildrechte: tri2b.com

Zentrale Erkenntnis:
96 % der bisher vergebenen Performance-Pool-Slots gingen an Männer, nur 4 % ab Frauen. Gründe sind u. a. eine geringere weibliche Teilnahmequote (15,6 % zu 84,4 %), höhere Slot-Ablehnungen bei Frauen sowie die Tatsache, dass circa 60 % der Top-Triathletinnen noch beim WM-Rennen 2025 in Kona am Start standen und somit nicht in den frühen Qualirennen vertreten waren. Simulationen mit Daten früherer Quaiperioden hatten eine Frauenquote von 15 – 20 % berechnet.

Die wichtigsten Änderungen:

  • Performance-Pool künftig geschlechtergetrennt: Männer und Frauen erhalten jeweils eigene Pools entsprechend ihrer Starteranteile in den jeweiligen Rennen.
  • Automatic-Qualifier-Slots (AQ-Slots: Platz 1 in der Agegroup) rollen nur noch innerhalb des Geschlechts weiter.
  • Rückwirkende Korrekturen: Für bereits gelaufene Rennen werden Slots neu vergeben – insgesamt 44 zusätzliche Slots für Frauen sowie weitere rückwirkende AQ-Slots.
  • Mehr Transparenz: IRONMAN will die Datenlage laufend veröffentlichen und gemeinsam mit dem der von Athleten geführten IRONMAN Championship Competition Advisory Group (ICCAG) weiter analysieren.

CEO Scott DeRue betont, dass das System leistungsbasiert bleiben soll, aber gerechter werden muss: „Unser Ziel ist es, allen Athleten die Chance zu geben, ihren WM-Traum zu leben.“

Die neuen Regelungen werden ab sofort umgesetzt.

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