
IRONMAN 70.3 Bahrain: Heimspiel für das Bahrain Victorious 13 Team
Sehr überschaubar ist das Profifeld beim IRONMAN 70.3 Bahrain. Nur vier Profifrauen und zehn Profimänner tauchen in der Startliste auf, was auch daran liegen dürfte, da das Rennen über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen nur noch mit 25.000 US-$ dotiert ist auch den Status der Middle East Championship nicht mehr inne hat.
Angeführt werden die Felder in Bahrains Hauptstadt Manama vom Franzosen Vincent Luis und der Britin Georgia Taylor-Brown, die beide als Titelverteidiger an den Persischen Golf reisen. Während Taylor-Brown nicht mehr auf der Gehaltsliste des Bahrain Victorious 13 Triathlon-Teams steht, sind neben Luis auch noch der Portugiese Vasco Vilaca und die Britin India Lee für das Team von Sheik Nasser bin Hamad Al Chalifa am Start.
Als einziger Deutscher taucht Valentin Wernz in der Startliste auf.
IRONMAN Western Australia: Els Visser nimmt Abschied vom Profisport
Deutlich mehr Preisgeld gibt es beim IRONMAN Western Australia zu verdienen. Satte 150.000 US-$ und je vier Kona-Slots werden bei der Asia-Pacific Championship (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) ausgeschüttet. Zuletzt war in Busselton vor zwei Jahren ein Profifeld über die Langdistanz am Start. Im Vorjahr fand an der Westküste Australiens das finale Rennen der IRONMAN Pro Series über die 70.3-Distanz statt.
Das Feld der Männer führt der Australier Nick Thompson an, der vor zwei Jahren Dritter hinter seinem ebenfalls gemeldeten Landsmann Matt Burton war. Weitere starke Aussies sind Sam Appleton und Mitch Kibby. Ebenso zum Favoritenkreis zählen der Neuseeländer Mike Phillips, der Franzose Denis Chevrot und Jesper Svensson aus Schweden. Aus Deutschland ist Simon Huckestein gemeldet. In der Startliste taucht zudem der Luxemburger Stefan Zachäus auf.
Bei den Frauen geht mit Fenella Langridge die Siegerin von 2023 ins Rennen. Die Britin, die aufgrund einer Verletzung ein Großteil der Saison 2025 verpasste, dürfte vor allem die beiden Niederländerinnen Lotte Wilms und Els Visser als direkte Mitkonkurrentinnen auf der Rechnung haben. Wilms war 2023 an gleicher Stelle Dritte, Visser Vierte. Wobei letztgenannte so oder so im Fokus stehen wird. Die 35-jährige Niederländerin hat angekündigt, dass der Start in Busselton ihr letztes Rennen als Triathlon-Pro sein wird. Im Jahr 2017 startete die zweimalige IRONMAN-Siegerin (2018: Maastricht-Limburg/Niederlande, 2023: Taupo/Neuseeland) dort erstmals mit einer Profilizenz. Ebenfalls zum Kreis der Podiumsanwärterinnen zählt die Schweizerin Alanis Siffert.
IRONMAN 70.3 La Quinta: Kommt Sanders in der Saison 2025 nochmal an die Startlinie zurück?
In der Wüste Kaliforniens dürfte es am Sonntag beim IRONMAN 70.3 La Quinta (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) zum Schlagabtausch der Athletinnen und Athleten aus Nordamerika kommen. Bei den Männern tauchen der lange verletzte Lionel Sanders (CAN) und der gerade das zweite Mal Vater gewordene Sam Long (USA) ganz vorne in der Startliste auf. Mit Matt Hanson und Colin Szuch sind weitere starke US-Amerikaner gemeldet. Stark einzuschätzen ist auch Sanders Landsmann Jackson Laundry. Einer der wenigen gemeldeten Europäer ist der Brite Joe Skipper.
In der Frauenkonkurrenz zählen von der Papierform die Kanadierin Tamara Jewett und die US-Amerikanerin Jackie Hering als erste Titelanwärterinnen. Interessant könnte der Auftritt der französischen Crosstriathlon-Spezialistin Solenne Billouin werden, die in dieser Saison bereits beim IRONMAN 70.3 Westfriesland auf dem Podium stand. Mit Anna Büttner ist auch eine Deutsche im Profifeld gemeldet.










