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Ironman Wales: Franziska Hofmann triumphiert in Pembrokshire

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Franziska Hofmann hat den Ironman Wales 2025 gewonnen. Die Regensburgerin dominerte das Rennen über die schweren 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen von Beginn an und setzte sich in 9:42:24 Stunden mit einem Start-Ziel-Sieg vor den beiden Britinnen Rosie Wild (10:01:35) und Katie Phipkin (10:03:56) durch.
Ironman Wales Franziska Hofmann
Franziska Hofmann gewinnt in Wales ihren ersten Ironman – Bildrechte: Charlie Crowhurst/Getty Images for Ironman

Schon nach dem Schwimmen vor der Steilküste von Tenby lag Hofmann (Schwimmzeit: 56:31 min) mit über acht Minuten Vorsprung vor der zweimaligen Ironman Lanzarote-Siegerin Lydia Dant (GBR) in Führung.

 Auf dem knüppelharten Radkurs mit über 2.500 Höhenmetern waren dann Wild und Pimpkin bald die ersten Verfolgerinnen der Deutschen. Die ehemalige Laufspezialistin konnte aber auch auf dem Rad ihre Führung klar behaupten und wechselte mit zehn Minuten Vorsprung vor Wild in den Marathon.

In ihrer Paradedisziplin baute Franziska Hofmann, die bis zu ihrer Hochzeit im Vorjahr mit dem Namen Reng in den Ergebnislisten auftauchte, ihren Vorsprung noch bis auf 19 Minuten aus. Am Ende fehlte zudem nur eine gute halbe Minute zum Streckenrekord (Simone Mitchell; GBR – 9:41:42/2019)

Für die gebürtige Oberpfälzerin ist es der erste Ironman-Sieg der Karriere, in der sie in der Vergangenheit immer wieder von gesundheitlichen Problemen stark beeinträchtigt wurde. Nach einer schweren Saison 2025 mit vielen DNFs und dem kurzfristigen Startverzicht bei der Ironman 70.3 WM in Taupo gelang Franziska Hofmann Anfang September mit Rang zwei beim Ironman 70.3 Warschau bereits ein starkes Comeback.

Das Männerrennen wurde alle reine Altersklassenkonkurrenz ausgetragen. Die Agegroup-Overall-Gesamtwertung gewann der Brite Lewis Eccleston (9:34:02) vor dem Deutschen Finn Von Schmeling (9:43:32) und Landsmann Sam Proctor (9:44:23).

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