Die Neuseeländerin Gina Ferguson und der Austalier Tim Berkel haben die fünfte Auflage des Ironman Western Australia gewonnen. Ferguson setzte sich in Busselton mit einem Start-Ziel-Sieg gegen die Titelverteidigerin Charlotte Paul durch und unterbot in 8:59:24 Stunden sogar knapp die Neun-Stunden-Marke. Männersieger Berkel (8:07:06 Std.) machte den Sieg auf der Laufstrecke perfekt. Sein Landsmann und Streckenrekordhalter Jason Shortis folgte auf Rang zwei.
Die erste Hiobsbotschaft gab es schon vor dem Start. Der Titelverteidiger und große Favorit Patrick Vernay aus Neukaledonien musste seinen Start kurzfristig wegen einer Virusinfektion absagen. Damit war der Weg frei für den 24-jährigen Tim Berkel, der sich auf dem Rad immer in Schlagweite zur Spitze befand und dann im Marathon schnell die Führung übernahm. Mit der besten Laufzeit des Tages lief er dann mit knapp vier Minuten Vorsprung vor Shortis zum Sieg. Dritter wurde Luke McKenzie (AUS), der den nach dem Radfahren noch führenden Dänen Jimmy Johnson auf Rang vier verdrängte.
Ebenso wie bei den Männern blieb auch bei den Frauen die Ironman-Weltbestzeit unangetastet und die Organisatoren können ein weiteres Jahr die angesetzte Prämie von 50.000 US-$ aufs Sparbuch legen. Doch ein Ausrufezeichen war die Sub-Nine-Zeit von Ferguson allemal, auch im Sommer hatte sie im Rother Rekordrennen diese Marke schon geknackt. Die zweitplatzierte Paul handelte sich bereits beim Schwimmen einen Sieben-Minuten-Rückstand auf Ferguson ein, der sich bis zum Ende des Radfahrens auf fast zehn Minuten addierte. Erst auf der Laufstrecke konnte die Hawaii-Elfte noch ein paar Minuten gutmachen und legte in 9:06:34 Std. ebenfalls eine Weltklassezeit vor. Auf Rang drei folgte dann mit einer halben Stunden Rückstand die Australierin Kat Baker (9:37:24). Lange sah es so aus, als ob auch die Siegerin von 2006, Lisbeth Kristensen mit in den Kampf um den Sieg eingreifen könnte. Die Dänin lag bis zum Ende des Radfahrens an zweiter Stelle hinter Ferguson, fiel aber beim Marathon schnell aussichtslos zurück und gab das Rennen später auf. Auf Rang 13 kam mit Manuela Dierkes die bestplatzierte Deutsche ins Ziel.










