
Ironman Kalmar: Sodaro muss ihren Kona-Slot validieren
Im schwedischen Kalmar steht am Samstag ein circa 20-köpfiges Frauen-Profeld am Start. Es geht um 50.000 US-$ Preisgeld und einen finalen Qualislots für den Ironman Hawaii am 11. Oktober. Beim Blick auf die Startliste dürften die Niederländerin Marlene DeBoer, die als Titelverteidigerin nach Schweden reist, und die Britin Nikki Bartlett gute Chancen auf den Qualislot haben, da die ebenfalls hoch einzuschätzende Sara Svensk schon qualifiziert ist und so ihren Heim-Ironman ohne großen Druck angehen kann.
Einen gewissen Druck dürfte hingegen Chelsea Sodaro verspüren. Die Ironman-Weltmeisterin von 2022 muss ihren zugesicherten Championship-Slot noch mit einem Finish validieren, die ihre letzte Langdistanz bei der Ironman WM 2024 in Nizza bestritt. 2025 stehen bisher zwei zweite Plätze beim Ironman 70.3 Eagleman und Ironman 70.3 Pennsylvania zu Buche.
Mit Johanna Ahrens, Katharina Wolff, Lisa Gerß und Franziska Hofmann sind vier deutsche Proathletinnen gemeldet.
Ironman Copenhagen: Neun Deutsche in der Meldeliste
Am Sonntag sind dann die Männer beim Ironman Copenhagen in der dänischen Hauptstadt an der Reihe. Es geht ebenfalls um 50.000 US-$ Preisgeld und einen Slot für die Ironman WM in Nizza am 14. September.
Von den gemeldeten Toppros hat dabei ein Großteil die Nizza-Quali schon in der Tasche. Darunter fallen Mathias Lyngso Petersen (DEN), Joe Skipper (GBR), Michael Weiss (AUT) und der Wahl-Bayreuther Finn Große-Freese, der sich die Quali mit dem Sieg beim Ironman Austria in Klagenfurt bereit im Juni gesichert hatte.
Von der Papierform kommen so insbesondere Thor Bendix Madsen (DEN), Cody Beals (CAN) und die beiden Schweden Rasmus Svenningsson und Jesper Svensson für den finalen WM-Startplatz in Frage.
Im Feld der gemeldeten 50 Proathleten sind mit Fabian Günther, Thomas Bosch, Lukas Schödewind, Pascal Tischler, Jan Höing, Morten Schmidt, Michael Wegricht, Marc Eggeling und David Rother insgesamt neu Deutsche vertreten.











